Zum Hauptinhalt springen

Lifestyle

Pikante Anmerkungen von Herbert Huber zu scharfem Essen

Scharf essen in Thailand Mythen und Fakten

Scharfes Essen Wie (un)gesund ist es

Scharfes Essen für ein langes Leben

Die Meinungen über scharfes Essen gehen fast diametral auseinander. Während die einen sagen, scharfes Essen würden sie nicht vertragen und es sei sowieso ungesund, betonen andere, ihnen könne es nicht scharf genug sein.

Für sie bedeutet Schärfe Wohlbefinden, verbunden vielleicht sogar mit einem Hauch Erotik oder jedenfalls Exotik. Sicher ist trotzdem: Scharf essen macht nicht alle gleichermassen glücklich.

Übermut bei der Bestellung

Scharfes Essen, gluschtig dargeboten
Scharfes Essen, gluschtig dargeboten

Nur nicht übermütig werden – «Do you like the soup spicy? », fragte mich die adrette Bedienung vor Ort in Khao Lak. «Very spicy please», also sehr scharf, betonte ich als vermeintlicher Kenner der Thai-Küche. Und dann kam sie. Alles mundet herrlich beim ersten Löffel. Aber die perfiden Dinger namens Chilis brachten mich allmählich ganz schön ins Schwitzen. Bei Aussentemperaturen um die 30 Grad Celsius hätte ich das «very» vielleicht doch besser weglassen sollen. Oder doch nicht?

Heiss und Kalt

Scharfes Essen für die ganze Familie
Scharfes Essen für die ganze Familie

Der Wirkstoff Capsaicin verleiht Chilis ihre natürliche Schärfe und aktiviert die Wärmerezeptoren im Körper. Dadurch wird die Durchblutung angekurbelt, die Poren öffnen sich – wir schwitzen. Dies ist letztendlich auch der Grund, weshalb in den heissen Ländern scharfe Mahlzeiten serviert werden. Scharfes Essen senkt bei Hitze letztlich die Körpertemperatur. Scharfes Essen ist also nicht ungesund. Ob feuriges Essen ungesund ist und in unserem Körper etwas «verbrennt», wie das immer wieder mal kolportiert wird, ist höchstwahrscheinlich nicht der Fall. Bester Beweis dafür sind eben Thailänder, Inder oder auch Menschen anderer Länder, in welchen bevorzugt sehr scharf gegessen wird. Sie leiden nicht gehäuft an Erkrankungen, die als Folge scharfer Speisen gedeutet werden könnten.

Hingegen ist erwiesen, dass scharfes Essen die Durchblutung der Schleimhäute anregen, was sich wiederum auf die Geschmacksnerven auswirkt. Die Magensaftproduktion wird gefördert, die Verdauung, insbesondere von fetten Speisen, wird beschleunigt. So bringen Gewürze und Chili nicht nur Pfiff und Abwechslung in die Küche, sie wirken auch antibakteriell.

Scharfe Speisen mit Durstlöscher bekämpfen

Zum Tag des scharfen Essens am 19. August
Zum Tag des scharfen Essens am 19. August

Tun Sie das nicht. Wasser und kaltes Bier helfen gar nicht. Etwas Kokosmilch (oder auch gewöhnliche zu Hause) oder ein feines Pürée von Bananen schon. Oder kühlende Butter..Also, in unserer Hemisphäre gilt: Wer scharfes Essen liebt und verträgt, soll getrost weiter geniessen. Menschen mit empfindlichen Geschmacks- und Magennerven hingegen sollten nie zu stark würzen, und sie müssen sich auch nicht «schämen» dafür, wenn sie weniger Schärfe ertragen. Es geht hier nicht um Mutproben, man muss nicht sich und vor allem den anderen irgendetwas beweisen.

Kurze Geschichte

Schon Säuglinge gewöhnen sich an scharfes Essen
Schon Säuglinge gewöhnen sich an scharfes Essen

Übrigens, dass Chili auch bei uns verbreitet ist, geht auf Christoph Kolumbus zurück. In kastilischen Diensten hat der Seefahrer 1492 Amerika entdeckt, war dabei der Meinung, es handle sich um Indien. Mit dem Chili sass er gleich einem weiteren Irrtum auf. Kolumbus hatte von Bewohnern der Karibik diese kleinen Beeren kennen gelernt, die sich durch enorme Schärfe auszeichneten. Er hielt die Pflanzen mit den feurigen Früchten deshalb für Verwandte des bereits bekannten und sehr begehrten Pfeffers. Pfefferkörner wurden damals wie Gold gehandelt. Die schärfste Chili heisst Habaneros – Die kleinen Schoten der Chili ‘Habanero F1’ haben es in sich! Sie sind besonders feurig-scharf und gehören zu den schärfsten Chilis der Welt.

