Schienenkartell: Thyssen-Krupp die Gleistechnik-Sparte auf
Der Essener Stahl- und Technologiekonzern Thyssen-Krupp will nach Informationen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung sein Gleistechnik-Geschäft aufgeben. 260 Arbeitsplätze seien davon betroffen, erfuhr das Blatt aus Unternehmenskreisen. Nachdem im Sommer 2011 das Schienenkartell, an dem Thyssen-Krupp maßgeblich beteiligt war, aufgeflogen war, hatte sich der Bereichsvorstand der Business Area Materials Services im Mai 2013 dazu entschlossen, die Bau- und Gleistechnik-Aktivitäten zu verkaufen. Es seien aber keine wirtschaftlich tragfähigen Angebote eingegangen, berichtet die WAZ. Der Bereichsvorstand habe daraufhin beschlossen, den profitablen Baubereich im Konzern zu behalten, das Geschäft mit der Gleistechnik aber nicht fortzuführen. Über die Zukunft der 260 Mitarbeiter sollen nun Gespräche mit dem Betriebsrat geführt werden.
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Mit einem Passagierzuwachs in Frankfurt, der über den Erwartungen lag, und einer positiven Entwicklung der Finanzkennzahlen erfüllte der Fraport-Konzern in einem schwierigen Umfeld seine Ziele im Geschäftsjahr 2013. Die Umsatzerlöse stiegen um 4,9 Prozent auf 2,56 Milliarden Euro, das operative Konzern-Ergebnis (EBITDA) konnte um 3,7 Prozent auf rund 880 Millionen Euro gesteigert werden. Aufgrund der bereits zu Beginn des Geschäftsjahres prognostizierten Verschlechterung des Konzern-Finanzergebnisses lag das Konzern-Ergebnis 2013 um knapp 16 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert bei rund 236 Millionen Euro. Ursächlich hierfür waren unter anderem hohe einmalige Vorjahreserträge im Finanzanlagenmanagement.