Windwärts Energie GmbH warb mit geschönten Zahlen
Der insolvente Windenergie-Projektierer Windwärts aus Hannover hat im Jahr 2013 offenbar mit geschönten Zahlen um Anleger geworben. Das geht aus Dokumenten hervor, die dem NDR Politikmagazin "Panorama 3" vorliegen. Für den Bau von Windkraftanlagen sammelte Windwärts bei Privatpersonen Geld für sogenannte Genussrechte ein. In ihrem Anfang 2013 veröffentlichten Werbeprospekt versprach das Unternehmen eine Verzinsung von bis zu 7,25 Prozent. Als Sicherheit verwies das Unternehmen darauf, dass es aus dem Vorjahr einen Gewinn von 1,6 Millionen Euro erwarte.
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Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) bekräftigt in seinem aktuellen Konjunktur-Report die Einschätzung für das Jahr 2014 und hält einen BIP-Zuwachs von rund zwei Prozent weiterhin für erreichbar. "Eine andauernd robuste Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, gute Perspektiven beim privaten Konsum sowie die anziehende Investitionstätigkeit stimmen die deutsche Industrie zuversichtlich", sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber am Dienstag in Berlin.
Im Zentrum der Schadenersatzforderungen der Deutschen Bahn AG wegen eines Spannstahl-Kartells stehen vier deutsche Firmen. Wie aus vertraulichen Bahn-Unterlagen hervorgeht, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegen, fordert die Bahn einen hohen zweistelligen Millionenbetrag von den Firmen "Saarstahl AG" (Völklingen), "DWK Drahtwerk Köln GmbH", "Westfälische Drahtindustrie GmbH" (Hamm) und "Pampus Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG" (Iserlohn). Eine Bahn-Sprecherin bestätigte gegenüber der Rheinischen Post eine Liste von neun Firmen, die das bundeseigene Verkehrsunternehmen wegen des Kartells in Regress nehmen will. Neben den genannten Firmen aus Deutschland gehören dazu auch die luxemburgische ArcelorMittal, die spanischen Firmen Emesa-Trefileria und Industrias Galycas sowie die niederländischen Firmen Nedri Spanstal und Hit Groep.