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Weizenbaum-Institut startet Kampagne „5 Gründe für das Weizenbaum- Institut“ am 2. Juli 2026

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Kampagne macht Beitrag der Digitalisierungsforschung für demokratische und
gesellschaftliche Gestaltung der digitalen Transformation sichtbar.
Das Weizenbaum-Institut startet am 2. Juli die LinkedIn-Serie „5 Gründe
für das Weizenbaum-Institut“. Die Reihe stellt aktuelle Forschungsarbeiten
zur digitalen Transformation in den Kontext laufender digitalpolitischer
Entwicklungen auf nationaler und europäischer Ebene.



Im Mittelpunkt der ersten Ausgabe steht die Regulierung großer Online-
Plattformen im Rahmen des Digital Services Act. Die Umsetzung des
europäischen Regelwerks ist ein zentraler Baustein der Digitalpolitik. Sie
wirft grundlegende Fragen zur Governance digitaler Öffentlichkeit, zu
Transparenz- und Rechenschaftspflichten von Plattformen sowie zur
effektiven Durchsetzung regulatorischer Vorgaben auf. Diese Fragen sind
Gegenstand der wissenschaftlichen Analyse am Weizenbaum-Institut.

In den nächsten Wochen thematisiert die Serie weitere zentrale
Transformationsfelder, darunter die Auswirkungen digitaler Technologien
auf die demokratische Öffentlichkeit und die Veränderungen der Arbeitswelt
durch Künstliche Intelligenz. Die Beiträge dienen der wissenschaftlichen
Einordnung aktueller digitalpolitischer Entwicklungen und zeigen, wie das
Weizenbaum-Institut an der Schnittstelle zwischen Forschung, Politik und
Gesellschaft arbeitet.

Prof. Dr. Christoph Neuberger, wissenschaftlicher Geschäftsführer und
Direktor des Weizenbaum-Instituts, erklärt: „Die digitale Transformation
betrifft Grundfragen unserer Gesellschaft. Wie können wir Freiheit,
Gleichheit, Sicherheit und Wertschöpfung auch in Zukunft garantieren? Die
Forschung am Weizenbaum-Institut trägt dazu bei, komplexe Entwicklungen
besser zu verstehen und zu gestalten. Dies ist eine langfristige Aufgabe,
der wir uns gerne stellen.“

Über das Weizenbaum-Institut

Das Weizenbaum-Institut steht für exzellente, unabhängige,
interdisziplinäre und grundlagenorientierte Digitalisierungsforschung. Es
stellt Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft fundierte Erkenntnisse
und wertebasierte Handlungsempfehlungen zur Verfügung. Es trägt dazu bei,
dass die Digitalisierung der Gesellschaft nicht nur besser verstanden
wird, sondern auch nachhaltig, selbstbestimmt und verantwortungsvoll
gestaltet werden kann.

Getragen wird das Weizenbaum Institut von sieben Verbundpartnern aus
Berlin und Brandenburg. Diese Partner sind die Freie Universität Berlin,
die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin, die
Universität der Künste Berlin, die Universität Potsdam sowie als
außeruniversitäre Forschungseinrichtungen das Fraunhofer-Institut für
Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) und das Wissenschaftszentrum Berlin
für Sozialforschung (WZB). Die Koordination des Verbundes und die
rechtsgeschäftliche Vertretung des Weizenbaum-Instituts erfolgen über den
Weizenbaum-Institut e.V.

Das Weizenbaum-Institut wurde im Jahr 2017 gegründet und wird vom
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie dem Land
Berlin gefördert. Weitere Informationen unter: www.weizenbaum-institut.de