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Jung droht Moskau mit schärferen Sanktionen

Der ehemalige Verteidigungsminister und neue Chef-Außenpolitiker der Unions-Bundestagsfraktion, Franz Josef Jung, hat wegen der Lage in der Ostukraine eindringliche Appelle an die russische Führung gerichtet. Der Schlüssel für die vor zehn Tagen in Berlin getroffenen Vereinbarungen über eine Demarkationslinie und den Rückzug der schweren Waffen liege in Moskau, sagte Jung der Saarbrücker Zeitung. "Der russische Außenminister hat ja zum ersten Mal zugestanden, dass seine Regierung Einfluss auf die Separatisten hat. Das müssen sie jetzt auch mal umsetzen." Wenn es einen Waffenstillstand gebe, könnten auch die anderen Themen des Minsker Abkommens ins Blickfeld genommen werden. Eine Lockerung der Sanktionen komme vorher nicht in Frage.

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Vorsitzender des Verteidigungsausschusses fordert militärisches EU-Hauptquartier

Aus den NachrichtenHans-Peter Bartels (SPD), Vorsitzender des Verteidigungsausschusses im Bundestag, fordert die Einrichtung eines militärischen Hauptquartiers der Europäischen Union. Im Vorfeld der an diesem Freitag in München beginnenden Sicherheitskonferenz sagte Bartels in einem Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung: "Wir brauchen ein gemeinsames europäisches militärisches Hauptquartier. Angesichts des Drucks der internationalen Krisen ist es längst überfällig, unsere Verteidigungspolitik stärker multinational aufzustellen." Er hoffe auf einen "Weckruf" bei der Sicherheitskonferenz: "Es muss klar sein: Kein einziges der Probleme, mit denen wir es zurzeit zu tun haben, kann national gelöst werden."

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Edathy-Affäre: Union erhöht den Druck auf SPD-Fraktionschef Oppermann

Thomas OppermannVor der Vernehmung von Michael Hartmann im Edathy-Untersuchungsausschuss erhöht die Union auch den Druck auf SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann. Der stellvertretende Ausschussvorsitzende Michael Frieser erklärte gegenüber der Saarbrücker Zeitung: "Falls Herr Oppermann Herrn Hartmann wesentlich mehr erzählt hat als nur, kümmere dich mal um den angeschlagenen Sebastian, stellt sich auch für ihn die Frage nach Konsequenzen."

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Griechenland-Krise: EU-Außenexperte Brok fordert ''realistischen Vorschlag'' zum Schuldenabbau

Elmar BrokElmar Brok (CDU), Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten im Europäischen Parlament, fordert von Griechenlands neuem Regierungschef Alexis Tsipras einen konkreten Vorschlag, wie er den Schuldenabbau des Krisenlandes bewältigen will. Gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" erklärte Brok: "Alexis Tsipras muss einen realistischen Vorschlag vorlegen, wenn er das bisher mit Griechenland vereinbarte Programm verändern möchte." Einseitige Änderungen seien für die Steuerzahler der anderen Länder nicht akzeptabel, erklärte Brok weiter. Auch gebe es dagegen bereits "erhebliche Proteste aus Irland, Portugal und Spanien". Diese Länder hätten die Finanzkrise weitgehend und erfolgreich überwunden, sagte der Außenpolitiker.

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