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Bauern warnen vor Mindestlohn - Bauernverband kündigt Widerstand ''bis zum Ende'' an

SpargelernteZum Ablauf der aktuellen Spargelsaison am 24. Juni hat der Deutsche Bauernverband (DBV) angekündigt, dass das Stangengemüse künftig nicht mehr so günstig zu haben sein dürfte wie in diesem Jahr. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte DBV-Präsident Joachim Rukwied, sollte der geplante Mindestlohn von 8,50 Euro auch für die rund 300.000 Erntehelfer in der deutschen Landwirtschaft gelten, würde das Erdbeeren, Wein oder aber Spargel um 20 bis 30 Prozent verteuern. Daher bekräftigte der Verband seine Forderung nach Mindestlohn-Ausnahmen für Erntehelfer. "Dafür werden wir bis zum Schluss kämpfen", kündigte der Bauern-Präsident an.

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Der Eurozone droht keine Deflation

EuroDer Ökonom Volker Wieland hat die jüngste Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) kritisiert. "Ich sehe keine zwingende Notwendigkeit." Nach Meinung Wielands drohe der Eurozone keine Deflation. "Länder wie Spanien, Italien, Griechenland stehen unter Druck, wettbewerbsfähiger zu werden. Da sind zum Teil sinkende Preise die logische Folge. Das ist keine bedrohliche Deflation, das ist ein Gewinn an Wettbewerbsfähigkeit."

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Umstrukturierung bei E.on: Betriebsrat befürchtet den Verlust von 650 Arbeitsplätzen

e.onDer Vorsitzende des Eon-Betriebsrates, Eberhard Schomburg, befürchtet den Verlust von 650 Arbeitsplätzen im Zuge von aktuellen Umstrukturierungen innerhalb des Konzerns. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post". Demnach bekommen derzeit alle in dem Bereich Kraftwerkssteuerung tätigen Mitarbeiter Angebote, von ihren Arbeitsplätzen, teilweise sind diese in England und Schweden, an den Standort Essen zu wechseln. "Bis Ende 2014 sind davon etwa 1300 Mitarbeiter weltweit betroffen", sagte Schomburg. "Ich fürchte jedoch, dass rund die Hälfte dieser Stellen wegfallen wird, zum Beispiel, weil die Mitarbeiter das Wechselangebot nach Essen nicht wahrnehmen wollen."

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Stabilitätspakt: Führende Wirtschaftsinstitute lehnen Gabriel-Vorschlag ab

EuropaFührende Wirtschaftsinstitute sehen den Vorschlag von Sigmar Gabriel kritisch, den Krisenländern mehr Zeit für den Schulden-Abbau zu geben. Gegenüber heute.de, dem Nachrichtenportal des ZDF, sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, die Regierungen müssten sich nicht nur zu Reformen verpflichten, sondern auch einen konkreten Plan vorlegen, wie sie langfristig Schulden abbauen wollen. Fehle dieses Element, wie jetzt in Frankreich, dann "erhöht sich das Risiko und die Gefahr einer erneuten Krise".

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