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RWE: Verdi setzt Verhandlungsgemeinschaft mit IG BCE über Kündigungsschutz aus

ver.diIn der schwersten Krise von RWE zerstreiten sich die Gewerkschaften. Verdi will nicht länger gemeinsam mit der IG BCE über Kündigungsschutz und Lohnerhöhungen verhandeln. "Wir werden die Verhandlungsgemeinschaft mit der IG BCE ab sofort vorerst unbefristet aussetzen", teilte Verdi-Verhandlungsführer Hans-Peter Lafos jetzt dem RWE-Arbeitgeberverband in einem Brief mit, der der "Rheinischen Post" vorliegt. Von der Aussetzung sind auch die Steag und einige Stadtwerke betroffen, die ebenfalls in dem Arbeitgeberverband organisiert sind. Zuvor war Verdi bereits aus der Tarifgemeinschaft bei Eon und Tennet ausgestiegen.

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BRICS: Brasilien wirtschaftlich am Ende - Preiskontrolle gegen Inflation

Keep smilingBrasilien hat aus der lebhaften Konjunktur der vergangenen Jahre nichts gemacht. Vor allem notwendige Reformen zur Modernisierung der Infrastruktur und Verbesserung des Geschäftsumfelds für Unternehmen blieben aus, stellt Coface in einem umfangreichen Panorama über das BRIC-Land fest. Produktivität und Leistungsfähigkeit seien gering, das Potenzial des großen Marktes werde nicht annähernd ausgeschöpft. Auch von der Fußball-WM hätten nur spezielle Bereiche wie Tourismus, Gastronomie und Bekleidung profitiert. Andere Branchen und Sparten wurden sogar angehalten, an Spieltagen nicht zu arbeiten - die Infrastruktur hätte die zusätzlichen Nutzer nicht bewältigt.

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Techniker Krankenkasse lenkt im Streit um falsch berechnete Beiträge ein

KrankenversicherungsbeitragDie Techniker Krankenkasse (TK) will bis Mitte September nicht nur ihren gesamten Formularbestand auf Fehler durchforsten, es sollen auch alle Versicherten ihr Geld zurück bekommen, die durch irreführende Fragebögen bei der Überprüfung ihrer Einkommensverhältnisse zu hohe Beiträge zahlen oder unberechtigterweise aus der Familienmitversicherung geflogen sind und sich selbst versichern mussten. Das hat ein TK-Sprecher in Hamburg bestätigt. Wie der "WESER-KURIER" in seiner Mittwochs-Ausgabe berichtet, reagiert Deutschlands größte Krankenkasse damit auf die Beschwerde eines Steuerberaters aus Ganderkesee bei Bremen. Dieser hatte die TK aufgefordert, seiner Meinung nach gesetzeswidrige Fragebögen aus dem Verkehr zu ziehen, mit denen die Einkommensverhältnisse von Versicherten überprüft werden. Dadurch kann es zu fehlerhaften Beitragsberechnungen kommen, wie der "WESER-KURIER" exklusiv berichtete.

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Jedes vierte deutsche Exportunternehmen von Russland-Sanktionen betroffen

ExporteJedes vierte deutsche Exportunternehmen leidet nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) aktuell unter den verschärften, unterschiedlichen Sanktionen der EU und der USA gegenüber Russland. "Betroffen davon ist etwa jedes vierte deutsche Unternehmen, das im Ausland aktiv ist", sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Problematisch sei vor allem, dass deutsche Firmen, die gleichzeitig Geschäftsbeziehungen zu Russland und zu den USA pflegten, wegen der unterschiedlichen Sanktionen der USA und der EU nun fast alle ihre laufenden Geschäfte überprüfen müssten.

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