Mondstaub unter der Lupe: Künstliches Atemwegsmodell zeigt mögliche Risiken für künftige Mondmissionen
Forschende aus Magdeburg entwickeln ein menschennahes 3D-Modell der
Atemwege und untersuchen erstmals, wie Mondstaub die Schutzmechanismen der
Lunge beeinflusst.
Wie reagiert die menschliche Lunge auf Staub vom Mond? Dieser Frage ist
ein interdisziplinäres Forschungsteam unter Beteiligung der
Universitätsmedizin Magdeburg nachgegangen. Die Ergebnisse wurden in der
Fachzeitschrift Trends in Biotechnology veröffentlicht. Die Forschenden
entwickelten ein dreidimensionales Modell menschlicher Bronchien und
konnten zeigen, dass simulierter Mondstaub die natürlichen
Reinigungsmechanismen der Atemwege stärker beeinträchtigt als Feinstaub,
wie er auf der Erde vorkommt.
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