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Wählen gehen - Haltung zeigen: Musikrat ruft zur Beteiligung an der Europawahl auf

Deutscher Musikrat
Deutscher Musikrat

Vom 23. bis zum 26. Mai 2019 wird über die künftige Zusammensetzung des Europäischen Parlamentes entschieden. Angesichts zunehmend politisch radikaler Strömungen wird das Ergebnis der Wahl richtungsweisend für die Zukunft der Europäischen Union sein. Als zivilgesellschaftlicher Dachverband des Musiklebens ruft der Deutsche Musikrat (DMR) alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich am 26. Mai an der Wahl zu beteiligen. Mit dem diesjährigen Themenschwerpunkt „Musik machen – Haltung zeigen – Zusammenhalt. Europa. Vielfalt.“ appelliert der DMR außerdem auch über die Europawahl hinaus an die gesellschaftliche Verantwortung jedes Einzelnen, sich aktiv für die in der Verfassung verankerten Werte zu positionieren. Am 21. Juni 2019 soll mit der Initiative Tag der Musik unter diesem Motto im gesamten Bundesgebiet ein Zeichen für die Kulturelle Vielfalt in Deutschland und in Europa gesetzt werden.

Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Im Zeitalter ‚Digitaler Stammtische‘ finden Hass und Gewalt im Internet eine Potenzierung eines bisher nicht gekannten Ausmaßes. Dabei bleiben das Erkennen und Verstehen von Zusammenhängen auf der Strecke. Die Vereinfachung komplexer Sachverhalte begünstigt die Zunahme politisch radikaler Strömungen. Der Kompromiss politischer Aushandlungsprozesse ist kein Schimpfwort, sondern zwingende Voraussetzung für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Die Europäische Union steht als Wertegemeinschaft für ‚Einheit in Vielfalt‘ und damit für den Schutz und die Förderung der Kulturellen Vielfalt.“

Die EU-Bürgerinnen und –Bürger wählen im Mai 2019 zum neunten Mal das Europäische Parlament. Im September 2018 hatte die Bundesregierung den 26. Mai 2019 als Wahltermin für die Europawahl in Deutschland bestimmt. Die Wahl steht unter dem Motto „Diesmal wähle ich!“. Aus Deutschland ziehen 96 Europaabgeordnete ins Europäische Parlament ein, insgesamt wird es nach der Europawahl 2019 705 Europaabgeordnete geben. Weitere Informationen zur Europawahl finden Sie hier.

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TV-Duell zur Europawahl live bewerten

Quelle: Debat-O-Meter
Quelle: Debat-O-Meter

Mit dem Debat-O-Meter können sich Zuschauer während der Debatten zu den
Politikern und deren Argumenten äußern
Endspurt im Europawahlkampf: Am Donnerstag, 16. Mai 2018 diskutieren die
Spitzenkandidaten für den Präsidenten der EU-Kommission – Manfred Weber
für die Europäische Volkspartei (EVP) und Frans Timmermans für die
Sozialdemokratische Partei Europas (SPE) – ab 20.15 Uhr in einer im ZDF
übertragenen Fernsehdebatte über ihre politischen Ideen und Konzepte.
Zuschauerinnen und Zuschauer können mit dem Debat-O-Meter der Universität
Freiburg live über das Internet darüber abstimmen, was sie von den
Politikern und deren Aussagen halten – per Smartphone, Tablet oder PC.

Ein Team der Universität Freiburg hat das Debat-O-Meter entwickelt. Mit
ihm können die Teilnehmenden über die Tasten „doppel-plus“, „plus“,
„minus“ und „doppel-minus“ auf dem Bildschirm jederzeit während der
Diskussionen ihre Einschätzung der Kandidaten abgeben. Das Team um Prof.
Dr. Uwe Wagschal aus der Politikwissenschaft und Prof. Dr. Bernd Becker
aus der Informatik sammelt die aus ganz Deutschland eingehenden
Bewertungen und kann so auf die Sekunde genau feststellen, wie die
Diskussionen jeweils wahrgenommen werden. Am Ende wissen die Forscherinnen
und Forscher, was beim Publikum auf Zustimmung oder auf Ablehnung stößt,
was überzeugt hat und was nicht.

