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Luftverkehrs-Präsident fordert Pflicht zur Schlichtung

Streik im CockpitAngesichts der Pilotenstreiks in diesem Jahr, die die Lufthansa in nach eigenen Angaben rund 200 Millionen Euro gekostet haben, fordert Luftverkehrs-Präsident Klaus-Peter Siegloch die Politik auf, gesetzliche Regeln für den Ablauf von Arbeitskämpfen zu beschließen. "Zum Beispiel vor einem Streik verpflichtend eine Schlichtung einsetzen. Oder Regeln für Ankündigungsfristen und Notdienste einführen oder auch die Laufzeiten der verschiedenen Tarifverträge miteinander koppeln", erklärt der Präsident des Branchenverbands BDL im Berliner "Tagesspiegel am Sonntag".

(ots) / Bild: Naddsy (CC BY 2.0)

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Handwerk will Flüchtlinge ausbilden - Bleiberecht gefordert

HandwerkHandwerkspräsident Hans Peter Wollseifer hat Erleichterungen und ein begrenztes Bleiberecht für ausbildungswillige junge Flüchtlinge in Deutschland gefordert. "Unter den Flüchtlingen sind sehr viele mit guter Schulbildung, zum Beispiel aus dem Irak und Syrien, und viele, die großes praktisches Geschick haben", sagte Wollseifer der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Viele Handwerksbetriebe könnten schon jetzt Lehrlingsplätze nicht besetzen und würden gerne junge Flüchtlinge ausbilden. "Wenn wir einen jungen Flüchtling ausbilden, muss aber auch klar sein, dass er über die gesamte Lehrzeit in Deutschland bleiben darf", sagte Wollseifer.

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Forscher sehen bedrohlichen Ausbildungsrückgang in Metall- und Elektroberufen

FachkräftenachwuchsWie eine IAQ-Sonderauswertung der abgeschlossenen Prüfungen in den gewerblichen Berufen der Metall- und Elektroindustrie für die Jahre 1994 bis 2013 zeigt, war der Rückgang in den ostdeutschen Bundesländern besonders stark. Dort schrumpfte der Fachkräftenachwuchs um 66,5 Prozent. Bestanden 1994 noch über 30.700 Auszubildende die Prüfung, waren es zuletzt noch 10.300 - ein Drittel. „Das liegt an der starken De-Industrialisierung dieser Länder nach der Wiedervereinigung", meint Prof. Bosch. Hohe Rückgänge verzeichnen auch die Stadtstaaten wie Berlin und Bremen, die sich zu Dienstleistungszentren entwickelten. Geringere Einbußen unter 20 Prozent gab es in den prosperierenden Bundesländern Bayern, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Das größte Bundesland NRW verzeichnet ein Minus von 32 Prozent.

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Koppelt sich die Eurozone 2015 von den USA ab?

Euro-ZoneDer Preis für Rohöl ist in den vergangenen Wochen massiv gefallen. Was all jene freut, die täglich mit dem Auto zur Arbeit fahren, dürfte bei den Verantwortlichen im Eurotower in Frankfurt die Stirn mehr und mehr in Sorgenfalten legen. Seit geraumer Zeit drücken die Energiepreise die allgemeine Teuerungsrate. Im November lag die Inflationsrate in der Eurozone bei 0,3 Prozent und damit nur wenig über der Nulllinie.

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