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Vermischtes

Neuer Leitfaden: Was tun, wenn es dem See schlecht geht? IGB Manual soll schnelle erste Orientierungshilfe bieten

Jetzt im Sommer scheinen Seen häufiger aus dem Gleichgewicht zu geraten:
trübes Wasser und Gestank, starke Algenblüten, Fischsterben, sinkende
Wasserstände. Dann stellen sich für Kommunen, Verbände oder Bürger*innen
viele Fragen: Was ist passiert und handelt es sich tatsächlich um ein
ernsthaftes Problem mit Handlungsbedarf? Wenn ja, wie kann man es richtig
angehen? Wer ist zuständig? Und woher kommen die notwendigen finanziellen
Mittel? Gerade der Beginn eines solchen Prozesses kann unübersichtlich
sein. Deshalb hat das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und
Binnenfischerei (IGB) einen frei verfügbaren Leitfaden veröffentlicht, der
Interessierten schnelle erste Orientierungshilfe bietet.

„Unsere Publikation gibt eine kompakte Übersicht über die fachlichen
Grundlagen und zeigt wichtige erste Schritte auf. Im Idealfall kann so
nach der ersten Beobachtung einer Zustandsveränderung oder eines konkreten
Problems ein gut koordinierter und strukturierter Prozess entstehen, der
dem See und allen, die ihn schützen und nachhaltig nutzen möchten,
weiterhilft“, erläutert Prof. Michael Hupfer, Co-Autor und Experte für
Seenrestaurierung.

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Magdeburg stärkt Forschung zur Behandlung neuropsychologischer Erkrankungen

Neuropsychologe Prof. Dr. Tino Zähle übernimmt W3-Professur für
Medizinische Psychologie an der Universitätsmedizin Magdeburg.

Viele Menschen kennen das Gefühl bleischwerer Erschöpfung, die auch nach
ausreichend Schlaf nicht besser wird – ein Symptom, das Fachleute als
Fatigue bezeichnen. Millionen von Menschen, die an Multipler Sklerose,
Morbus Parkinson oder den Folgen einer COVID-19-Erkrankung leiden, kennen
diesen Zustand aus ihrem Alltag. Eine wirksame Behandlung fehlt bislang.

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Wie Kommunikation Konflikte entschärft: Forschungsprojekt K3VR überführt Erkenntnisse zur Deeskalation in VR-Trainings

Wie lassen sich Konflikte und Krisensituationen durch Kommunikation
entschärfen? Mit dieser Frage hat sich in den vergangenen Jahren das vom
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte
Forschungsprojekt K3VR („Krisen und Konflikte durch Kommunikation
deeskalieren“) beschäftigt. Auf der Abschlussveranstaltung am 29.06.2026
präsentieren die Projektpartner*innen ihre zentralen Ergebnisse. Das
Projekt liefert neue wissenschaftliche Erkenntnisse über kommunikative
Eskalations- und Deeskalationsprozesse und zeigt zugleich das Potenzial
virtueller Trainingsumgebung für die Vermittlung kommunikativer
Kompetenzen.

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Generationen: Das Juni-Heft der WZB-Mitteilungen

Zu welcher Generation jemand gehört, prägt die Sicht auf die Gesellschaft.
Und die Generation kann entscheidend sein für die Teilhabe: etwa für
berufliche Chancen oder materielle Ressourcen. Das neueste Heft der WZB-
Mitteilungen widmet sich diesen Verteilungskämpfen, aber auch den Mustern,
die Eltern ihren Kindern weitergeben, in Gesundheit, Resilienz,
Paarstruktur. „Generationen“ heißt das Schwerpunktthema unseres aktuellen
Forschungsmagazins (WZB|Mitteilungen Juni 2026).

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