Da die Daten online erhoben werden, steht schon kurz nach Ende der
jeweiligen Diskussion eine erste Analyse bereit, in der die Forscher die
entscheidenden Stellen der Debatte identifizieren. Durch zusätzliche
Befragungen direkt vor und nach der Diskussion können sie außerdem
feststellen, ob sich die Einstellungen der Zuschauer oder deren
Wahlabsicht durch die Debatte verändert haben. Damit wird auch sichtbar,
wer welche Wählergruppen von sich überzeugen konnte und wer nicht. „Alles
in allem sehen wir mit dem Debat-O-Meter sekundengenau, welche Argumente
die Wähler überzeugt haben und welche nicht, wer durch die Diskussion an
Unterstützung gewonnen hat und wer vielleicht durchgefallen ist“, sagt der
Politikwissenschaftler Prof. Dr. Uwe Wagschal.

Die Teilnehmenden erhalten im Anschluss eine individuelle Auswertung der
eigenen Klicks, die zeigt, in welchen Themenbereichen sie näher bei einem
der Kandidaten waren. Am nächsten Tag können sie auf Wunsch eine
detaillierte Gesamtauswertung zugeschickt bekommen. Wer mitmachen möchte,
braucht nur ein Smartphone, ein Tablet oder einen PC mit Internetzugang.
Nach dem Login gibt es zuerst eine kurze Anleitung und eine Vorbefragung.
Danach geht es direkt weiter zur Online-Bewertung. Am Ende der Diskussion
folgt eine Nachbefragung, bevor man zur individuellen Auswertung
weitergeleitet wird. Die Teilnahme ist anonym, alle Interessierten können
mitmachen. Es muss keine besondere Software installiert werden, ein
Internet-Browser reicht aus. Das Debat-O-Meter wird ab etwa einer Stunde
vor Beginn jeder TV-Debatte unter der Adresse https://app.debatometer.com
freigeschaltet.

Video: So funktioniert das Debat-O-Meter
https://www.youtube.com/watch?v=anHIgJU47hc

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„Schicksalswahl für Europa!“

Joschka Fischer (hier bei der Eröffnungsfeier des Center for Applied European Studies) ist erneut zu Gast an der Frankfurt UAS.  Foto: Frankfurt UAS
Joschka Fischer (hier bei der Eröffnungsfeier des Center for Applied European Studies) ist erneut zu Gast an der Frankfurt UAS. Foto: Frankfurt UAS

Joschka Fischer hält am 21. Mai 2019 Vortrag zur Europawahl am Frankfurter
Center for Applied European Studies / Veranstaltung ist Teil der
Vortragsreihe „Think Europe – Europe thinks“ / Debatte erwünscht: Nach
Vortrag Diskussion mit dem Publikum

Der frühere Bundesaußenminister und Vizekanzler Joschka Fischer spricht am
21. Mai 2019 an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt
UAS) zum Thema „Schicksalswahl für Europa!“. Der ehemalige Chefdiplomat
und Grünen-Politiker widmet sich in seinem Vortrag der wegweisenden Wahl,
bei der die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union vom 23. bis 26.
Mai 2019 zum neunten Mal das Europäische Parlament wählen. Diese
Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Think Europe – Europe thinks“
des Center for Applied European Studies (CAES). Bereits am 10. Juni 2016
war Fischer beim CAES zu Gast und hatte das Europazentrum mit der Festrede
„Das undenkbare Denken – Europas Zukunft!” eröffnet. Nach rund 1.000 Tagen
kehrt er ans CAES-Rednerpult zurück, um erneut über Europas Zukunft zu
debattieren. Um Anmeldung unter https://www.frankfurt-
university.de/ThinkEUthinks wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

In der Reihe „Think Europe – Europe thinks“ des CAES richtet sich jeweils
eine Referentin oder ein Referent aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft
oder Politik impulsgebend an die allgemeine Öffentlichkeit. Im Anschluss
an die Rede von Joschka Fischer ist das Publikum zu einer Diskussion
eingeladen. Bibiana Barth von hr-iNFO, dem Medienpartner des CAES,
moderiert.