Etwas milder sind die Jalapenos – Jalapeño ist eine kleine bis mittelgroße scharfe Paprikasorte, die nach der mexikanischen Stadt Jalapa benannt ist. Sie ist eine Zuchtform des Spanischen Pfeffers aus der Gattung Capsicum. Die geräucherte Form heisst Chipotle.

Text   www.herberthuber.ch

Fotos www.pixelio.de

Homepages der andern Kolumnisten:    www.gabrielabucher.ch    www.leonardwuest.ch www.maxthuerig.ch www.marinellapolli.ch

Was scharfes Essen mit unserem Körper macht

Mit diesen Tricks rettest du zu scharfes Essen

Extrem scharfe Speisen können Kindern gesundheitlich schaden

  • Aufrufe: 50

Beauty- und Pflegetipps für den Sommer 2024, die sich leicht umsetzen lassen

Beauty  und Pflegetipps für den Sommer 2024 Symbolfoto
Beauty und Pflegetipps für den Sommer 2024 Symbolfoto

Der Sommer macht Spaß, kann jedoch für Haut und Haare zu einer echten Herausforderung werden. Immerhin geht es nun oft darum, sich gegen viele verschiedene Einflüsse, wie zum Beispiel UV-Strahlen und Chlorwasser zur Wehr zu setzen.. Umso wichtiger ist es, Haut und Haaren am Ende des Tages etwas zurückzugeben. Die gute Nachricht: Genau das muss nicht zwangsläufig viel Zeit in Anspruch nehmen! Im Gegenteil! Heutzutage gibt es etliche Optionen, seine Beauty- und Pflegeroutine so angenehm und unkompliziert wie möglich werden zu lassen.

Klar: Wer unter besonders empfindlicher Haut leidet oder bemerkt, dass sich seine Haare auf einmal stumpfer und dünner als sonst anfühlen, sollte sich mit seinem Hausarzt kurzschließen. Dieser kann unter anderem herausfinden, ob eventuell ein Nährstoffmangel vorliegt.

Parallel dazu ist es sinnvoll, sich eingehend mit seiner Pflegeroutine auseinanderzusetzen – sowohl von innen als auch von außen. Die folgenden Abschnitte liefern hierzu einige Inspirationen.

Tipp Nr. 1: Auf eine ausreichende Mikronährstoffversorgung achten

Ob ein Hautbild frisch aussieht oder nicht, ist unter anderem von der Nährstoffversorgung des Körpers abhängig. Produkte, die diese unterstützen können, müssen nicht teuer sein. Diejenigen, die einen epigenics Rabattcode online nutzen, können beim Einkaufen zusätzlich Geld sparen. Und wer sich ein wenig genauer mit diesem Thema auseinandersetzt, erkennt schnell, wie vielseitig die Produkte mittlerweile geworden sind. Für so gut wie jeden Bedarf gibt es den passenden Artikel. Umso wichtiger ist es natürlich, seine individuelle Zielsetzung zu kennen und die verschiedenen Optionen miteinander zu vergleichen. Produkte dieser Art ersetzen natürlich keine gesunde Ernährung.

Tipp Nr. 2: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und der Verzicht auf Zigaretten

Hierbei handelt es sich um zwei Faktoren, die ebenfalls das Potenzial in sich tragen, das Hautbild eines Menschen positiv zu beeinflussen. So ist es natürlich nicht nur am Weltnichtrauchertag sinnvoll, auf den „Glimmstängel“ zu verzichten, um vielen verschiedenen Krankheiten und einer vorzeitigen Hautalterung vorzubeugen.

Wie viel ein Mensch am Tag trinken sollte, ist wiederum von verschiedenen Faktoren, unter anderem vom Alter und der körperlichen Aktivität, abhängig. Wer mehr schwitzt, muss natürlich mehr Flüssigkeit zu sich nehmen.

