Jugendliche in Großstädten haben ein überdurchschnittliches Hartz-IV-Risiko
Die Kombination jung, westdeutsch, großstädtisch birgt ein überdurchschnittliches Risiko, zum Hartz-IV-Fall zu werden. Dies berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" aktuell unter Berufung auf eine ihr vorliegende Sonderauswertung von Hartz-IV-Daten des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Danach sind in den strukturschwachen Großstädten des Westens Jugendliche meist doppelt so stark von Hartz IV betroffen wie im Bundesdurchschnitt. Der Auswertung zufolge sind Menschen in Großstädten grundsätzlich häufiger und länger auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen als die Bürger auf dem Land. Im Durchschnitt beziehen bundesweit 9,4 Prozent der unter 65-Jährigen Hartz IV.
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Liest man die vom Deutschen Aktieninstitut (DAI) aktuell in den Nachrichten veröffentlichten Daten zur Zahl der Besitzer von Aktien und Aktienfondsanteilen in Deutschland, so kann man eigentlich nur einen Schluss ziehen: Der Versuch, den Deutschen das Investment in das attraktive Anlageobjekt Aktie schmackhaft zu machen, darf als gescheitert angesehen werden. Lediglich 8,9 Mill. Bürger bzw. 13,8% der Bevölkerung besitzen gemäß der DAI-Umfrage noch Aktien oder Anteile an Aktienfonds. Zum Vergleich: Der Autoclub ADACkommt auf 18 Mill. Mitglieder .Dabei war das Umfeld für die Aktienanlage 2013 eigentlich ideal. Das Niedrigzinsumfeld sorgte dafür, dass sich mit sicheren festverzinslichen Wertpapieren kaum noch etwas verdienen ließ, während kurzfristigere Spareinlagen auf eine nur unwesentlich höhere Rendite kamen als ein im Garten vergrabenes Paket mit Bargeld.