Joschka Fischer wurde 1983 in den Bundestag gewählt und gehörte somit der
ersten Bundestagsfraktion der Grünen an. Fischer führte die Partei sowohl
in die erste Regierungsbeteiligung auf Landesebene (in Hessen) als auch
auf Bundesebene. Von 1985 bis 1987 und von 1991 bis 1994 war er hessischer
Umweltminister, in seiner zweiten Amtszeit auch Stellvertreter des
Ministerpräsidenten und Staatsminister für Bundesangelegenheiten. 1994
wurde er erneut in den Bundestag gewählt. Er war dort bis 1998 (neben
Kerstin Müller) Sprecher der Grünen-Fraktion. Von 1998 bis 2005 war er
Außenminister und Vizekanzler der ersten rot-grünen Bundesregierung. 2006
zog er sich aus der aktiven Politik zurück. Joschka Fischer hatte von 2006
bis 2007 eine Gastprofessur an der Woodrow Wilson School der Princeton
University (USA) inne. Er ist Gründungsgesellschafter von Joschka Fischer
and Company.

Zuletzt sprachen in der Reihe „Think Europe – Europe thinks“
Bundesverfassungsrichterin Prof. Dr. Christine Langenfeld zum Thema
„Flüchtlingspolitik in Europa – Bausteine einer Neuordnung",
Bundesaußenminister a.D. Sigmar Gabriel zu „Europawahl 2019 – zerbricht
Europa?“, Staatsminister Michael Roth MdB zu „Deutschlands Zukunft ist
Europa“ und Dr. Christoph von Marschall, USA-Korrespondent der Berliner
Zeitung Der Tagesspiegel, zu „USA – Europa: Eine entfremdete Beziehung?“.
Weitere Referenten waren Bundespräsident a. D. Christian Wulff mit dem
Thema „Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland und Europa (?)“,
Julia Przyłębska, Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs der Republik
Polen, mit „Rechtsstaatlichkeit und demokratische Werte in Europa“ und der
ehemalige EU-Kommissar Prof. Günter Verheugen mit „Beziehung zwischen EU
und Türkei – hoffnungslos?“.

Termin: Dienstag, 21. Mai 2019, 18:00 - 19:30 Uhr
Ort: Frankfurt University of Applied Sciences, Nibelungenplatz 1, 60318
Frankfurt, Gebäude 1, Raum 529

Programm
„Think Europe – Europe thinks“
Impulse des Center for Applied European Studies (CAES)
Begrüßung
Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt University of
Applied Sciences

Grußwort
Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Geschäftsführender Direktor, Center for
Applied European Studies (CAES)

Vortrag
„Schicksalswahl für Europa!“
Joschka Fischer, ehemaliger Vizekanzler und Bundesaußenminister

Diskussion mit dem Publikum
Moderation: Bibiana Barth, hr-iNFO

anschließend Get-together

Das Center for Applied European Studies (CAES):
Das interdisziplinär forschende Center for Applied European Studies
begleitet das Thema Europa wissenschaftlich und entwickelt
anwendungsorientierte Lösungsvorschläge für europäische Fragen und
Herausforderungen. Neben Forschungsprojekten und der Errichtung von Think
Tanks sollen anwendungsorientierte Bildungs-, Fort- und
Weiterbildungsmodule entwickelt werden. Um die „Erfindung“ Europas und
seiner Zukunft in einer öffentlichen Debatte zu ermöglichen, bietet das im
Juni 2016 an der Frankfurt University of Applied Sciences eröffnete
„Center for Applied European Studies“ Symposien, Vorträge und öffentliche
Veranstaltungen an. Die Veröffentlichung relevanter Forschungs- und
Diskussionsergebnisse ist ein weiteres wichtiges Ziel. Im Vordergrund der
Arbeit steht die Interdisziplinarität der Projekte. Durch den Austausch
der unterschiedlichen Fachbereiche der Frankfurt University of Applied
Sciences und einem internationalen Austausch werden neue Konzepte
entwickelt. Auch der Austausch von kulturellen, ökonomischen, politischen
und wissenschaftlichen Perspektiven soll weitere Erkenntnisse
hervorbringen und zur Diskussion stellen.

