Porsche sichert Produktion in Zuffenhausen mit weiteren Investitionen
Vorstand und Betriebsrat des Sportwagenherstellers Porsche haben sich aktuell auf beschäftigungsfördernde Maßnahmen für das Werk Zuffenhausen verständigt, um die bestehenden über 3.100 gewerbliche Arbeitsplätze in der Produktion zu sichern und weiteres Wachstum zu ermöglichen. Zu den wesentlichen Eckpunkten einer geplanten Vereinbarung „Standortpaket 2020", die ab Herbst 2014 verhandelt wird, gehört der weitere Ausbau der Fahrzeugmontage sowie ein neuer Karosseriebau für die Zweitürer-Modelle. Demnach rollen Boxster und Cayman wie der 911 und der Supersportwagen 918 künftig ausschließlich im Stuttgarter Stammwerk vom Band. Die geplanten Maßnahmen umfassen ein Investitions-volumen in Höhe von deutlich über 400 Millionen Euro, das zu gut einem Drittel über eine erhöhte Flexibilisierung von Arbeits- und Pausenzeiten finanziert werden soll. Diese Eckpunkte verkündeten der Vorstand für Produktion und Logistik, Dr. Oliver Blume, und der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Uwe Hück, in einem gemeinsamen Schreiben an die Belegschaft.
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Die Bankenunion soll den europäischen Finanzsektor sicherer machen. Die geplanten Sicherungsfonds sind allerdings deutlich zu klein. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. Ausschlaggebend für das Projekt einer europäischen Bankenunion waren die Erfahrungen mit der Finanzkrise: Nach dem Lehman-Crash sahen sich viele Regierungen genötigt, Banken mit Steuergeld zu retten. Dadurch stieg die Gefahr von Staatsbankrotten, was über den Wertverlust von Staatsanleihen wiederum die Bilanzen der Banken belastete. Diesen Teufelskreis solle die Bankenunion durchbrechen, schreiben Fabian Lindner, Nicolas Soemer und Thomas Theobald.