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Wirtschaft

500.000 neue Jobs in NRW bis 2020

Standort DeutschlandDer Deutsche Gewerkschaftsbund in NRW sieht gute Chancen für einen deutlichen Jobaufbau im bevölkerungsreichsten Bundesland in den kommenden fünf Jahren. "Wenn Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Gewerkschaften sich jetzt ernsthaft zusammensetzen und an einem Strang ziehen, können bis 2020 insgesamt 500.000 neue qualifizierte Jobs in NRW entstehen", sagte der DGB-Chef von NRW, Andreas Meyer-Lauber, der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. "Wir werben für massive öffentliche und private Investitionen, um mehr gute Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose, Minijobber, Migranten und Frauen zu schaffen. Damit könnten wir das soziale Auseinanderdriften ganzer Regionen stoppen", so Meyer-Lauber.

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Ökonom warnt vor einem Abrutschen in die Deflation

Europäischen ZentralbankDer Ökonom Michael Hüther stellt sich im Streit um den Kauf von Staatsanleihen hinter EZB-Chef Mario Draghi. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW): "Die EZB muss für Preisstabilität sorgen. Der Ankauf von Staatsanleihen ist die letzte Möglichkeit, die die EZB hat, die Zinspolitik ist erschöpft." Hüther warnte vor einem Abrutschen in die Deflation: "Wir haben deutliche disinflationäre Tendenzen, zum Teil haben wir schon Deflation. Wenn der Prozess sich einmal verstetigt hat, ist es sehr viel schwieriger, geldpolitisch dagegenzuhalten. Es kommt deshalb sehr darauf an, es zeitig zu tun und es mit Deutlichkeit zu tun. Mit 50 Milliarden Euro wird man nicht viel bewegen."

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Auslaufmodell Troika

EuropaIn der EU ist eine Debatte über die Mitwirkung der Europäischen Zentralbank (EZB) in der Troika ausgebrochen. Neu ist sie nicht: EZB-Direktoriumsmitglied Benoît Coeuré hatte bereits vor einem Jahr gesagt, dass es die EZB "nicht ewig in der Troika" geben werde. Aber neu angeheizt wurde sie, nachdem der Generalanwalt des EU-Gerichtshofs jetzt die "Doppelrolle" der Notenbank beanstandet hat. Die EZB habe nichts bei der Kontrolle von Hilfsprogrammen zu suchen - zumindest nicht, wenn die Zentralbank zuvor ihr OMT-Programm aktiviert habe.

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Weniger als 80 Milliarden Zigaretten versteuert

ZigarettenIm Jahr 2014 wurden in Deutschland 79,5 Milliarden Zigaretten versteuert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war dies die geringste Menge seit der Wiedervereinigung im Jahr 1991. Damals wurden mit 146,5 Milliarden Stück fast doppelt so viele Zigaretten versteuert. Gegenüber 2013 sank die Anzahl der versteuerten Zigaretten im aktuellen Berichtsjahr um 0,9 %. Gleichzeitig ging auch die Menge des versteuerten Feinschnitts gegenüber 2013 um - 0,1 % leicht zurück. Dagegen stiegen im Vergleich zum Vorjahr der Absatz von Zigarren und Zigarillos (+ 8,4 %) und der Absatz von Pfeifentabak (+ 13,2 %).

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