Mensch und Natur unter Hitzestress: KInote-Spezial zu historischer Hitzewelle, Gesundheit und KI
Fachleute aus Meteorologie, Klimageschichte, Gesundheitsforschung und
Umweltmeteorologie diskutieren die Folgen extremer Hitze und neue
Möglichkeiten der Klimaanpassung.
Anlässlich der außergewöhnlichen Hitzelage in Mitteleuropa hat die KI-
Forschungsgruppe KIWIT kurzfristig eine Spezialfolge ihres
Wissenschaftspodcasts KInote produziert. Unter dem Titel "Mensch und Natur
unter Hitzestress" diskutierten Fachleute aus Meteorologie,
Klimageschichte, Gesundheitsforschung und Umweltmeteorologie über die
Ursachen und Folgen extremer Hitze. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der
Frage, wie Künstliche Intelligenz Wetter- und Klimamodelle verbessern und
die Anpassung von Städten unterstützen kann.
Wie aktuell die am vergangenen Freitag ausgestrahlte Sendung tatsächlich
werden würde, zeigte sich unmittelbar am Wochenende: Nach vorläufigen
Messungen des Deutschen Wetterdienstes wurde der bisherige
Temperaturhöchstwert in Deutschland an drei Tagen in Folge übertroffen. Am
Sonntag erreichte die Temperatur im brandenburgischen Neißemünde-Coschen
41,7 Grad. In Kubschütz im Landkreis Bautzen war die Temperatur in der
Nacht zum Samstag nicht unter 29,4 Grad gefallen – das höchste jemals in
Deutschland gemessene nächtliche Temperaturminimum. Der Deutsche
Wetterdienst spricht von einer "Hitzewelle für die Geschichtsbücher".
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