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Prof. Bofinger wundert sich über die positive Beschäftigungslage in Deutschland

Aus den NachrichtenDie mit über 43 Millionen Beschäftigten außergewöhnlich gute Beschäftigungslage in Deutschland verwundert selbst einen Wirtschaftsweisen wie Prof. Dr. Peter Bofinger. Gegenüber dem Wirtschaftsmagazin 'Capital' sagte das Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: "Und dann ist da noch ein kleines Wunder, das ich mir nicht erklären kann: Obwohl wir kaum wachsen, haben wir irre Beschäftigungseffekte." Auch wenn "Deutschland insgesamt sehr gut aufgestellt" sei "mit starken, stabilen Strukturen", "haben wir heute kaum mehr Arbeitsstunden als im Jahr 2000, aber zweieinhalb Millionen Menschen mehr arbeiten".

(ots) / Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

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Erbschaftssteuer: Karlsruher Urteil gefährdet Fortbestand von Millionen mittelständischen Unternehmen

Standort Deutschland"Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts schlägt der Mittelstand die Einberufung eines Runden Tisches der Bundesregierung zur Erbschaftsteuer vor." Dies erklärte Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft e.V. (BVMW), in persönlichen Schreiben an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesratspräsident Volker Bouffier. Der Mittelstand brauche verlässliche Rahmenbedingungen zur Sicherung der Unternehmensnachfolge und damit von hundert Tausenden Arbeitsplätzen.

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Wirtschaftsweise fordern große Reform der Erbschaftsteuer

Aus den NachrichtenDer Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, hat die Bundesregierung aufgefordert, die Erbschaftsteuer nach dem am heutigen Mittwoch erwarteten Urteil des Bundesverfassungsgerichts grundlegend zu reformieren. "Die Bundesregierung sollte das Verfassungsurteil zum Anlass für eine Vereinheitlichung der Erbschaftsteuer nehmen", sagte Schmidt der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. "Die übermäßigen Begünstigungen für Betriebsvermögen und selbst genutztes Wohneigentum sollten dabei zurückgenommen werden und gleichzeitig die Steuersätze so gesenkt werden, dass das Aufkommen insgesamt unverändert bleibt", sagte Schmidt.

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Erbschaftssteuer: Union will Steuerprivilegien für Unternehmen verteidigen

Nachrichten für UnternehmerUnternehmenserben können auch in Zukunft auf steuerliche Privilegien hoffen. "Zu einer guten Wirtschafts- und Finanzpolitik gehört aus unserer Sicht, dass das Steuerrecht die Generationenfolge in den Betrieben nicht behindert", sagte Unionsfraktionsvize Ralph Brinkhaus dem Berliner Tagesspiegel. "Wir wollen die einzigartige Unternehmensstruktur in Deutschland mit den vielen mittelständischen, familiengeführten Betrieben erhalten. Vor allem sollen auch die Arbeitsplätze, die diese Betriebe sichern, nicht aufs Spiel gesetzt werden", betonte der Finanzpolitiker.

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