Forschende der HAW Kiel entwickeln mit der „EcoSchemer-Webapp“ eine KI-
gestützte Entscheidungshilfe, die Landwirtinnen zeigt, wo sich auf ihren
Feldern Umweltschutzmaßnahmen auch wirtschaftlich lohnen. Aufbauend auf
dem Projekt „KI-Anbauplanung“ kombiniert das Team Ertrags- und Kostendaten
mit Satelliten- und Maschinendaten, um präzise Karten zu erstellen.
Unterstützt vom Bauernverband S-H testen rund 80 Landwirtinnen die Webapp,
die ökologische und ökonomische Entscheidungen verbindet – damit sich
Klimaschutz auf dem Acker rechnet.
Ertragreiche Landwirtschaft und geförderte Umweltschutzmaßnahmen können
nebeneinander existieren – sogar auf demselben Feld. Forschende der HAW
(Hochschule für Angewandte Wissenschaften) Kiel wollen Landwirt*innen mit
einer KI-basierten Software dabei unterstützen, ökologisch und ökonomisch
sinnvolle Entscheidungen für ihre Ackerflächen zu treffen. Am Ende des auf
drei Jahre ausgelegten Transferprojekts „EcoSchemer-Webapp“ soll eine
Webapp Landwirt*innen zeigen, auf welchen Flächen Umweltschutzmaßnahmen
ökonomisch sinnvoll sind.
KI-gestützte Entscheidungshilfe für nachhaltige Landwirtschaft
Unterschiedliche Boden- und Standortbedingungen auf engem Raum
beeinflussen den Ernteertrag und damit die Einnahmen von Landwirt*innen.
So können neben Hochertragszonen Bereiche liegen, in denen die
Kulturpflanzen beispielsweise durch Staunässe geschädigt werden, während
sie an anderer Stelle unter Wassermangel leiden.
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