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Vermischtes

Wenn das Arbeitsrecht nicht schützt: Studie zu Live-In-Betreuung

Das deutsche Pflegesystem stützt sich in privaten Haushalten systematisch
auf die Ausbeutung osteuropäischer Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine
neue Studie der Soziologin Francesca Barp (Hamburger Institut für
Sozialforschung) und des Politikwissenschaftlers Nikolai Huke (Universität
Hamburg). Die Untersuchung zeigt auf Basis von 24 qualitativen Interviews
mit Live-In-Betreuerinnen und Rechtsberatungsstellen, dass geltende
Gesetze wie das Arbeitszeitgesetz und der Mindestlohn in der Praxis
systematisch unterlaufen werden.

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Daten verknüpfen – neue Leibniz-Infrastruktur stärkt interdisziplinäres Forschen

Mit dem „Geolinking Service SoRa“ steht ab sofort eine neue
Forschungsdateninfrastruktur zur Verfügung. Der Service macht es möglich,
Befragungsdaten aus den Sozialwissenschaften mit raumbezogenen Daten zu
verknüpfen und eröffnet damit neue Möglichkeiten für die interdisziplinäre
Forschung. Entwickelt wurde der Dienst vom Leibniz-Institut für
ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden, vom GESIS – Leibniz-Institut
für Sozialwissenschaften in Mannheim und vom Sozio-oekonomischen Panel
(SOEP) im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

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„Die Verantwortung wird ausgelagert, weil die großen Player sich nicht kümmern wollen“

Die Beschlüsse oft zahnlos, die Klimapolitik weltweit auf Talfahrt und die
Folgen kaum beherrschbar – unter diesen Vorzeichen startet die 31.
Weltklimakonferenz (COP31) im November in der Türkei. Prof. Stefan Aykut
vom Exzellenzcluster CLICCS der Universität Hamburg hat bereits sieben
COPs vor Ort analysiert. Im Interview erzählt er, warum die EU aktuell
tiefstapelt, warum wir mitentscheiden sollten, wie groß Autos werden
dürfen, und wie wir morgen wieder Mehrheiten für Klimaschutz haben
könnten.

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