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Linken-Chef Riexinger fordert Finanzboykott gegen Kiewer Regierung

Bernd RiexingerDer Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, hat die Bundesregierung aufgefordert, die ukrainische Regierung so lange nicht mehr finanziell zu unterstützen, wie sie im Osten des Landes militärisch interveniert. "Das Fenster für einen Waffenstillstand muss weiter aufgestoßen werden", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung". "Dazu muss auch die ukrainische Regierung einen Beitrag leisten und die Militäroperationen stoppen. Der Westen muss Kiew klar machen, dass kein Geld fließt, solange die Panzer fahren.

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EEG-Reform: Hofreiter warnt vor Verlust Tausender Jobs in Öko-Branche

Anton HofreiterVor der ersten Lesung der Ökostrom-Reform im Bundestag hat Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter vor dem drohenden Verlust Tausender Arbeitsplätze in der Ökostrom-Branche gewarnt. "Herr Gabriel und die große Koalition würgen mit dem EEG die deutsche Fotovoltaik-Industrie ab, die ohnehin schon total am Boden liegt", sagte Hofreiter der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Hier drohen weitere Tausende Arbeitsplätze verloren zu gehen, wenn das neue EEG in Kraft tritt", sagte Hofreiter.

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Lob der Wirtschaft für Gabriels Reform der Industrieausnahmen von der EEG-Umlage

EnergiewendeDer am Mittwoch im Kabinett vorliegende Gesetzentwurf von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) über die "Besondere Ausgleichsregelung" für energieintensive Betriebe ist in der Wirtschaft verhalten positiv kommentiert worden. Der Hauptgeschäftsführer des besonders betroffenen Verbandes der chemischen Industrie, Utz Tillmann, sagte der "Saarbrücker Zeitung", er sei zufrieden, dass die Ausgleichsregelung fortgesetzt werde. "Man hat erkannt, dass die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie auf dem Spiel steht". Die Erhöhung der Mindestzahlung auf 0,1 Cent je Kilowattstunde bedeute zwar eine Verdoppelung gegenüber der bisherigen Regelung, sei aber verkraftbar.

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Neuer ''Goldrausch'' in den USA kostet Arbeitsplätze in Deutschland

Gold NuggetEin Jahr ist es her, da warnten Wirtschaftsverbände erstmals davor, dass deutsche Konzerne den Verlockungen günstiger Energiepreise folgen und in die USA abwandern. Inzwischen hat die neue Bundesregierung zwar erkannt, dass sie in der Energiepolitik und der Ökostrom-Förderung umsteuern muss. Viel passiert ist allerdings nicht. Unternehmen, die sich dem knallharten globalen Wettbewerb stellen müssen, haben keine Zeit, auf die zähen Prozesse deutscher und europäischer Politik zu warten. Sie handeln und wollen an dem kleinen Goldrausch teilhaben, der sich gerade in den USA abspielt. Durch das Fracking haben sich die Staaten als ernstzunehmende Industrienation zurückgemeldet. Mit günstigen Energiepreisen, einem flexiblen Arbeitsmarkt und dem gefallenen Dollarkurs haben die Amerikaner vor allem auch gegen Billigproduktionsländer in Asien aufgeholt.

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