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Gesundheit

Erwachsen mit angeborenem Herzfehler? Mach den lebenswichtigen EMAH- Check!

Lebenswichtige Nachsorge unterbleibt häufig: Viele Erwachsene mit
angeborenem Herzfehler (EMAH) nehmen nicht den wichtigen regelmäßigen
Herz-Check-up wahr. Auch ihre medizinische Versorgung ist oft
unzureichend. EMAH-Patientengruppe wächst auf über 350.000 Betroffene in
Deutschland. Start bundesweiter EMAH-Informationskampagne

Ihre Herzen haben vielfach schon in der frühen Kindheit oder gar direkt
nach der Geburt schwerwiegende operative oder kathetergestützte Eingriffe
durchgemacht. Je nach Art und Komplexität des angeborenen Herzfehlers
folgen in Kindheit und Jugend weitere Folgeeingriffe – mit anatomischen
und funktionellen Auswirkungen auf das Herz. Diese Patienten bedürfen der
dauerhaften spezialisierten Nachsorge. Dass heute über 95 Prozent der
Kinder mit angeborenem Herzfehler das Erwachsenenalter erreichen, ist den
medizinischen Innovationen der Kinderkardiologie, Herzchirurgie und
modernen medikamentösen Therapien zu verdanken.

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Wald als Gesundheitsinfrastruktur

Wald gewinnt als Teil der Gesundheitsversorgung zunehmend an Bedeutung.
Zugleich wächst der gesellschaftliche Bedarf, Wald stärker als
Gesundheitsinfrastruktur zu verstehen und für Prävention,
Gesundheitsförderung und Therapie nutzbar zu machen. Die Potenziale für
Forstwirtschaft, Medizin und Therapie sowie notwendige Rahmenbedingungen
diskutierten rund 35 Fachakteurinnen und Fachakteure aus Forstwirtschaft,
Medizin, Waldtherapie und Wissenschaft aus Brandenburg und benachbarten
Bundesländern beim Workshop „Waldgestützte Gesundheitsinterventionen –
Chancen und Herausforderungen für die Forstwirtschaft in Brandenburg“ an
der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE).

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Mit Magnetfeldern gegen Parkinson? FAU-Forschende erproben neues Therapiekonzept

Einem internationalen Team ist es gelungen, mit Hilfe eines Magnetfelds
die Aktivität von tief im Schädel liegenden Hirnstrukturen gezielt zu
beeinflussen. Dazu injizierten die Forschenden magnetische Nanoplättchen
in die entsprechende Region. Auf diese Weise gelang es ihnen, die
Bewegungsdefizite von Mäusen zu behandeln, die unter Parkinson-ähnlichen
Symptomen leiden. Die neue Methode ist schonender als herkömmliche
Stimulations-Verfahren mit implantierten Elektroden, die momentan bei der
Therapie mancher Parkinson-Kranker zum Einsatz kommen. Die Studie der
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), der RWTH Aachen
sowie der Universitäten Maastricht (Niederlande) und Leuven (Belgien) ist
in der Zeitschrift Advanced Science erschienen.

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