DGB warnt vor Nacktscannern am Werkstor
Im Streit um die seit Jahren geplante EU-Datenschutzreform warnt der DGB davor, "einer weitflächigen Überwachung im Betrieb Tür und Tor zu öffnen". Als Beispiel nannte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" die Möglichkeit von Nacktscannern an Werkstoren und heimlicher Durchsuchungen von Beschäftigten-Computern.
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Im Streit um die Ausgründung von Servicefirmen außerhalb des Haustarifvertrages der Post spricht sich ihr neuer Personalvorstand Melanie Kreis gegen drohende Streiks aus. "Solche Aktionen liegen in der Verantwortung des Sozialpartners. Wir sehen dafür jedenfalls keine Veranlassung", erklärte sie gegenüber der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Der Vorstand halte daran fest, wie geplant 10.000 Paketzusteller in den neuen Unternehmen einzustellen. Dazu würden bereits "viele Einstellungsgespräche" geführt. Als Kompromiss bietet Kreis an, die Löhne der neuen Zusteller als Teil des Haustarifes zu vereinbaren: "Wenn wir unternehmensintern für Neueinsteiger im Paketbereich deutlich günstigere Konditionen vereinbaren, wäre das immer noch eine Lösung, die für neue Mitarbeiter attraktiv ist."