BDI reduziert Wachstumserwartung für dieses Jahr auf 1,5 Prozent
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat die Bundesregierung gut ein Jahr nach der Bundestagswahl aufgefordert, mit umsichtiger Politik schnellstmöglich Vertrauen und Zuversicht der Unternehmen zu stärken. "Zentral ist der Verzicht auf weitere Kostenbelastungen und Regulierungen der Unternehmen", sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo am Dienstag auf dem Tag der Deutschen Industrie in Berlin. "Die derzeit noch hohe Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie und die gute globale Aufstellung unserer Unternehmen stehen auf dem Spiel", warnte Grillo. Die aktuellen Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland zeigten eine deutliche Konjunktureintrübung.
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Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), zweifelt an der aktuellen Wachstumsprognose seines Verbandes. Der DIHK hat bereits die Erwartung von zwei auf 1,5 Prozent reduziert, nun sagte Schweitzer dem Tagesspiegel: "Ich glaube, dass wir uns anstrengen müssen, wenn wir das erreichen wollen." Die Bundesregierung müsse nun "den Schalter umlegen und Investitionen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen". Mittel für höhere Ausgaben seien durchaus vorhanden.