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Ordentliche Korporationsversammlung, Bürgersaal Rathaus Sursee, 26. April 2019

Bürgersaal Rathaus Sursee, Ort der Versammlung -
Bürgersaal Rathaus Sursee, Ort der Versammlung

Diverse Traktanden, u.a.Neben Informationen von Seiten des Korporationsrats wird die Rechnung präsentiert und zur Genehmigung vorgelegt. Weiter gehört es zur Tradition, dass die jungen Frauen und Männer, welche im Laufe des Geschäftsjahres das Stimmrechtsalter erlangt haben, jeweils an der ordentlichen Korporationsversammlung offiziell aufgenommen werden. Nach einer kurzen persönlichen Vorstellung und der Überreichung eines Geschenks kommen die Jungbürger ab sofort offiziell in den Genuss alle Rechten und Pflichten der Korporation auszukosten.

Korporationsrat der Korporation Sursee
Korporationsrat der Korporation Sursee

Bei wechselhaftem Wetter, fanden sich 53, also ca. 23% von den aktuell total 237 stimmberechtigten Korporationsbürgern im Bürgersaal ein, begrüsst von der bestens aufgelegten Präsidentin Sabine Beck-Pflugshaupt. Diese stellte dann fest, dass die Versammlungsvorverschiebung um eine halbe Stunde von bisher üblich 20.00 Uhr auf neu 19.30 Uhr von den Bürgern goutiert würde, da man nach dem, der Versammlung folgenden gemeinsamen Nachtessen, noch etwas länger zusammen sein und so die zwischenmenschlichen Beziehungen ausführlicher pflegen könne. Nach dem statuarisch vorgeschriebenen Ritual einer Versammlung: Feststellung des Versammlungsbüros, Wahl Stimmenzähler usw. wurden die anstehenden, traktandierten Geschäfte zügig abgehandelt. Nach einem kurzen Gedenken an die im letzten Jahr verstorbenen Mitbürger, durfte die Versammlung fünf neue, volljährige Mitbürger aufnehmen, von denen drei, aufgrund Ferienabwesenheit o.ä., nicht persönlich anwesend sein konnten. Die Präsidentin motivierte die zwei anwesenden, mit einem kleinen Präsent in Form eines Sackmessers mit eingraviertem Namen dazu, am Geschehen in und um die Korporation teilzunehmen, ja dieses gar aktiv mitzugestalten. Dann stellten sich diese neuen Mitbürger, Anna Beck und Noah Meyerhans, mit ein paar kurzen, sympathischen Worten gleich selber vor.

Abhandlung der diversen Jahresrechnungen und Budgets

Sylvia Estermann, Finanzchefin
Sylvia Estermann, Finanzchefin

Es folgten die diversen pekuniären Traktanden, also diverse Jahresrechnungen und Budgets, die, da alle sehr erfreulich, von Finanzchefin Silvia Estermann – Kottmann denn auch nicht ohne Stolz präsentiert und erläutert, dann von den Bürgern mit Applaus genehmigt wurden.

Bei Traktandum 6,Verkauf eines kleinen Grundstücks im Industriegebiets, statt dessen Abgabe im Baurecht, dem vermeintlich umstrittensten Geschäft des Abends, erwuchs der Absicht des Rates auch kein Widerstand. Ebenso durchgewunken wurde die Wahl der drei Bürgerschaftsvertreter im Stiftungsrat der Stiftung Pflege- und Sozialfond der Korporation Sursee.

Der für 5 Jahre gewählte Stiftungsrat der Stiftung Pflege- und Sozialfond der Korporation Sursee.

Carla Bossart Bättig, Schreiberin
Carla Bossart Bättig, Schreiberin

Von Amtes wegen dabei sind zwei  Korporationsratsmitglieder. Dafür delegierte der Rat Präsidentin Sabine Beck-Pflugshaupt sowie Schreiberin Carla Bossart Bättig, dazu gesellen sich die drei eben gewählten Bürgerschaft Vertreter Caroline Pfenniger Rohrer, Pflegefachfrau, Karin Wagemann, Geschäftsführerin «Soorser Bier» und Othmar Zbinden, Hausarzt. Damit waren alle Geschäfte erledigt und man kam zu den Orientierungen des Korporationsrates.

