Bär: „Health XP macht die Medizin der Zukunft spielerisch erlebbar“
nteraktive Ausstellung „Health XP“ startet Deutschland-Tour im
Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
Beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung beginnt heute die „Health XP“
ihre Reise durch Deutschland – eine mobile und interaktive Ausstellung zum
Thema des aktuellen Wissenschaftsjahres „Medizin der Zukunft“. Sie
vermittelt spielerisch, wie moderne Medizin entsteht, was sie heute schon
leistet und welche Möglichkeiten sie für die Zukunft eröffnet. Die „Health
XP“ tourt von Juni bis Oktober als Roadshow durch zwölf Städte. Der
Eintritt ist kostenlos.
Dazu erklärt die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Dorothee Bär: „Wissenschaft gehört nicht nur in Labore und Universitäten,
sondern in die breite Öffentlichkeit. Deshalb schicken wir mit der
Ausstellung ‚Health XP‘ Ideen und Lösungen für die Medizin von Morgen auf
die Reise. Die Ausstellung verdeutlicht, wie Forschung funktioniert und
welche Chancen moderne Medizin eröffnet. Als Pendant zur MS Wissenschaft
auf dem Wasser wird die ‚Health XP‘ in ländlichen Regionen gezeigt und
soll dort insbesondere junge Menschen für die Themen Medizin und
Biotechnologie begeistern. Besonders spannend sind die vielen Spiel- und
Mitmachstationen. Mit der ‚Health XP‘ laden wir alle dazu ein, die Zukunft
der Medizin selbst zu entdecken. Deutschland gehört bei der Biotechnologie
bereits jetzt zur Weltspitze. Wir wollen unser Land zum innovativsten
Standort für Biotechnologie ausbauen. Das ist ein Ziel unserer Hightech
Agenda Deutschland.“
Spiele zu vier Themenbereichen
Die „Health XP“ erreicht die Menschen dort, wo sie sich aufhalten: in
Innenstädten, Ortskernen und auf Marktplätzen. Dabei stehen vier aktuelle
Themen der medizinischen Forschung im Mittelpunkt: Personalisierte
Medizin, Prävention, Frauengesundheit und Krebsbehandlung. Zu jedem
Forschungsbereich gibt es interaktive Elemente und themenbezogene Spiele
zu erproben, die die Besucherinnen und Besucher herausfordern. Dabei
können sie unter anderem einen eigenen Avatar durch einen digitalen
Gesundheitsparcours steuern, ihr Wissen über geschlechtersensible
medizinische Versorgung testen und Punkte sammeln.
Die „Health XP“ richtet sich an Kinder ab 14 Jahren, Jugendliche und
Erwachsene. Für die Spiele benötigen die Besucherinnen und Besucher
lediglich ein Smartphone. Eine App ist nicht notwendig. Wer kein eigenes
Smartphone mitbringt, kann vor Ort kostenfrei ein Leihgerät nutzen.
Die Tour-Stopps der „Health XP“
Berlin: 20. – 21. Juni 2026, Futurium, Alexanderufer 2
Ingolstadt: 25. – 28. Juni 2026, Volksfestplatz, Dreizehnerstraße, 85049
Lüdenscheid: 10. – 13. Juli 2026, Rathausplatz, 58507 Lüdenscheid
Neubrandenburg: 22. – 25. Juli 2026, Marktplatz, 17033
Oldenburg: 26. – 29. August 2026, Heiligengeistpark, 91er-Straße 5B, 26121
Weitere Tour-Stopps sind in Planung.
Pressekontakt Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
Kathrin Legermann | Cornelius Beutling
Pressebüro Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
Potsdamer Str. 87 | 10785 Berlin
Tel: +49 228 9957-2442
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Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
Gesundheit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein gutes Leben.
Im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft steht die Frage im Fokus,
wie Forschende mit ihren Ideen und Lösungen schon heute die Medizin von
morgen formen. Wie lassen sich in Zukunft Krankheiten diagnostizieren?
Welche Ideen gibt es für die medizinische Versorgung? Wird KI die
Medikamentenentwicklung revolutionieren? Wie sieht die Krebsforschung für
die Zukunft aus? Wie können innovative Technologien Pflege unterstützen,
ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren? Wie lassen sich
Präventionsstrategien verbessern, sodass wir seltener und weniger schwer
erkranken? Ein besonderer Fokus im Wissenschaftsjahr liegt auf
geschlechtersensibler Forschung, denn bis heute fehlt für viele
Krankheiten die Datengrundlage für eine geschlechtsspezifische Behandlung
und Versorgung. Dies gilt ganz besonders für Erkrankungen und
Gesundheitsthemen, die gerade Frauen betreffen, darunter Endometriose oder
Wechseljahre.
Das Wissenschaftsjahr ist die größte bundesweite Plattform für
disziplinübergreifende Kommunikation aktueller Forschungsthemen, an der
sich pro Jahr 400 bis 800 Forschungsinstitute, Universitäten, Verbände,
Vereine, Unternehmen und Stiftungen mit bis zu 1.000 Veranstaltungen und
Aktionen beteiligen. Dazu gehören ein bundesweiter Hochschulwettbewerb,
Formate wie SchulKinoWochen, MINTmachtage und die MS Wissenschaft, ein
Ausstellungsschiff, das von Mai bis September bis zu 35 Städte in
Deutschland anfährt. Die Wissenschaftsjahre werden seit dem Jahr 2000
ausgerufen und sind eine Initiative des Bundesministeriums für Forschung,
Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog
(WiD).
Das ganze Jahr über lädt das Wissenschaftsjahr mit Veranstaltungen,
Projekten und Aktionen dazu ein, Einblicke in die aktuelle
Medizinforschung zu gewinnen und in den Austausch mit Wissenschaft,
Wirtschaft, Medien, Politik und Gesellschaft zu kommen. Auch Social Media-
Formate, monatliche Challenges und prominente Botschafterinnen und
Botschafter werden das Wissenschaftsjahr 2026 intensiv begleiten.
