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Deutsche Stahlindustrie belebt sich 2015

StahlwerkDie Rohstahlerzeugung in Deutschland wird in diesem Jahr voraussichtlich um 0,5% wachsen und im kommenden Jahr mit anziehender Konjunktur um 1,7% auf 43,6 Millionen Tonnen steigen. Da die Stahlnachfrage vor allem von der Bauwirtschaft getragen wird, dürften auch die Importe weiter kräftig zunehmen. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle Stahlbericht des RWI. Die weltweite Rohstahlerzeugung wird demnach 2014 um knapp 4%, im nächsten Jahr um etwas mehr als 4% zunehmen. Dabei dürfte die Auslastung der Kapazitäten weltweit unbefriedigend niedrig bleiben. Die Stahlunternehmen werden auf der Kostenseite durch niedrige Rohstoffpreise und recht stabile Preise für Stahlerzeugnisse entlastet.

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DGB fordert flexible Arbeitszeiten über die gesamte Erwerbsbiografie hinweg

Reiner HoffmannDer Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) drängt nach dem Mindestlohn auf weitere Verbesserungen für Beschäftigte. In einem aktuellen Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann: "Ich erwarte viel mehr Flexibilität der Unternehmen, wenn es darum geht, die Arbeitszeitwünsche der Beschäftigten zu berücksichtigen." Hoffmann forderte innovative Modelle, mit denen die Menschen mehr Zeitsouveränität bekommen und die Vereinbarkeit von Arbeit und Leben verbessert wird: "Es geht um Demografie-Tarifverträge, die flexible Arbeitszeiten über das gesamte Erwerbsleben hinweg ermöglichen und die Möglichkeit eröffnen, gleitend aus dem Erwerbsleben auszuscheiden."

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Salmonellen: Lidl ruft Mandelkerne zurück

Salmonellen in Mandelkernen bei LidlLidl Deutschland führt aktuell einen öffentlichen Warenrückruf des Produktes "Mandelkerne ganz, 200 g Beutel" durch. Im Rahmen von Eigenuntersuchungen wurden Salmonellen nachgewiesen. Salmonellen können Auslöser von Magen-/Darmerkrankungen (Salmonellose) sein. Aufgrund dieses Gesundheitsrisikos sollten Konsumenten den Rückruf unbedingt beachten.

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TTIP-Verhandlungen dauern länger als geplant

Wolfgang SchäubleDie aktuellen Verhandlungen über das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP werden nach Einschätzung von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) deutlich länger dauern als bislang geplant. "Man sollte nicht erwarten, dass die TTIP-Verhandlungen bis Ende 2015 abgeschlossen werden können, wie bislang geplant", sagte Schäuble der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. "Das wird eher länger dauern", fügte der Minister hinzu. Bis ein Vertrag dann in Kraft treten könne, werde weitere Zeit vergehen. "Man muss die Bevölkerungen und die Parlamente davon überzeugen. In den USA muss das Abkommen durch den US-Kongress. In Europa müssen es alle 28 nationalen Parlamente ratifizieren", betonte Schäuble. "Wenn man in der Bevölkerung nicht ein Grundvertrauen zurückgewinnt, ist das gar nicht zu schaffen", sagte der Minister. "Daran muss gearbeitet werden, denn das TTIP wäre für uns von großem wirtschaftlichem Vorteil", betonte Schäuble.

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