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Deutsche Bank täuschte Öffentlichkeit bei Nahrungsmittelspekulation

Deutsche BankGleich in drei Fällen hat die Deutsche Bank die Öffentlichkeit beim Thema Nahrungsmittelspekulation in die Irre geführt. Das belegen Recherchen der Entwicklungsorganisation Oxfam und der Verbraucherorganisation foodwatch. So verstieß die Deutsche Bank gegen ihre eigene Ankündigung, vorübergehend keine Finanzprodukte auf Basis von Agrarrohstoffen aufzulegen. Ihr Festhalten an der Agrarspekulation begründete sie mit der Bedeutung der Terminmärkte für die Preisabsicherung von Landwirten, um sich dann ausgerechnet aus diesem Absicherungsgeschäft zurückzuziehen, die kritisierte Finanzspekulation jedoch fortzuführen. Und schließlich versprach die Deutsche Bank den Ausstieg aus besonders kritischen Finanzprodukten, bietet ein solches Produkt aber bis heute an.

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Demographie zur Wachstumsbremse - Deutschland braucht schlüssiges Konzept

Standort DeutschlandSchon in wenigen Jahren wird sich die Demographie spürbar dämpfend auf das Wirtschaftswachstum auswirken, prognostiziert der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seinem aktuellen Konjunkturbericht. Es sei davon auszugehen, dass sich das Trendwachstum in Deutschland von bislang 1,25 Prozent pro Jahr auf rund 1 Prozent in 2020 und 0,5 Prozent in 2030 verringern wird. "Der langfristige Rückgang des Wachstums kann zwar nicht gestoppt, aber gebremst werden. Hier ist die Politik gefordert, der demographischen Alterung ein schlüssiges Wachstumskonzept entgegenzusetzen", betont BVR-Vorstandsmitglied Dr. Andreas Martin. Beschäftigungsreserven infolge des hohen Anteils der Teilzeitarbeit müssten erschlossen, Investitionshemmnisse beseitigt und die Vorteile der Digitalisierung für die Wirtschaft besser genutzt werden.

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Tarifverhandlungen für das Dachdeckerhandwerk stecken fest

DachdeckerDie Tarifverhandlungen im Dachdeckerhandwerk stecken in einer Sackgasse. Auch in der dritten Diskussionsrunde zwischen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und dem Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) am 22. August 2014 blockierten die Arbeitgeber eine Lösung. Nach ihrer Vorstellung sollen die rund 80.000 Beschäftigten der Branche nicht an der guten Baukonjunktur beteiligt werden. Sie schlossen eine Einkommenserhöhung mit einer Zwei vor dem Komma kategorisch aus und boten lediglich zwei Mal 1,3 Prozent für zwei Jahre an. Die IG BAU fordert ein Plus von 5,8 Prozent.

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Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern: Von wegen Diskriminierung

GehaltsunterschiedDas Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sorgt in seinem neuesten Wochenbericht für einen Aufreger - zumindest auf den ersten Blick. Denn laut DIW erzielen Frauen nur ein halb so hohes Einkommen wie Männer. Mit Blick allein auf das Arbeitseinkommen liegt der Abstand bei 39 Prozent und wäre damit fast doppelt so groß wie in gängigen Verdienstanalysen. Doch auf den zweiten Blick legt sich die Aufregung schnell.

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