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Opel Bochum: Keine Arbeitsplatzangebote für Opel-Mitarbeiter - 3.000 von Arbeitslosigkeit bedroht

Opelwerk BochumBei der Suche nach Ersatzarbeitsplätzen für die Bochumer Beschäftigten des Autobauers Opel gibt es nach Angaben von Betriebsratschef Rainer Einenkel massive Probleme. "2500 bis 3000 Beschäftigte sind aktuell noch ohne Perspektive. Es gibt schlicht keine Arbeitsplatzangebote", sagte Einenkel der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Er sehe insbesondere das Unternehmen Opel gefordert, mehr für die Beschäftigten zu tun, denen in absehbarer Zeit die Arbeitslosigkeit droht.

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Eisenbahn-Industrie warnt vor dem Verfall der Schiene

EisenbahnAnlässlich der in der kommenden Woche stattfindenden Eisenbahn-Messe Innotrans in Berlin warnt die Branche vor einem Verfall des Systems Schiene. "Die Eisenbahn fährt derzeit massiv auf Verschleiß. Diese Unterfinanzierung muss endlich aufhören", sagte Ronald Pörner, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Bahnindustrie, dem "Tagesspiegel am Sonntag". Alle Fachleute bestätigten, dass allein für die Modernisierung des Bestandsnetzes derzeit 1,2 Milliarden Euro im Jahr zusätzlich bereitgestellt werden müssten.

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Ford in Köln beantragt Kurzarbeit

Standort DeutschlandDie Kölner Ford-Werke haben die Tagesproduktion in der Fiesta-Fertigung von 1850 auf 1550 Kleinwagen verringert. Zugleich beantragt das Unternehmen nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeiger" noch in diesem Monat bei der Bundesanstalt für Arbeit Kurzarbeit. Die Arbeit in der Montagehalle in Niehl soll an sechs Tagen im Oktober und fünf Tagen im November ruhen, also an insgesamt elf Tagen. Die Reduzierung der Produktion begründet Ford mit einer "allgemein niedrigere Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte". Von den insgesamt mehr als 17.000 Beschäftigten am Standort sind knapp 4.000 Mitarbeiter in der Fahrzeugmontage betroffen. Sie sollen wie schon in der Vergangenheit einen Zuschuss zum staatlichen Kurzarbeitergeld bekommen, "Damit bleiben die finanziellen Einbußen für sie möglichst gering", teilte Ford mit.

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RWE erwägt Zusammenlegung von Deutschland AG und Vertriebs AG

RWE-Turm in EssenAuf der Suche nach Sparpotenzial denkt RWE aktuell über die Zusammenlegung der in Essen sitzenden RWE Deutschland AG und der in Dortmund sitzenden RWE Vertriebs AG nach, wie die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" aus Aufsichtsrats-Kreisen erfuhr. Ein Arbeitskreis hat demnach ein Arbeitspapier erstellt, das die Zusammenlegung der Holdings vorschlägt. 2015 soll bereits der Chef der RWE Vertriebs AG, Carl-Ernst Giesting, in den Vorstand der Deutschland AG wechseln und hier Bernd Widera ersetzen, der Ende des Jahres ausscheidet.

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