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Bertriebsrat will Kahlschlag bei Karstadt verhindern

KarstadtDer Karstadt-Gesamtbetriebsrat will sich gegen einen Kahlschlag beim Warenhauskonzern wehren. "Es kann nicht sein, dass die Sanierung nur auf den Schultern der Mitarbeiter erfolgen soll. Wir müssen aufpassen, dass die Mitarbeiter nicht unter die Räder kommen", sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Hellmut Patzelt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Nach bisherigen Plänen sollen bei Karstadt mindestens 2000 der 17.000 Stellen wegfallen, davon 400 in der Zentrale in Essen.

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Karstadt will 2000 Stellen streichen, davon 400 in der Zentrale

KarstadtUnter dem neuen Besitzer René Benko will Karstadt 2000 der aktuell 17.000 Stellen streichen. Das berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung unter Berufung auf Kreise des Aufsichtsrats, der am vergangenen Donnerstag zum ersten Mal seit der Übernahme durch den österreichischen Investor getagt hatte. Aufsichtsrat und Management hatten ein hartes Sparprogramm angekündigt, ohne Details bekannt zu geben. Intern hat der Vorstand des Warenhauskonzerns offenkundig jedoch bereits sehr konkrete Pläne genannt. Demnach ist die Konzernzentrale in Essen vom Sparprogramm besonders betroffen, hier sollen 400 der noch etwa 1400 Verwaltungsstellen abgebaut werden. In den Filialen sollen weitere 1600 Arbeitsplätze wegfallen. Allerdings dürfte es nach WAZ-Informationen bei den zunächst genannten 2000 nicht bleiben. Denn die mögliche Schließung von Filialen ist den Aufsichtsratskreisen zufolge noch nicht mit eingerechnet.

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DIHK sieht EU und Russland in Sanktionsspirale

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht die EU und Russland in einer Sanktionsspirale. Mit ihren Strafmaßnahmen bleibe die EU im Rahmen, "in dem sie sich bereits in den vergangenen Monaten bewegt hat. Wir befinden uns aber zweifellos in einer Sanktionsspirale, die so niemand wollte", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des DIHK, Volker Treier, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Daher sei der Hinweis auf eine schnelle Revidierbarkeit der Sanktionen von "größter Bedeutung".

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Zalando plant Börsengang am 01.10.

BörseDer Berliner Online-Händler Zalando plant seinen Börsengang für den 1. Oktober. Das bestätigten mehrere firmennahe Quellen gegenüber der TextilWirtschaft. Das Unternehmen hatte bisher lediglich bekannt gegeben, noch in diesem Jahr an den geregelten Markt gehen zu wollen. Laut TextilWirtschaft heißt es im Kreis des Online-Händlers, dass sich der Börsengang - wie in solchen Fällen üblich - lediglich noch um wenige Tage nach vorne oder hinten verschieben könne. Derzeit liefen allerdings bei Zalando und den beauftragten Banken alle Planungen auf den 1. Oktober zu. In der kommenden Woche startet die Zalando-Führung zur Roadshow in Europa und die USA, um bei institutionellen Anlegern für die Z-Aktie zu werben.

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