Die Fachhochschule Dortmund startet gemeinsam mit der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) das Praxisforschungsprojekt „ElSe“ (Eltern-Selbstorganisation). Ziel ist es, Eltern von Kindern in Erziehungshilfen systematisch zu vernetzen und zu stärken. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und läuft bis Dezember 2026.
Der Berufsverband unith e.V. kritisiert die Pläne des GKV-Spitzenverbands, psychotherapeutische Honorare pauschal um zehn Prozent zu kürzen. Angesichts steigender Nachfrage und bereits langer Wartezeiten gefährden solche Einschnitte die ambulante Versorgung und verschärfen regionale Ungleichheiten. „Wer die Honorare kürzt, kürzt keine Kosten, sondern Therapieplätze – die Leidtragenden sind die Patient*innen“, so unith e.V. Der Verband unterstützt die Petition „Keine Kürzung der psychotherapeutischen Honorare“ und fordert bedarfsgerechte, transparente Lösungen statt pauschaler Sparmaßnahmen.
Das Fast-Track-Verfahren wurde am Uniklinikum Würzburg nun erstmals auch bei einer Nierenkrebs-Operation erfolgreich angewendet. Die Patientin profitierte von einer nahezu schmerzfreien Behandlung, einer schnellen Erholung und einem kurzen Krankenhausaufenthalt.
Millionen Internetnutzer in Deutschland verlassen sich täglich auf eine Funktion, die Sicherheit und Unsichtbarkeit verspricht: den privaten Browsermodus. Ob er nun „Inkognito“, „Privates Fenster“ oder „InPrivate“ heißt – das Symbol einer dunklen Brille oder eines Trenchcoats suggeriert, dass man sich im digitalen Raum unbemerkt bewegen kann. Für viele Bürger im Ruhrgebiet, die zunehmend sensibel auf das Thema Datensicherheit reagieren, ist dieser Modus der erste und oft einzige Schritt, um ihre Privatsphäre zu schützen. Doch Experten warnen eindringlich davor, sich auf dieses trügerische Sicherheitsgefühl zu verlassen.Verbreitete Mythen rund um den privaten Browsermodus
Ein Großteil der Missverständnisse beruht auf der Annahme, dass der private Modus eine Verschlüsselung oder Anonymisierung der Verbindung beinhaltet. Viele Nutzer gehen davon aus, dass ihre IP-Adresse verborgen bleibt und ihr Standort nicht ermittelt werden kann, sobald das Fenster dunkel hinterlegt ist. Diese Annahme ist jedoch falsch. Der private Modus wurde primär entwickelt, um Spuren auf dem lokalen Computer zu vermeiden, nicht um die Identität im Netzwerk zu verschleiern. Er sorgt lediglich dafür, dass nach dem Schließen des Fensters keine Chronik, keine Cookies und keine Formulardaten auf der Festplatte des genutzten Geräts zurückbleiben.