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BDI reduziert Wachstumserwartung für dieses Jahr auf 1,5 Prozent

Konjunktur schwächeltDer Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat die Bundesregierung gut ein Jahr nach der Bundestagswahl aufgefordert, mit umsichtiger Politik schnellstmöglich Vertrauen und Zuversicht der Unternehmen zu stärken. "Zentral ist der Verzicht auf weitere Kostenbelastungen und Regulierungen der Unternehmen", sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo am Dienstag auf dem Tag der Deutschen Industrie in Berlin. "Die derzeit noch hohe Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie und die gute globale Aufstellung unserer Unternehmen stehen auf dem Spiel", warnte Grillo. Die aktuellen Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland zeigten eine deutliche Konjunktureintrübung.

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BDI-Präsidium schlägt Grillo für zweite Amtszeit als BDI-Präsident vor

Das Präsidium des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) hat Ulrich Grillo am Montag in Berlin einstimmig erneut zur Wahl für das Amt des BDI-Präsidenten vorgeschlagen. Die erste Amtsperiode des Präsidenten läuft turnusgemäß Ende des Jahres aus. Auf der Mitgliederversammlung am 24. November findet die geheime Wahl für das Spitzenamt statt. Die zweijährige Amtszeit beginnt am 1. Januar 2015. Der 55-jährige Familienunternehmer ist seit 1. Januar 2013 BDI-Präsident, von 2011 bis 2012 war er Vizepräsident des Verbandes.

(wts)

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DIHK: Wachstumsziel wird wohl nicht erreicht

WirtschaftswachstumEric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), zweifelt an der aktuellen Wachstumsprognose seines Verbandes. Der DIHK hat bereits die Erwartung von zwei auf 1,5 Prozent reduziert, nun sagte Schweitzer dem Tagesspiegel: "Ich glaube, dass wir uns anstrengen müssen, wenn wir das erreichen wollen." Die Bundesregierung müsse nun "den Schalter umlegen und Investitionen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen". Mittel für höhere Ausgaben seien durchaus vorhanden.

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IG Metall will Stellenabbau in Düsseldorfer Mercedes-Werk verhindern

IG MetallDie Gewerkschaft IG Metall hat Widerstand gegen einen möglichen Stellenabbau im Düsseldorfer Mercedes-Werk angekündigt. "Wir befürchten einen Dammbruch", sagte Nihat Öztürk, Geschäftsführer der Gewerkschaft IG Metall in Düsseldorf, der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Im Daimler-Konzern kursieren seinen Angaben zufolge aktuelle Pläne, einen Teil der Produktion des Mercedes-Transporters Sprinter künftig in die USA oder nach Mexiko zu verlagern. Hunderte Arbeitsplätze in Düsseldorf stehen offenbar auf dem Spiel. Öztürk warnte vor weit reichenden Folgen für den Automobilstandort Deutschland. Bislang sei die Internationalisierung der deutschen Autokonzerne nicht zulasten heimischer Standorte erfolgt. "Sollte Daimler davon abrücken, wäre kein Werk mehr sicher."

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