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Länder kritisieren Verdi-Forderung als ''völlig realitätsfern''

ver.diDie Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) stellt sich auf eine lange und schwierige Tarifrunde im öffentlichen Dienst ein. Das sagte ihr Vorsitzender, Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD), der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Die Gewerkschaften fordern für die 800.000 Tarifbeschäftigten 5,5 Prozent, mindestens aber 175 Euro im Monat. "Was die Gewerkschaften verlangen, passt nicht in die Zeit. Die Zinsen sind niedrig, die Inflation liegt bei 0,6 Prozent und daran wird sich aller Voraussicht nach auch so schnell nichts ändern." Das Wirtschaftswachstum gehe nicht durch die Decke. "Nimmt man all dies zusammen ist die Forderung von Verdi und Co. völlig realitätsfern", so der TdL-Vorsitzende.

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Daimler-Chef Zetsche lobt Google

Dieter ZetscheDaimler-Chef Dieter Zetsche hat den Internetkonzern Google für seine Entwicklungsarbeit beim selbstfahrenden Auto gelobt. "Google hat dazu beigetragen, das autonome Fahren in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung zu rücken. Das finde ich gut", sagte Zetsche der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. "Aber soweit ich weiß, hat Google nicht den Plan, nun überall Autofabriken aus dem Boden zu stampfen."

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Wirtschaft: Berlin übertrumpft beim Wachstum den Bund

WirtschaftDas Wirtschaftswachstum in Berlin wird in diesem und im kommenden Jahr wahrscheinlich höher ausfallen als im Bund. Das prognostizieren unabhängig voneinander das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und die Investitionsbank Berlin (IBB), wie der in Berlin erscheinende "Tagesspiegel am Sonntag" schreibt. "Berlin könnte es auf gut 1,5 Prozent bringen", hat DIW-Konjunkturexperte Karl Brenke exklusiv für die Zeitung berechnet. IBB-Chefvolkswirt Hartmut Mertens kalkuliert in seiner noch unveröffentlichten neuen Prognose sogar mit 1,8 Prozent für 2014.

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Mindestlohn: Die Leidtragenden sind die Studenten

Ab Januar wird der Mindestlohn in Deutschland eingeführt. Er gilt zukünftig auch für alle Praktika nach Abschluss des Studiums sowie Praxisphasen, die studienbegleitend absolviert werden und länger als drei Monate dauern. Eine Ausnahme hierbei bilden Pflichtpraktika. Der Zwang zum Mindestlohn könnte dazu führen, dass die Firmen Praktikantenstellen reduzieren oder nach entsprechenden Schlupflöchern suchen. Martina Beermann, Leiterin des Career Service an der HHL Leipzig Graduate School of Management, kommentiert: „Die Leidtragenden sind die Studenten. Ich kann mir vorstellen, dass es zukünftig für diejenigen, die sich über ein Praktikum weiterqualifizieren möchten, Engpässe gibt. Sie werden dann zwangsläufig eine größere Anzahl von Bewerbungen verschicken müssen."

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