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Schiffsfonds tricksen bei Insolvenzen

InvestmentDie Pleiten bei Schiffsfonds steuern ihrem Höhepunkt entgegen. Nach aktuellen Recherchen des Wirtschaftsmagazins 'Capital' tricksen etliche der Schiffsfonds bei der Insolvenz-Anmeldung. Allein seit Januar 2013 verlagerten Dutzende Fonds kurz vor der Insolvenz ihre Geschäftsführung nach Sylt. Als Adresse im Insolvenz-Register dient immer das gleiche Haus in Westerland. Von dort wird aber lediglich die Post an die Geschäftsführer der Fondsgesellschaften weitergeleitet. "Das stinkt gewaltig", sagt Insolvenz-Experte Hans Haarmeyer gegenüber 'Capital'. Es liege nahe, dass es bei diesem Manöver um die Manipulation des Gerichtsstandorts gehe. Durch die Verlagerung des Sitzes könne Einfluss auf die Wahl des Insolvenzverwalters genommen werden. Denn nach dem Geschäftssitz richte sich die Zuständigkeit des Gerichts. An kleinen Gerichten gebe es meist nur einen Insolvenz-Richter, der wiederum den Verwalter bestelle.

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Volkswagen Nutzfahrzeuge baut neuen Crafter in Polen

Volkswagen Nutzfahrzeuge HannoverDer Nachfolger des Volkswagen Crafter wird ab 2016 in Polen gefertigt. Dazu wird in Wrze?nia in der Woiwodschaft Wielkopolska ein neues Werk entstehen, das im zweiten Halbjahr 2016 den Betrieb aufnehmen soll. Mit dem Neubau schafft die Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge mindestens 2.300 neue Arbeitsplätze. „Mit der Entscheidung, den Crafter in Polen zu bauen, stellen wir die Weichen für die strategische Neuorientierung unserer leichten Nutzfahrzeuge", sagt Dr. Leif Östling, Mitglied des Vorstands der Volkswagen Aktiengesellschaft verantwortlich für den Bereich Nutzfahrzeuge.

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Equal-Pay-Day: Frauen verdienen im Schnitt 20% weniger als Männer

Frauen in Deutschland verdienen wenigerDer durchschnittliche Bruttomonatsverdienst von Frauen lag in Deutschland in den Jahren 2009-2013 rund 20 Prozent unter dem der Männer. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Analyse, die das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung zum Equal-Pay-Day vorlegt. Besonders groß ist der Rückstand unter älteren Beschäftigten: Bei jüngeren Frauen zwischen 25 und 30 Jahren liegt er bei rund 13 Prozent, bei Frauen zwischen 36 und 40 Jahren beträgt er 19 Prozent, zwischen 51 und 55 Jahren erreicht er gut 21 Prozent und in der Altersgruppe der 61 bis 65- Jährigen sogar 28 Prozent. „Dieser Trend unterstreicht, was Studien zum Gender-Pay-Gap immer wieder zu Tage fördern: Frauen steigen oft schon mit einem Verdienstnachteil ein, unter anderem, weil Berufe, in denen viele Frauen arbeiten, schlechter bezahlt werden. Sie fallen später weiter zurück, weil sie den Großteil der Familienarbeit übernehmen. Sie gelangen seltener in gut bezahlte Führungspositionen. Und sie sind gar nicht so selten mit direkter oder indirekter Diskriminierung konfrontiert", sagt Dr. Reinhard Bispinck, der Leiter des WSI-Tarifarchivs.

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Mindestlohn-Pläne von Nahles weiter in der Kritik

Andrea NahlesDie aktuellen Pläne von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), Jugendliche nur bis 18 Jahre vom Mindestlohn auszunehmen, stoßen in den Reihen der Union und in der Wirtschaft weiter auf Kritik. "Viele Jugendliche gehen immer später in Ausbildung, deshalb bin ich sehr skeptisch, ob die 18 als Altersgrenze ausreicht", sagte die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) der "Saarbrücker Zeitung". Mit einer Altersgrenze von lediglich 18 Jahren werde der Mindestlohn für viele Jugendliche "zu einem vergifteten Köder", erklärte der Präsident des Zentralverbandes des deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, gegenüber dem Blatt. "Wir können es uns nicht leisten, hier einen Anreiz gegen die berufliche Bildung zu setzen", so Wollseifer weiter. Denn bereits jetzt sei die Zahl junger Menschen, die ohne Qualifikation dastehe, "besorgniserregend".

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