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Wirtschaftswachstum: Gabriel lässt Regierungsprognose unverändert bei 2,0 Prozent

Sigmar GabrielDie deutsche Wirtschaft wird nach der neuen Prognose der Bundesregierung im laufenden Jahr um 1,8 Prozent und im kommenden Jahr um 2,0 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorjahr wachsen. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) lässt die Regierungsprognose vom Februar aus dem Jahreswirtschaftsbericht damit unverändert. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post aus Regierungskreisen. Gabriel wird die aktualisierte Prognose heute in Berlin vorstellen. Sie ist die Grundlage für die nächste Steuerschätzung Anfang Mai.

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EU will ''Made in Germany'' abschaffen

Made in GermanyDer Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat das aktuelle Vorhaben der EU kritisiert, die Kriterien für das Herkunftssiegel "Made in Germany" zu verschärfen. "Die EU würde das Qualitätsmerkmal 'Made in Germany' als weltweit erfolgreiches Markenzeichen der deutschen Unternehmen ohne Not aufgeben", sagte Stefan Mair, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, am Sonntag in den Nachrichten anlässlich der Beratungen des EU-Parlaments am kommenden Dienstag. Diese Verschärfung nutze auch den Verbrauchern nichts, weil ein bewährtes Gütesiegel für länderspezifische Qualität und Standards wegfalle.

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Allianz will verstärkt Aktien kaufen

Als Reaktion auf die Niedrigzinsphase will die Allianz verstärkt Aktien kaufen und Geld in Infrastrukturprojekte investieren. "Wir gehen verstärkt in reale Werte", sagte Allianz-Chef Michael Diekmann dem Berliner "Tagesspiegel".

(ots)

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Konjunkturprognose: Mindestlohn stärkt 2015 Nachfrage und Konjunktur

Mindestlohn Auswirkungen auf die KonjunkturDer gesetzliche Mindestlohn wird im kommenden Jahr die Entwicklung der Einkommen in Deutschland stärken. Das trägt zur kräftigen Binnennachfrage bei, die in diesem und im kommenden Jahr den Aufschwung der deutschen Wirtschaft wesentlich trägt. Nennenswerte negative Beschäftigungswirkungen durch die Einführung des Mindestlohns sind hingegen unwahrscheinlich – dafür sprechen die Ergebnisse der meisten empirischen Studien im In- und Ausland. Darauf weist das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung hin, das in seiner aktuellen Konjunkturprognose auch die Auswirkungen der Mindestlohneinführung analysiert hat.

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