Tipp Nr. 3: Fruchtige DIY Masken

Egal, ob es darum geht, sich als Mann auf einen anstehenden Video-Call oder als Frau auf das nächste Geschäftsmeeting vorzubereiten: Wer sich ein wenig frischer fühlen möchte, kann auch im Sommer (und bei entsprechend hohen Temperaturen) auf fruchtige DIY-Masken setzen.

Oder wie wäre es mit einem absoluten Klassiker: Der Kombination aus Quark und Gurken? In den meisten Fällen reicht eine kurze Recherche über das Internet, um viele spannende Rezepte zu entdecken, die aus Zutaten bestehen, die so gut wie jeder im heimischen Kühlschrank haben dürfte.

Tipp Nr. 4: Eincremen nach dem Duschen – wichtig, aber oft unterschätzt

Viele Menschen lassen es sich im Sommer 2024 nicht nehmen, mindestens zweimal am Tag zu duschen. Was einerseits erfrischend ist, stellt sich andererseits oft als Belastung für die Haut heraus. Diese wird schnell rissig, wenn die betreffenden Personen auf das Eincremen nach dem Duschen verzichten.

Bei der Suche nach den passenden Produkten gilt es einmal mehr, auf die jeweiligen Inhaltsstoffe zu achten. Etliche Hersteller setzen in diesem Zusammenhang nicht nur auf ein hohes Maß an Transparenz, sondern vermehrt auf vegane Bestandteile.

Tipp Nr. 5: Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Sonne

Sonnenbrände tragen das Potenzial in sich, Hautkrebs zu verursachen – sogar etliche Jahre nach ihrer Entstehung. Daher ist es in vielerlei Hinsicht ratsam, entsprechend vorzusorgen.

Das bedeutet: Wer seine Haut schützen möchte, sollte die Mittagssonne meiden und gleichzeitig im Zweifel lieber einen etwas höheren Lichtschutzfaktor wählen. Hierbei gilt es, zu berücksichtigen, dass dieser bewirkt, dass weniger Vitamin D aufgenommen wird. Um hier einem Mangel vorzubeugen, kann es nötig werden, zu supplementieren. Ein kurzer Blut-Check beim Hausarzt hilft dabei, die aktuelle Situation einzuschätzen.

Zusatztipp: Eine Sonnenbrille mit UV-Schutz sieht gut aus und schützt die empfindliche Haut um die Augen zusätzlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Aufrufe: 37

Vitamine und Nährstoffe supplementieren – diese Möglichkeiten gibt es

Vitamine und Nährstoffe Symbolbild
Vitamine und Nährstoffe Symbolbild

Eine ausgewogene Ernährung und eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen sind essenziell für unsere Gesundheit – können im stressigen Alltag jedoch schnell zu kurz kommen. Erkrankungen oder Unverträglichkeiten können eine gesunde Nährstoffversorgung zusätzlich erschweren. Viele Menschen entscheiden sich deshalb, wichtige Vitamine und Mineralien zu supplementieren.

Der Klassiker: Nahrungsergänzungsmittel

Die wohl bekannteste Methode der Supplementierung sind klassische Nahrungsergänzungsmittel. Die verschiedenen Formen, wie Tabletten, Kapseln, Pulver oder flüssigen Tropfen, werden von fast einem Drittel aller deutschen Erwachsenen regelmäßig eingenommen. Besonders beliebt sind dabei Multivitaminpräparate, da diese eine breite Palette an Vitaminen und Mineralstoffen in einer einzigen Dosis bieten.

Vorteil: Klassische Nahrungsergänzungsmittel sind leicht zugänglich und lassen sich problemlos in den Alltag integrieren. Sie eignen sich besonders gut für Menschen, die einen allgemein erhöhten Bedarf haben oder bestimmte Defizite ausgleichen möchten. Für die Wirksamkeit ist es jedoch wichtig, auf die Qualität der Produkte zu achten und im Zweifel einen Arzt oder Ernährungsberater zu konsultieren.

