Zum Hauptinhalt springen

Politik

Asylmissbrauch: Jeden Tag könnten 1.000 Asylbetrüger abgeschoben werden

Tausend Abschiebungen im Monat möglichCDU-Generalsekretär Peter Tauber hat sich für eine massive Ausweitungen der Abschiebungen angesichts von inzwischen täglich über 2000 Asylentscheidungen ausgesprochen. "Wenn nach den Erfahrungswerten im Schnitt jeder zweite Antrag negativ beschieden wird, dann stehen die Länder in der Pflicht, täglich tausend abgelehnte Asylbewerber abzuschieben", sagte Tauber der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Weiterlesen

  • Aufrufe: 366

SPD-Vize Stegner wirft Union populistische Doppelstrategie in Flüchtlingsfrage vor

 Ralf StegnerSPD-Vize Ralf Stegner hat die Forderung der Union nach schärferen Gesetzen für Asylbewerber als populistisch kritisiert. Schon lange vor den Ereignissen in Köln seien verschärfte Bestimmungen beschlossen worden, "die ein Ende des Asylverfahrens und Abschiebung vorsehen, wenn dem keine humanitären Hindernisse entgegenstehen", sagte Stegner der "Saarbrücker Zeitung". "Im Kern geht es darum, umzusetzen was vereinbart ist und nicht ständig neue Verschärfungen zu fordern", meinte der Sozialdemokrat.

Weiterlesen

  • Aufrufe: 357

SPD-Innenexperte kritisiert CDU-Beschluss zur Asylrechtsverschärfung

Der SPD-Innenexperte Burkhard Lischka hält Teile der Forderungen der CDU nach strengeren Asylgesetzen für völkerrechtswidrig. "Der Unionsvorschlag, jemanden schon bei jeder Freiheitsstrafe mit oder ohne Bewährung abschieben zu können, ist völkerrechtlich wohl nicht umsetzbar", sagte Lischka der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Weiterlesen

  • Aufrufe: 243

Die Linke: Bartsch gegen schärfere Sicherheitsgesetze nach den Kölner Übergriffen

 Dietmar BartschIn der Debatte über Konsequenzen aus den Übergriffen von Köln hat der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch, vor der Verschärfung von Gesetzen gewarnt. "Wenn einige aus der großen Koalition reflexartig nach schärferen Gesetzen rufen, hilft das keinem Opfer und beeindruckt auch keinen Täter", sagte Bartsch dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel am Sonntag".

(ots)

  • Aufrufe: 415