Gewerbegebiet Sursee Nord Korporation Sursee an vorderster Front mit dabei

Sabine Beck-Pflugshaupt, Präsidentin
Sabine Beck-Pflugshaupt, Präsidentin

Die Präsidentin informierte, dass man in Sachen „Sursee Nord“ proaktiv den in Unternehmenskreisen, bei Behörden usw. bestens bekannten und vernetzten Paul Fuchs, Geschäftsführer/Inhaber bei Hoch- und Tiefbau AG Sursee angegangen ist, was und wie man auf diesem, der Korporation gehörenden Gebiet, etwas realisieren könne. Man stiess auf offene Ohren, Fuchs ist bereits am Eruieren und schon zeichnen sich konkrete Möglichkeiten ab. Stand heute:Die Vorprüfung soll demnächst eingeleitet werden. Abgestützt auf den Vorprüfungsbericht wird dann die Detailplanung erfolgen, mit Zielsetzung das Baugesucht im Sommer – Herbst 2019 einreichen zu können.Dass die Korporation dabei selber als einer der Bauherren auftrete, sei eher unwahrscheinlich, erläuterte der Rat auf eine entsprechende Anfrage von Rainer Jacquemai. Klar abgemacht sei aber, dass das Gelände nur im Baurecht abgegeben, keinesfalls verkauft würde.

Dann übergab die Präsidentin das Wort an Ratskollege Andreas Marbach

Fernziel Wärmeverbund Sursee: Die Korporation Sursee gibt Richtung und Tempo vor. Forstverwalter Andreas Marbach berichtete uns von der relativ weit fortgeschrittenen Vision „Wärmeverbund Sursee“, wo die Korporation den Lead übernehmen will, respektive schon innehat. Das Ziel: Bis spätestens im Jahre 2050 einen CO2 neutralen, gar CO2 positiven Wärmeverbund für Sursee zu installieren.

Gründung einer, auf dem PPP Prinzip basierenden Aktiengesellschaft

Jost Meyerhans, Bauherr
Jost Meyerhans, Bauherr

Angedacht ist baldmöglichst die Gründung einer AG, basierend auf dem Prinzip PPP, (Public, Privat Partnership) an der sich zu je einem Drittel die Stadt Sursee, die Korporation Sursee und als Privatinvestor die ewl (energie wasser luzern) mit je 2 Millionen Franken am Startkapital von vorerst mal ca. 10 Millionen Franken beteiligen. Dazu kommen noch 4 Millionen Fremdkapital. In enger Zusammenarbeit mit Branchenprofis, Behörden und Ämter wird ein für Sursee taugliches Modell erarbeitet und, wenn vorgelegt und bewilligt, so schnell als möglich realisiert.

Engagements in der Öffentlichkeit bringen positive Nebeneffekte für die Korporation

Andreas Marbach, Allmend- und Forstverwalter
Andreas Marbach, Allmend- und Forstverwalter

Unsere Bürgerschaft, auch sonst, aber eher in weniger auffälligen Bereichen, sehr aktiv, wird durch das Voranschreiten an vorderster Front, in solch umweltgerechten, aktuellen Dingen, auch politisch wieder vermehrt als Partner der öffentlichen Hand und im Dienste aller Surseer Bürger wahrgenommen so Andy Marbach. Der gesamten Öffentlichkeit, die ja über Investitionen der Korporation in anderen Bereichen (eigene Liegenschaften, Wald usw.) sonst eher wenig mitbekommt, werde mit solchen Engagements deutlich vor Augen geführt, dass wir nicht nur für die eigenen, also die Knöbelibürger, schauen, sondern das Gemeinwohl aller Einwohner und Besucher der Suren Stadt im Auge haben. Und für dieses stellen wir zudem, nebst viel emotional – mentalem Aufwand, auch sehr signifikante monetäre Mittel zur Verfügung, wozu wir nicht verpflichtet wären und was ja auch nicht grad selbstverständlich ist.

Nachdem unter Diverses nichts mehr aufs Tapet kam, dislozierte man in die Abruzzen im Stadttheater, wo man sich bei Speis und Trank noch austauschte und den Abend ausklingen liess.

Text: Leonardwuest.ch

Fotos: www.korporation-sursee.ch  Jost Meyerhans

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