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Wohnen

Neue Förderarchitektur: Einschätzungen aus der Praxis, Energieberatungsverband sieht Verbesserungsmöglichkeiten

Am 21.07.2026 trat eine neue Förderarchitektur für effiziente Gebäude (BEG) in Kraft. Das zuständige Ministerium erklärte in einer Pressemittelung, dass man die Energiewende nun „sozialer, effizienter und fokussierter“ begleiten könne. Das Deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V. kann dieser Einschätzung nur bedingt zustimmen. Dass der Sparkurs der Bundesregierung auch die BEG erreichen musste, sei schmerzhaft, aber auch nachvollziehbar – dennoch hätten die Kürzungen einfacher, sozialer und insgesamt durchdachter ausgestaltet werden können, so der Fachverband.

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Einbruchschutz beginnt an der Haustür Symbolbild pexels

Einbruchschutz beginnt an der Haustür – und reicht bis zur Alarmtechnik

Eine nur zugezogene Haustür oder ein gekipptes Fenster kann aufwendige Sicherungsmaßnahmen wirkungslos machen. Wer Haus oder Wohnung besser schützen möchte, sollte deshalb nicht mit der Auswahl einer Alarmanlage beginnen, sondern mit einem Rundgang: Welche Zugänge sind erreichbar? Wie widerstandsfähig sind Türen und Fenster? Und welche Gewohnheiten lassen im Alltag Lücken entstehen? Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, lässt sich beurteilen, welche elektronische Technik den vorhandenen Schutz sinnvoll ergänzt.

Einbruchschutz beginnt an den erreichbaren Zugängen

Der Blick fällt häufig zuerst auf die Haustür. Bei einem Rundgang gehören aber auch Wohnungstüren, Nebeneingänge, Kellerzugänge, Erdgeschossfenster sowie Balkon- und Terrassentüren auf die Prüfliste. Entscheidend ist nicht allein, ob ein Zugang ein Schloss besitzt.

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Über kalte Wärme, revolutionäre Softwareprogramme und das Drama der Ökobilanz

Kalte Nahwärme könnte die Wärmeversorgung revolutionieren. Sie macht eine finanzierbare, nachhaltige Energiewende denkbar. Das war eines der Ergebnisse des DEN-GRE-Kongresses zu dem das Deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V. am 23. und 24. September eingeladen hatte. Wissenschaftler/innen und Fachleute aus der Praxis diskutierten unter dem Titel „Energieeffizienz & Klimawende“, wie Gebäude und Industrie zukunftsfähig gestaltet werden können. Neben zahlreichen optimistisch stimmenden Beiträgen wurde mit der Ökobilanzierung aber auch ein Thema angesprochen, das die Branche vor neue Herausforderungen stellt.

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Wasserschaden im Haus Symbolbild

Wasserschaden im Haus: Vom ersten Handgriff bis zur fachlichen Trocknung

Ein nasser Boden fällt sofort auf. Ob auch Feuchtigkeit in Wände, Decken oder den Bodenaufbau gelangt ist, lässt sich dagegen oft nicht auf den ersten Blick erkennen. Bei einem Wasserschaden hilft deshalb eine klare Reihenfolge: Zuerst geht es um Sicherheit und darum, weiteren Wassereintritt zu begrenzen. Anschließend werden die sichtbaren Schäden festgehalten und die zuständigen Stellen informiert. Erst wenn Ursache und Ausmaß geklärt sind, lässt sich beurteilen, welche Trocknung und Wiederherstellung nötig sind.

Sicherheit und Wasserzufuhr zuerst

Wo Wasser austritt, sollte niemand überstürzt aufräumen. Besonders wichtig ist die Frage, ob elektrische Anlagen, Steckdosen oder Geräte betroffen sein könnten. Besteht eine solche Gefahr oder ist die Lage unübersichtlich, bleibt der betroffene Bereich zunächst tabu. An Sicherungen oder Geräten in einem überfluteten Bereich zu hantieren, ist keine geeignete Eigenmaßnahme. Stattdessen ist fachliche Hilfe gefragt; bei einer akuten Gefährdung sind die zuständigen Notdienste der richtige Ansprechpartner.

Lässt sich die Wasserzufuhr von einem sicheren Ort aus abstellen, kann das den weiteren Schaden begrenzen. Auch ein undichtes Gerät sollte nur dann außer Betrieb genommen werden, wenn dies gefahrlos möglich ist. Bei Wasser, das von außen eindringt, kann die Lage anders sein als bei einem Rohrbruch im Gebäude. Entscheidend ist daher nicht, möglichst viel selbst zu erledigen, sondern die Situation ohne zusätzliches Risiko zu stabilisieren. Erst danach kommen das Sichern von Gegenständen und die Aufnahme frei zugänglichen Wassers infrage.

Schäden festhalten, bevor aufgeräumt wird

Sobald der Bereich sicher zugänglich ist, lohnt sich eine kurze Bestandsaufnahme. Übersichtsaufnahmen zeigen, welche Räume betroffen sind; Detailfotos halten beispielsweise nasse Wandflächen, beschädigte Bodenbeläge und betroffene Gegenstände fest. Hilfreich sind außerdem Notizen dazu, wann der Schaden entdeckt wurde, wo Wasser sichtbar war und welche Maßnahmen bereits erfolgt sind. Auch Veränderungen im Verlauf, etwa eine sich ausbreitende Verfärbung, können für die spätere Einschätzung wichtig sein.

Die Dokumentation soll notwendige Schritte zur Schadensbegrenzung nicht verzögern. Sie schafft aber eine nachvollziehbare Grundlage für Gespräche mit Fachbetrieben und zuständigen Stellen. In einer Mietwohnung sollten Vermieter oder Hausverwaltung zeitnah informiert werden. Eigentümer wenden sich bei einem möglichen Versicherungsfall an ihren Versicherer und orientieren sich an den Bedingungen ihres Vertrags.

Welche Versicherung für welche Position infrage kommt und wie das weitere Vorgehen abgestimmt wird, hängt vom konkreten Schaden und den vereinbarten Leistungen ab. Beschädigte Dinge sollten daher nicht vorschnell entsorgt werden, wenn sie noch sicher aufbewahrt und dokumentiert werden können.

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