Länder kritisieren Verdi-Forderung als ''völlig realitätsfern''
Die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) stellt sich auf eine lange und schwierige Tarifrunde im öffentlichen Dienst ein. Das sagte ihr Vorsitzender, Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD), der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Die Gewerkschaften fordern für die 800.000 Tarifbeschäftigten 5,5 Prozent, mindestens aber 175 Euro im Monat. "Was die Gewerkschaften verlangen, passt nicht in die Zeit. Die Zinsen sind niedrig, die Inflation liegt bei 0,6 Prozent und daran wird sich aller Voraussicht nach auch so schnell nichts ändern." Das Wirtschaftswachstum gehe nicht durch die Decke. "Nimmt man all dies zusammen ist die Forderung von Verdi und Co. völlig realitätsfern", so der TdL-Vorsitzende.
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Das Wirtschaftswachstum in Berlin wird in diesem und im kommenden Jahr wahrscheinlich höher ausfallen als im Bund. Das prognostizieren unabhängig voneinander das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und die Investitionsbank Berlin (IBB), wie der in Berlin erscheinende "Tagesspiegel am Sonntag" schreibt. "Berlin könnte es auf gut 1,5 Prozent bringen", hat DIW-Konjunkturexperte Karl Brenke exklusiv für die Zeitung berechnet. IBB-Chefvolkswirt Hartmut Mertens kalkuliert in seiner noch unveröffentlichten neuen Prognose sogar mit 1,8 Prozent für 2014.