Neue Werkzeuge für die Tiefengeothermie der Rhein-Ruhr-Region
Tiefe Geothermie könnte etwa ein Viertel des gesamten Deutschen
Wärmebedarfs zur Verfügung stellen. In der Rhein-Ruhr-Region (R3) eignet
sich insbesondere Kalkgestein – wie karbonzeitliche Kohlenkalke und
devonische Massenkalke – für die geothermische Energiegewinnung. Diese
Gesteine zeichnen sich infolge von Verkarstung oder Klüftung durch eine
starke hydraulische Durchlässigkeit aus. Gerade diese Eigenschaften machen
sie für die geothermische Nutzung interessant, erschweren aber
gleichzeitig eine verlässliche Vorhersage ihres Potenzials. Sie stehen
daher im Mittelpunkt des Verbundprojekts R3CHAIN, welches vom BMFTR mit
2,1 Mio. Euro gefördert wird.
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