Geschäftspost nach Osteuropa und Russland: Was muss man vor dem Versand wissen?
Der Versand von Geschäftspost nach Osteuropa und Russland stellt Unternehmen vor besondere Herausforderungen. Verschärfte Sanktionen gegen die russische Föderation, komplexe Zollvorschriften und verlängerte Laufzeiten prägen 2025 den internationalen Postverkehr in diese Regionen. Während EU-Mitgliedstaaten wie Polen oder Tschechien relativ unkompliziert zu erreichen sind, erfordern Sendungen nach Russland aufgrund des 18. EU-Sanktionspakets besondere Sorgfalt. Eine gründliche Vorbereitung und die Kenntnis aktueller Vorschriften sind unerlässlich für erfolgreiche Geschäftskorrespondenz.
Aktuelle Rahmenbedingungen und Sanktionsbestimmungen
Die weltpolitische Lage hat den Postversand nach Russland grundlegend verändert. Seit 2022 gelten umfassende Handelsbeschränkungen, die auch den Dokumentenversand betreffen. Bestimmte Warengruppen, darunter Elektronik mit Batterien und technische Komponenten, unterliegen strikten Exportverboten. Die russische Post verarbeitet im Hauptsortierzentrum Moskau täglich bis zu 220.000 internationale Sendungen, allerdings mit erheblichen Verzögerungen durch verschärfte Kontrollen.
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