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Ein Wissenschaftler betrachtet Myxobakterien, die im Rahmen der Studie isoliert wurden  Quelle: HIPS/Bernhardt

Biodiversität als Grundlage für neue Medikamente

Forschende des HIPS erweitern Biodiversität bakterieller
Wirkstoffproduzenten
Die meisten klinisch eingesetzten Antibiotika basieren auf Naturstoffen,
die von Bakterien und anderen Mikroorganismen hergestellt werden. Am
Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) nutzen
Forschende im Boden lebende Myxobakterien als Quelle neuer Wirkstoffe.
Neue Wirkstoffe können sie dabei vor allem in bislang noch wenig
untersuchten Bakterien entdecken.

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Auf der gamescom 2026 präsentieren mehr als 380 Studierende von 18 Hochschulen aus Deutschland, Island, Norwegen, Österreich und der Schweiz bei der Gamescom 2026 über 90 eigene Spieleprojekte am RAW TALENT-Stand in Halle 10.2 (Stand E42).  Copyright: Broken Paternoster Games/TH Köln

Neue Ideen für die Games von morgen: Studierende zeigen ihre Indie-Spiele auf der gamescom 2026

RAW TALENT-Stand bringt Nachwuchs-Game-Designer*innen aus Deutschland,
Island, Norwegen, Österreich und der Schweiz zusammen : Kleine
Entwicklungsteams können mit kreativen Ideen wichtige Impulse für die
Games-Branche geben. Am RAW TALENT-Stand in der Indie Area in Halle 10.2
(Stand E42) der gamescom 2026 präsentieren mehr als 380 Studierende von 18
staatlichen Hochschulen aus fünf europäischen Ländern über 90 eigene
Spieleprojekte – und zeigen damit, wie die Zukunft der Branche aussehen
kann.

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Luftbildaufnahme des Arendsees  Quelle: Michael Hupfer

Arendsee: Restaurierung vorerst gestoppt, doch Handlungsbedarf bleibt

Die geplante Restaurierung des Arendsees kann vorerst nicht umgesetzt
werden, nachdem der Altmarkkreis Salzwedel Ende Juli die Genehmigung für
das Restaurierungskonzept versagt hat. Dabei besteht weiterhin dringender
Handlungsbedarf. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, wie der Phosphor
in den See gelangt und warum sowohl die Ursachenbekämpfung als auch eine
seeinterne Fällung sinnvoll sind. Nur so lässt sich der ökologische
Zustand des größten Sees Sachsen-Anhalts nachhaltig verbessern und die
Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie sowie des Natura-2000-Schutzgebiets
erfüllen.

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Prof. Tanja Kneiske (TU Berlin), Ann-Christin Koch (RUB), Dr. Jan Niederau (IEG), PD Dr. Thomas Heinze (RUB), Dr. Katharina Alms (IEG), Dr. Mathias Nehler (IEG), Laureen Benoit (IEG), Dr. Garri Gaus (IEG) und Manfred Heinelt  Copyright: © Fraunhofer IEG

Neue Werkzeuge für die Tiefengeothermie der Rhein-Ruhr-Region

Tiefe Geothermie könnte etwa ein Viertel des gesamten Deutschen
Wärmebedarfs zur Verfügung stellen. In der Rhein-Ruhr-Region (R3) eignet
sich insbesondere Kalkgestein – wie karbonzeitliche Kohlenkalke und
devonische Massenkalke – für die geothermische Energiegewinnung. Diese
Gesteine zeichnen sich infolge von Verkarstung oder Klüftung durch eine
starke hydraulische Durchlässigkeit aus. Gerade diese Eigenschaften machen
sie für die geothermische Nutzung interessant, erschweren aber
gleichzeitig eine verlässliche Vorhersage ihres Potenzials. Sie stehen
daher im Mittelpunkt des Verbundprojekts R3CHAIN, welches vom BMFTR mit
2,1 Mio. Euro gefördert wird.

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