Leere Speicher effizient auffüllen: Infusionstherapien

In den vergangenen Jahren hat sich die Infusionstherapieals eine der effizientesten Methoden zur Versorgung des Körpers mit Vitaminen und Mineralstoffen etabliert. Bei dieser Strategie werden die benötigten Nährstoffe direkt in die Blutbahn infundiert, was eine schnelle und vollständige Aufnahme ermöglicht. Der größte Vorteil der Infusionstherapie liegt in der hohen Bioverfügbarkeitder Nährstoffe, da sie den Verdauungstrakt umgehen und direkt zu den Zellen gelangen. Aus diesem Grund eignet sich diese Methode besonders für Personen mit Verdauungsproblemen oder einem erhöhten Bedarf, wie Sportler, Menschen mit chronischen Krankheiten oder Personen, die mit nährstoffmangelbedingten Erschöpfungserscheinungen zu kämpfen haben. Ein besonders populäres Beispiel ist die Vitamin-C-Infusion, die das Immunsystem stärkt und zur Erholung beiträgt.

Das gewisse Extra: Funktionelle Lebensmittel

Funktionelle Lebensmittel sind normale Nahrungsmittel, die zusätzlich mit Vitaminen, Mineralstoffen oder anderen gesundheitsfördernden Substanzen angereichert sind. Ein bekanntes Beispiel sind mit Vitamin D angereicherte Milchprodukte oder Frühstücksflocken, die zusätzlich Eisen und B-Vitamine enthalten.

Funktionelle Lebensmittel eignen sich ideal für Menschen, die Schwierigkeiten haben, Pillen zu schlucken oder ihren Nährstoffbedarf über eine abwechslungsreiche Ernährung decken möchten. Der große Vorteil von funktionellen Lebensmitteln liegt darin, dass diese ohne große Umstellung bequem in den Alltag integriert werden können.

Über die Haut: Transdermale Patches

Transdermale Patches sind eine weitere interessante Möglichkeit, Vitamine und Mineralstoffe zu supplementieren, ohne auf Tabletten zurückgreifen zu müssen. Die Nährstoff-Pflaster werden einfach auf die Haut geklebt und geben die Nährstoffe langsam und kontinuierlich in den Blutkreislauf ab. Diese Methode ist besonders praktisch, um eine gleichmäßige Versorgung über einen längeren Zeitraum zu garantieren. Darüber hinaus eignen sich transdermale Patches ideal für Menschen, die regelmäßig Supplemente einnehmen müssen, aber keine Kapseln oder Tabletten schlucken möchten. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Methode den Verdauungstrakt umgeht und so besonders verträglich für Personen mit empfindlichem Magen ist.

Die Zukunft: Liposome und Nanotechnologie

Ein relativ neuer Ansatz in der Nährstoff-Supplementierung ist die Verwendung von Liposomen und Nanotechnologie. Liposome sind kleine Bläschen, die Nährstoffe umschließen und sie geschützt durch den Verdauungstrakt transportieren. Diese Technologie erhöht die Bioverfügbarkeit und Wirksamkeit von Nährstoffen erheblich. Besonders bei empfindlichen Vitaminen wie Vitamin C oder bestimmten Mineralstoffen kann diese Methode die Aufnahme und Wirkung verbessern.

Auch Nanotechnologiewird genutzt, um Nährstoffe in ultrafeine Partikel zu verwandeln, die leichter vom Körper aufgenommen werden können. Diese innovativen Techniken sind besonders spannend für Menschen, die Schwierigkeiten haben, herkömmliche Supplemente zu absorbieren.

  • Aufrufe: 40

Nachhaltige Kindermode steht bei Eltern hoch im Kurs

Nachhaltige Kindermode Symbolbild
Nachhaltige Kindermode Symbolbild

Für den Kauf von Kleidung für den Nachwuchs gelten Preis und Optik nicht länger als die einzigen Auswahlkriterien. Eine wachsende Anzahl von Eltern informiert sich vorab umfassend über die Nachhaltigkeit von Pullovern, Shirts und Schlafanzügen. Die Hersteller von Kindermode reagieren auf diese Entwicklung mit einer breit gefächerten Auswahl an ökologischer Kleidung. Dieser Blog beschäftigt sich mit der Frage, welche Kriterien nachhaltige Kindermode zu erfüllen hat.

Nachhaltigkeit beginnt mit einem fairen Handel

Ist von nachhaltiger Kleidung die Rede, liegt der Fokus in erster Linie auf den verwendeten Materialien. Der Anbau von natürlichen Textilien wie Baumwolle soll der Natur möglichst keinen Schaden zufügen. Ein Weg, dieses Ziel zu erreichen, führt über den fairen Handel mit den Produzenten dieser natürlichen Ressourcen. Sind die lokalen Farmer nicht gezwungen, ihre Waren für einen geringen Lohn abzugeben, rücken mehr Ziele in greifbare Nähe als nur die Erhöhung des Profits für die Erzeuger.

