Neuer Leitfaden: Was tun, wenn es dem See schlecht geht? IGB Manual soll schnelle erste Orientierungshilfe bieten
Jetzt im Sommer scheinen Seen häufiger aus dem Gleichgewicht zu geraten:
trübes Wasser und Gestank, starke Algenblüten, Fischsterben, sinkende
Wasserstände. Dann stellen sich für Kommunen, Verbände oder Bürger*innen
viele Fragen: Was ist passiert und handelt es sich tatsächlich um ein
ernsthaftes Problem mit Handlungsbedarf? Wenn ja, wie kann man es richtig
angehen? Wer ist zuständig? Und woher kommen die notwendigen finanziellen
Mittel? Gerade der Beginn eines solchen Prozesses kann unübersichtlich
sein. Deshalb hat das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und
Binnenfischerei (IGB) einen frei verfügbaren Leitfaden veröffentlicht, der
Interessierten schnelle erste Orientierungshilfe bietet.
„Unsere Publikation gibt eine kompakte Übersicht über die fachlichen
Grundlagen und zeigt wichtige erste Schritte auf. Im Idealfall kann so
nach der ersten Beobachtung einer Zustandsveränderung oder eines konkreten
Problems ein gut koordinierter und strukturierter Prozess entstehen, der
dem See und allen, die ihn schützen und nachhaltig nutzen möchten,
weiterhilft“, erläutert Prof. Michael Hupfer, Co-Autor und Experte für
Seenrestaurierung.
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