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Vermischtes

Mehr Humus, mehr Klimaschutz: Wie ökologisch-regenerative Landwirtschaft die Böden stärkt

Kompost und Pflanzenkohle können den Humusaufbau fördern, zeigen zwei
Feldstudien unter Federführung der Justus-Liebig-Universität Gießen
Agrarböden gelten in Deutschland nach dem Wald als größter terrestrischer
Kohlenstoffspeicher. Ein Schlüssel dazu ist der Humus: Böden mit mehr
Humus sind fruchtbarer, speichern mehr Wasser und binden klimaschädliches
Kohlendioxid. Der Erhalt und der Aufbau von Humus und die damit
einhergehende langfristige Kohlenstoffbindung sind wichtige
Voraussetzungen für fruchtbare und intakte Böden sowie für den
Agrarklimaschutz in Deutschland und Europa.

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Energiewende unter Druck: Warum Gesellschaftsforschung jetzt besonders wichtig ist

Die Modernisierung des Energiesystems droht mitten in der
Beschleunigungsphase von Widerständen gebremst zu werden. Ein neues
Impulspapier von IÖW und Fraunhofer ISI zeigt, wie Gesellschaftsforschung
zentrale Erkenntnisse liefert zu Themen wie Widerständen, sozialer
Gerechtigkeit und Teilhabe. Die Forschenden empfehlen, dass politische
Entscheidungstragende die Evidenz aus der gesellschaftsbezogenen
Energieforschung stärker nutzen sollten, um die aktuellen
Herausforderungen der Energiewende erfolgreich anzugehen.

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Gemeinsames Forschungsprojekt: AdBK und HMTM forschen zu NS-verfolgten Künstler*innen an ihren Institutionen

Die Akademie der Bildenden Künste München (AdBK) und die Hochschule für
Musik und Theater München (HMTM) forschen gemeinsam zu NS-verfolgten
Künstler*innen an ihren Institutionen. Dies ist die erste systematische
und wissenschaftliche Aufarbeitung von Biografien der Künstler*innen, die
an den Münchener Akademien für Bildende Kunst und für Tonkunst
ausgeschlossen, verdrängt und verfolgt, in einigen Fällen anschließend
auch ermordet wurden. Das Forschungsprojekt nimmt dabei auch das
institutionelle Agieren im Zeitraum des aufkommenden Nationalsozialismus
bis in die ersten Nachkriegsjahre in den Blick.

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Neue Sicht auf die Steuerung unserer Gene

Forschende aus Magdeburg und Jena hinterfragen ein seit Jahrzehnten
verbreitetes Modell der Genregulation
Wie Gene im menschlichen Erbgut gesteuert werden, ist eine zentrale Frage
der modernen Medizin. Fehler in diesen Prozessen können zur Entstehung von
Krankheiten beitragen – etwa bei Krebs oder bei altersbedingten
Veränderungen von Zellen. Forschende des Instituts für Biochemie und
Zellbiologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben gemeinsam
mit dem Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut
(FLI) in Jena nun ein seit Jahrzehnten verbreitetes Modell der
Genregulation infrage gestellt.

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