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Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft ankert in Köln

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Vom 14. bis 17. Juli liegt die MS Wissenschaft in Köln an und lädt alle
Interessierten ein, die Medizin der Zukunft zu erleben. Am 14. Juli
beantworten Kölner Wissenschaftler*innen Fragen zu ihrer Forschung im
Format „Meet the Scientists“

Im Wissenschaftsjahr 2026 „Medizin der Zukunft“ dreht sich die Ausstellung
der MS Wissenschaft um die Frage, wie medizinische Innovationen entstehen
– und was es braucht, damit sie beim Menschen ankommen. Seit 2003
realisiert die Initiative „Wissenschaft im Dialog“ jährlich eine
Ausstellung auf dem Schiff im Rahmen des jeweiligen Wissenschaftsjahres.
Die MS Wissenschaft besucht bei ihren Touren jeweils zahlreiche Städte in
ganz Deutschland. Seit 2012 ist das Bundesministerium für Bildung und
Forschung Veranstalter der MS Wissenschaft, während die „Wissenschaft im
Dialog gGmbH“ seitdem das Ausstellungsschiff als Generalunternehmer
realisiert. Der Großteil der Exponate wird von wissenschaftlichen
Instituten und Einrichtungen beigesteuert.

Am 14. Juli zwischen 10 und 15 Uhr sind die Kölner
Neurowissenschaftler*innen Professor Dr. Ansgar Büschges, Professorin Dr.
Olivia Masseck, Professor Dr. Daniel Wehner und Professor Dr. Dirk
Isbrandt an Board, um Fragen von Besucher*innen zu beantworten und zu
erklären, wie biomedizinische Forschung funktioniert. Dabei möchten die
Forschenden Raum für Fragen und Diskussionen schaffen und erläutern, warum
die moderne biomedizinische Forschung derzeit auf einen Methodenmix
verschiedener Forschungsansätze angewiesen ist und warum dazu, je nach
Fragestellung, auch Tierversuche notwendig sein können.

Termin:
Dienstag, 14. Juli 2026, 10 bis 15 Uhr
„Meet the Scientists – Triff die Forschenden hinter den Exponaten“

Mühlheimer Ufer (neben der Mülheimer Brücke)

Dieses Jahr trägt eines der Exponate den Titel: „Pflaster aufs Herz?“ Das
sogenannte Herzpflaster wurde von einer Kooperation wissenschaftlicher
Einrichtungen entwickelt und dient als anschauliches Beispiel um zu
zeigen, welche Schritte von der Grundlagenforschung über präklinische
Untersuchungen bis hin zur klinischen Studie notwendig sind. Das Pflaster
aus lebenden Zellen, das geschädigte Herzen reparieren soll, befindet sich
aktuell in der klinischen Studienphase. Insgesamt stecken 25 Jahre
Forschungsarbeit dahinter.

Besuchende haben auf der MS Wissenschaft die Möglichkeit, in die Rolle von
Wissenschaftler*innen zu schlüpfen: Sie navigieren durch Entscheidungen,
die echte Forschungsprozesse abbilden – von der Wahl der richtigen
Zelltypen bis zur ethischen Frage, welche Rolle Tierversuche auf dem Weg
zu einer neuen Therapie spielen. Herzmodelle und eine Nachbildung des
Zellgewebes machen das Unsichtbare greifbar.
„Neugier ist der Anfang jeder wissenschaftlichen Entdeckung. Die MS
Wissenschaft bietet die wunderbare Gelegenheit, Forschung dorthin zu
bringen, wo Menschen ihre Fragen stellen. Ich freue mich darauf, mit
Besucherinnen und Besuchern darüber ins Gespräch zu kommen, wie aus
Grundlagenforschung Schritt für Schritt neue medizinische Therapien
entstehen können,“ sagt Olivia Masseck.