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Schienenkartell: Thyssen-Krupp die Gleistechnik-Sparte auf

ThyssenKrupp gibt Gleistechnik aufDer Essener Stahl- und Technologiekonzern Thyssen-Krupp will nach Informationen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung sein Gleistechnik-Geschäft aufgeben. 260 Arbeitsplätze seien davon betroffen, erfuhr das Blatt aus Unternehmenskreisen. Nachdem im Sommer 2011 das Schienenkartell, an dem Thyssen-Krupp maßgeblich beteiligt war, aufgeflogen war, hatte sich der Bereichsvorstand der Business Area Materials Services im Mai 2013 dazu entschlossen, die Bau- und Gleistechnik-Aktivitäten zu verkaufen. Es seien aber keine wirtschaftlich tragfähigen Angebote eingegangen, berichtet die WAZ. Der Bereichsvorstand habe daraufhin beschlossen, den profitablen Baubereich im Konzern zu behalten, das Geschäft mit der Gleistechnik aber nicht fortzuführen. Über die Zukunft der 260 Mitarbeiter sollen nun Gespräche mit dem Betriebsrat geführt werden.

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Lobbyarbeit verzögert das Sterben der Lebensversicherungen

Lebensversicherungen vor dem AusSparer, Selbstständige, Erblasser, alle, die Geld anzulegen haben, leiden unter der Niedrigzins-Phase. Nur einer soll nicht mehr leiden und das ist die deutsche Versicherungswirtschaft. In einem Akt dreister Lobbyarbeit hat sie der Regierung ein Hilfspaket abgepresst, das ihr allein in diesem Jahr zwei Milliarden Euro bringen soll. Entzogen wird das Geld den Kunden, deren Lebensversicherungs-Police ausläuft. Bislang mussten die Versicherer diese Kunden an den Bewertungsreserven (den Kursgewinnen ihrer alten Wertpapiere) beteiligen. Das aber will die Branche nicht mehr, weil ihre Rendite schmilzt und sie immer weniger Mittel hat, um Neukunden zu fangen.

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Wirtschaft warnt wegen Krim-Krise vor Energieengpässen

Die deutsche Wirtschaft hat für den Fall einer Eskalation des Konflikts um die Ukraine vor Energieengpässen gewarnt. "Deutschland ist auf russische Energierohstoffe angewiesen. Denn wir beziehen ein Drittel aller Energierohstoffe aus Russland", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Martin Wansleben, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Wansleben verwies darauf, dass durch Energielager und -vorräte in Deutschland die deutsche Wirtschaft "drei bis vier Monate versorgt werden" könne.

(ots)

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Fraport: Erwartungen in schwierigem Umfeld gut erfüllt

Frankfurt AirportMit einem Passagierzuwachs in Frankfurt, der über den Erwartungen lag, und einer positiven Entwicklung der Finanzkennzahlen erfüllte der Fraport-Konzern in einem schwierigen Umfeld seine Ziele im Geschäftsjahr 2013. Die Umsatzerlöse stiegen um 4,9 Prozent auf 2,56 Milliarden Euro, das operative Konzern-Ergebnis (EBITDA) konnte um 3,7 Prozent auf rund 880 Millionen Euro gesteigert werden. Aufgrund der bereits zu Beginn des Geschäftsjahres prognostizierten Verschlechterung des Konzern-Finanzergebnisses lag das Konzern-Ergebnis 2013 um knapp 16 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert bei rund 236 Millionen Euro. Ursächlich hierfür waren unter anderem hohe einmalige Vorjahreserträge im Finanzanlagenmanagement.

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