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Bremsbelag-Hersteller TMD Friction legt Produktion in Leverkusen still

WirtschaftDer Weltmarktführer für Bremsbeläge, TMD Friction, wird seine Produktion in Leverkusen Ende 2017 stilllegen. Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger". Durch die Entscheidung fallen am Standort mehr als 500 Arbeitsplätze weg. Damit reduziert einer der wichtigsten industriellen Arbeitgeber am Ort seinen Personalbestand um mehr als die Hälfte. Rund 420 Jobs von TMD bleiben in Leverkusen in der Entwicklungsabteilung, dem Prüffeld für neue Beläge und im Hauptquartier der Deutschland-Niederlassung bestehen. Die Herstellung soll dann im Essener Werk gebündelt werden. Es solle zum modernsten Produktionsstandort der Welt ausgebaut werden, sagte Berthold Schlinge, Geschäftsführer der Leverkusener Niederlassung. 53 Millionen Euro sollen dafür investiert werden. Betriebsbedingte Kündigungen schloss Schlinge aus: "Wir brauchen die Mitarbeiter", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

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NRW: Braunkohle-Tagebau für RWE auch nach 2030

TagebauNRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) will noch für Jahrzehnte Braunkohle-Abbau möglich machen. "Wir werden durch unsere Leitentscheidung im nächsten Jahr klarmachen, dass es auch über 2030 hinaus Braunkohlentagebau in NRW geben kann", sagte Duin der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". 2015 will die Landesregierung per Leitentscheidung über die Zukunft des Tagebaus in NRW (Garzweiler II) entscheiden. Zugleich versicherte Duin: "Wir werden kein Kohleausstiegsgesetz auf den Weg bringen. Alles weitere wird dann RWE entscheiden müssen." Im Zusammenhang mit dem Klimaschutzplan von NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) war über ein solches Gesetz diskutiert worden.

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BVR warnt vor hyperaktiver Geldpolitik

EuroDie Schwäche der europäischen Wirtschaft ist nach Ansicht des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) nicht auf einen Mangel an Liquidität zurückzuführen. Die im Frühsommer gestartete geldpolitische Offensive der Europäischen Zentralbank (EZB) werde daher der Wirtschaft keine durchgreifenden Impulse geben. BVR-Vorstand Dr. Andreas Martin: "Die Geldpolitik darf nicht hyperaktiv werden." Mit ihrem Aktivismus erwecke die Geldpolitik Erwartungen, die sie nicht erfüllen könne. Das Vertrauen in die Geldpolitik sei ein hohes Gut, das nicht beschädigt werden dürfe. Außerdem seien mit den von der EZB geplanten Käufen verbriefter Forderungen (ABS) finanzielle Risiken für die europäische Notenbank verbunden.

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BDI spricht sich für Investitionsschutz mit Kanada und den USA aus

Wirtschaft"Die designierte Handelskommissarin Cecilia Malmström muss die Freihandelsabkommen mit Kanada und den USA nutzen, um die Reform des internationalen Investitionsschutzes voranzutreiben. Für die exportorientierte deutsche Wirtschaft ist der Schutz von Investitionen im Ausland unverzichtbar." Das sagte Markus Kerber, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), anlässlich der Befragung der designierten EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström am Montag in Berlin.

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