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Kommunale Arbeitgeber rechnen mit massiven Kita-Streiks

KitaIm Zuge der Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst geht die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) von einem Arbeitskampf in den Kitas aus. "Arbeitskämpfe sind das wohlfeilste Mittel für die Gewerkschaften, um Mitglieder zu werben", sagte VKA-Präsident Thomas Böhle der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Schon 2009 habe es sehr massive Arbeitskämpfe im Sozial- und Erziehungsdienst gegeben. In der Spitze seien in einigen Regionen bis zu 19 Tagen die Kitas geschlossen geblieben. "So etwas möchte Verdi anscheinend den Eltern im kommenden Jahr wieder zumuten", sagte Böhle. "Im Sozialbereich sind die Arbeitgeber lange nicht so angreifbar wie im Erziehungsbereich.

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Debeka Lebensversicherung legt Überschussbeteiligung für 2015 fest

ÜberschussbeteiligungDie Verzinsung der Lebens- und Rentenversicherungsverträge der Debeka liegt auch im kommenden Jahr über dem Marktdurchschnitt. Einschließlich der Schlussüberschüsse und der Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven liegt die Gesamtverzinsung im Jahr 2015 bei durchschnittlich vier Prozent. Die laufende Gesamtverzinsung, einschließlich des Garantiezinses, wird für das kommende Jahr auf 3,4 Prozent (nach 3,6 Prozent im Jahr 2014) festgesetzt. Diese Anpassung ist aufgrund der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank und des damit einhergehenden weiter gesunkenen Zinsniveaus notwendig. Auch die Debeka, die eine konservative und auf hohe Sicherheit ausgelegte Kapitalanlagepolitik betreibt, kann sich den Entwicklungen an den Kapitalmärkten nicht entziehen.

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Ölpreisrückgang bringt der deutschen Wirtschaft 0,3 Wachstumspunkte

WachstumDer deutliche Ölpreisrückgang steigert das deutsche Wirtschaftswachstum nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) im kommenden Jahr um mindestens 0,3 Prozentpunkte. "So kurz vor Weihnachten ist der Ölpreisrückgang ein unerwartetes Konjunktur-Geschenk, von dem wir auch 2015 noch etwas haben", sagt DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Der Ölpreisverfall bedeute im kommenden Jahr "für sich genommen nach aktuellem Stand für Deutschland eine Entlastung um rund 20 Milliarden Euro", sagte Wansleben. "Das bringt unter Berücksichtigung des schwächeren Euros mindestens 0,3 Wachstumspunkte", prognostizierte der DIHK-Hautgeschäftsführer.

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Institut für Wirtschaftsforschung: Kluft zwischen Arm und Reich wächst nicht

Arm und ReichDer Berliner Wirtschaftsforscher und Sozialökonom Gert G. Wagner hat die populäre Annahme zurückgewiesen, wonach die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland wächst. "Es gibt keinen Hinweis darauf, dass sich in Deutschland die Ungleichheit in den letzten Jahren immer weiter vertieft hat", sagte Wagner dem Tagesspiegel. Der Professor leitet am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung das Sozio-oekonomische Panel (SOEP), das seit 30 Jahren Menschen in Deutschland zu Einkommen, Arbeit, Bildung und Gesundheit befragt.

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