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Schuldenerlass: Zwei von drei Deutschen gegen Kompromisse mit Griechenland

GriechenlandEine Mehrheit von 66 Prozent der Deutschen ist nach einer Forsa-Umfrage für das Hamburger Nachrichten Magazin stern der Ansicht, dass die Europäische Union sich auf keine Kompromisse im Schuldenstreit mit der neuen griechischen Regierung einlassen sollte. 25 Prozent aller Befragten dagegen meinen, dass die EU dem linken griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras entgegenkommen sollte. Der will das Sparprogramm seines Landes zurückfahren, das Voraussetzung für die EU-Finanzhilfen an Griechenland war.

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Wahltrend: Die Linke bei 10%, AfD rutscht in den Umfragen ab

Die LinkeWenn am Sonntag gewählt würde, müsste die AfD um ihren Einzug in den Bundestag bangen. Im stern-RTL-Wahltrend büßt sie einen Prozentpunkt ein und kommt nun auf 5 Prozent. Die Linke gewinnt im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt hinzu und liegt wieder bei 10 Prozent. Auch die FDP kann sich um einen Punkt auf 4 Prozent verbessern. Die Werte der anderen Parteien bleiben unverändert: 42 Prozent für CDU/CSU, 23 Prozent für die SPD und 10 Prozent für die Grünen.

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Schuldenerlass: Grüne und Linke unterstützen griechische Regierung

Schuldenerlass für GriechenlandFührende deutsche Oppositionspolitiker der Grünen und der Linkspartei unterstützen die Forderungen der neuen griechischen Regierung nach einem Schuldenerlass. "Ich bin dafür, dass man über eine neue Lösung des Schuldenproblems redet", sagte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. "Die griechische Schuldenlast ist langfristig nicht tragfähig", sagte Hofreiter. "Die Bundesregierung darf nicht weiterhin in ihrer Blockadehaltung verharren", forderte der Grünen-Politiker. Auch Linken-Parteichef Bernd Riexinger forderte die Bundesregierung zu einem Kurswechsel auf.

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Trittin nennt US-Waffenlieferungen an Ukraine ''brandgefährlich''

Jürgen TrittinJürgen Trittin hat Waffenlieferungen der USA an die Ukraine als "brandgefährlich" kritisiert. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" forderte Trittin, dieses "Spiel mit dem Feuer" sofort zu stoppen. "Wenn die USA Waffen an die Ukraine liefern, dann gewinnt die Wettrüsten-Logik des Kalten Krieges wieder die Oberhand", warnte der frühere Grünen-Fraktionschef. Er appellierte an die Bundesregierung, den USA gegenüber Klartext reden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe zu Recht darauf hingewiesen, dass es keine militärische Lösung der Ukraine-Krise geben kann. "Dann aber macht es keinen Sinn, eine der Konfliktparteien mit Waffenlieferungen zu ermuntern, diesen Streit doch militärisch zu lösen", betonte das Mitglied des Außen-Ausschusses des Bundestages.

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