Der faire Handel ist aus diesem Grund in zahlreichen Regionen der Welt an Bedingungen geknüpft. Zu einer dieser Bedingungen gehört unter anderem der Verzicht von schädlichen Pestiziden zum Schutz der Pflanzen. Über diese Bedingungen bildet sich die Basis für den Umweltschutz in den Ländern, aus denen die verwendeten Materialien stammen. Der faire Handel ist insofern als ein Ursprung für die Herstellung nachhaltiger Kleidung für Kinder ebenso wie Erwachsene zu betrachten.

Naturfasern sind nicht automatisch schadstofffrei

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ ist in der Modebranche nicht als geschützt zu betrachten. Daraus ergibt sich der Umstand, dass nicht jedes nachhaltige Kleidungsstück den Voraussetzungen entspricht, die Mütter und Väter mit dieser Bezeichnung in Verbindung bringen. Gesundheitsbedenkliche Chemikalien kommen in der Textilherstellung zum Beispiel zum Einsatz, um die Kleidung vor dem Zerknittern zu schützen.

Als Leitfaden zum Ausfiltern von nicht komplett nachhaltigen Produkten hat sich die Verwendung von Öko-Labeln erwiesen. In Deutschland am bekanntesten ist das Label Oeko-Tex Standard 100. Zum Erhalt dieses Labels müssen die Hersteller der Kleidung zunächst Nachweise über die Herkunft der verwendeten Materialien erbringen. Noch strengere Richtlinien legt das Made-in-Green-Label für die Vergabe fest. Trägt Kinderkleidung dieses Label, ist sichergestellt, dass eine vorherige Prüfung auf Schadstoffe stattgefunden hat.

Saisonale Kleidung kommt in diesem Trend nicht zu kurz

Die wachsende Nachfrage nach ökologisch produzierten Kleidungsstücken für Mädchen und Jungen hat zu Sortimenten beigetragen, die inzwischen jede Saison einschließen. Dazu gehört Bademode für den Sommer als auch Weihnachtspullover für Kinder. Letztere verkürzen den Kindern mithilfe von Motiven wie dem Weihnachtsmann oder dessen Elfen die Wartezeit bis zum Heiligabend. Für Kleidung, die nur an wenigen Tagen des Jahres getragen wird, besteht demnach ebenfalls kein Grund, von der Vorliebe für nachhaltige Kleidung abzurücken.

Vergleichbar mit regulärer Kindermode stellt die Aufbewahrung von ökologischen Pullovern und anderen Kleidungsstücken über einen längeren Zeitraum ebenfalls kein Problem dar. Treffen Eltern zum Ende der jeweiligen Jahreszeit auf saisonale Kleidung im Sale, besteht insofern keine Veranlassung daran zu zweifeln, dass diese Schnäppchen bis zum nächsten Jahr Einbußen in der Qualität aufweisen.

Die Vorteile schließen den späteren Verkauf mit ein

Ein Kritikpunkt nachhaltiger Kleidung für Kinder umfasst den erhöhten Preis, der für biologisch angebaute Naturfasern zu zahlen ist. Im direkten Vergleich müssen Eltern beim Kauf zunächst mit höheren Preisen rechnen. Der Wert, den ökologische Kindermode auf dem Secondhand-Markt besitzt, bleibt in dieser Rechnung oftmals außen vor. Fehlen Öko-Labels, gehen einige Eltern bei diesen Angeboten eher auf Abstand. Das führt dazu, dass die Verkäufer die Preise dementsprechend niedrig ansetzen.

Erlebt das Kind aktuell einen weiteren Wachstumsschub, hilft der Verkauf von gebrauchten nachhaltigen Kleidungsstücken dabei, den Kauf neuer Outfits zu finanzieren. Neben Secondhand Geschäften in der Nähe hat sich der Verkauf über Online-Plattformen bewährt. Die Angebote lassen sich binnen weniger Minuten erstellen, sodass der Verkauf im Alltag mit Kind nur wenig Zeit in Anspruch nimmt. Dieser Aspekt ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass die aktuelle Nachfrage nach ökologischer Kinderkleidung nicht als kurzfristiger Trend zu betrachten ist.

 

  • Aufrufe: 43