Schiffsfonds tricksen bei Insolvenzen
Die Pleiten bei Schiffsfonds steuern ihrem Höhepunkt entgegen. Nach aktuellen Recherchen des Wirtschaftsmagazins 'Capital' tricksen etliche der Schiffsfonds bei der Insolvenz-Anmeldung. Allein seit Januar 2013 verlagerten Dutzende Fonds kurz vor der Insolvenz ihre Geschäftsführung nach Sylt. Als Adresse im Insolvenz-Register dient immer das gleiche Haus in Westerland. Von dort wird aber lediglich die Post an die Geschäftsführer der Fondsgesellschaften weitergeleitet. "Das stinkt gewaltig", sagt Insolvenz-Experte Hans Haarmeyer gegenüber 'Capital'. Es liege nahe, dass es bei diesem Manöver um die Manipulation des Gerichtsstandorts gehe. Durch die Verlagerung des Sitzes könne Einfluss auf die Wahl des Insolvenzverwalters genommen werden. Denn nach dem Geschäftssitz richte sich die Zuständigkeit des Gerichts. An kleinen Gerichten gebe es meist nur einen Insolvenz-Richter, der wiederum den Verwalter bestelle.
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Der Nachfolger des Volkswagen Crafter wird ab 2016 in Polen gefertigt. Dazu wird in Wrze?nia in der Woiwodschaft Wielkopolska ein neues Werk entstehen, das im zweiten Halbjahr 2016 den Betrieb aufnehmen soll. Mit dem Neubau schafft die Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge mindestens 2.300 neue Arbeitsplätze. „Mit der Entscheidung, den Crafter in Polen zu bauen, stellen wir die Weichen für die strategische Neuorientierung unserer leichten Nutzfahrzeuge", sagt Dr. Leif Östling, Mitglied des Vorstands der Volkswagen Aktiengesellschaft verantwortlich für den Bereich Nutzfahrzeuge.