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Gesundheit

Aculief – das Akupressur-Gerät für zuhause

Aculief   das Akupressur-Gerät für zuhause Symbolbild
Aculief das Akupressur-Gerät für zuhause Symbolbild

Bei dem Produkt Aculief handelt es sich um ein kompaktes Akupressur-Gerät, das zuhause angewandt werden kann. Ausgeübt wird von diesem Gerät dabei Druck auf den LI4-Akupressurpunkt an der Hand. Es handelt sich hier um den Akupressurpunkt im Rahmen der Traditionellen Chinesischen Medizin, der Kopfschmerzen bzw. Migräne auf natürlich Weise lösen soll. Darüber hinaus kann Aculief auch eingesetzt werden, wenn man unter Nackenschmerzen, Unwohlsein und eben Migräne, aber auch unter Stress leitet. Verwenden lässt sich das Druckpunkt-Massagegerät auch, um das Immunsystem zu stärken. Erhältlich ist das Gerät in verschiedenen Farben und Größen.

 

Funktionsweise

Aculief wird an der Hand getragen, und zwar an der Hand, die weniger benutzt wird. Rechtshänder tragen das Gerät daher in der Regel an der linken Hand und Linkshänder an der rechten Hand. Das Herzstück von Aculief ist der Akupressur Clip. Dieser Clip wird auf dem Akupressurpunkt LI4 angebracht, der sich zwischen Daumen und Zeigefinger befindet. Zu bedienen ist Aculief sehr einfach. Das Gerät muss nur eingestellt werden, danach ist es funktionsbereit. Durch seine kompakte Größe und das geringe Gewicht lässt sich Aculief im Vergleich zu Akupressur-Matten und anderen vergleichbaren Hilfsmitteln überall mithinnehmen.

 

Der Mann hinter Aculief

Aculief wurde von dem US-Amerikaner Jon Doogan designt. Doogan wollte ein Gerät entwickeln, um Menschen, die unter Migräne leiden, zu helfen. Auch er selbst gehört zu den Betroffenen. Mit dem Aculief - das Wort ist eine Kurzform ist für „Acupressure Relief“ - brachte Doogan eine Lösung auf den Markt und ließ sich das Gerät auch patentieren. Heute haben das Gerät schon Millionen von Menschen erworben, die unter Migräne leiden.

 

Wirkung

Aculief ist klein und handlich und stört im Alltag nicht. Schon kurze Zeit nach der Anwendung konnten Anwender – wie in Erfahrungsberichten geschrieben und bestätigt wird – die ersten positiven Veränderungen feststellen. Das heißt, die Anwender erfuhren schon nach kurzer Zeit eine deutliche Linderung von Kopfschmerzen, Migräne und Nackenschmerzen etc. Der Druck, der vom Gerät ausgeübt wird auf den LI4-Akupressurpunkt ist offenbar stark genug, um die entsprechende Wirkung zu erzielen.

 

Weitere Informationen zum Thema Aculief Akkupressur gibt es hier: Aculief Akupressur.

 

 

 

 

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Klimabewusstsein in der Hausarztpraxis: Neue Leitlinie zur Verordnung von inhalativen Arzneimitteln

Das Gesundheitswesen ist in Deutschland für rund 5 Prozent der CO2
-Emissionen verantwortlich. In der hausärztlichen Versorgung verursachen
inhalative Arzneimittel (vor allem bei Asthma bronchiale und chronisch
obstruktiver Bronchitis (COPD)) die höchsten Emissionen. Bei den
inhalativen Arzneimitteln können die Wirkstoffe als Dosieraerosol oder als
Pulverinhalator verordnet werden. Im Gegensatz zu den Dosieraerosolen
schädigen Pulverinhalatoren das Klima deutlich weniger. Um deren
Verordnung zu fördern und den CO2 -Fußabdruck im Gesundheitswesen zu
reduzieren, hat die DEGAM eine neue S1-Leitlinie für die ärztliche Praxis
veröffentlicht.

Der Klimawandel ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit –
auch im Gesundheitswesen, das in Deutschland mit rund 5 Prozent zu den
entscheidenden Treibern der CO2-Emissionen gehört. Im hausärztlichen
Bereich verursacht die Verordnung von Medikamenten den größten
CO2-Fußabdruck. Dabei sind es insbesondere inhalative Arzneimittel
(Dosieraerosole), die aufgrund der verwendeten Treibmittel am
schädlichsten für das Klima sind. Es gibt aber etablierte Alternativen:
Inhalatoren, die den Wirkstoff in Pulverform beinhalten. Alle Inhalativa
werden vor allem bei Asthma bronchiale und chronisch obstruktiver
Bronchitis (COPD) verordnet – also bei Krankheitsbildern, die durch den
Klimawandel bzw. seine Ursachen (zum Beispiel Feinstaubbelastung)
begünstigt werden. Ein problematischer Kreislauf, denn Asthma bronchiale
und COPD nehmen nach wie vor zu.

Durch einen Wechsel von Dosieraerosolen zu Pulverinhalatoren ließe sich
der CO2-Fußabdruck im Gesundheitswesen deutlich reduzieren. Vor diesem
Hintergrund hat die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und
Familienmedizin (DEGAM) eine neue S1-Leitlinie veröffentlicht. Damit ist
sie die erste Leitlinie, die explizit die Bedeutung der Verschreibung
einer Medikamentengruppe für den Klimawandel thematisiert: „Klimaschutz
ist ein wichtiger Beitrag zur globalen Gesundheit. Als wissenschaftliche
Fachgesellschaft sind wir uns unserer Verantwortung bewusst. Mit dieser
neuen Leitlinie möchten wir den Hausärztinnen und Hausärzten valide
Informationen zur Verfügung stellen, damit sie in der Praxis eine
klimabewusste Entscheidung treffen können“, erklärt PD Dr. Guido
Schmiemann als federführender Autor der Leitlinie.

Bisher orientiert sich die Auswahl des inhalativen Arzneimittels vor allem
an Handhabung und Atemtechnik. Für die meisten Patientinnen und Patienten
sind auch Pulverinhalatoren gut zu nutzen, nur für Kinder unter fünf
Jahren oder geriatrische Patientinnen und Patienten wird man meistens auf
Dosieraerosole setzen, da sie etwas leichter einzuatmen sind. Für alle
anderen Patientengruppen bieten sich die Pulverinhalatoren gleichermaßen
an – mit einem klaren Vorteil in der Klimabilanz. Dazu gibt die neue
Leitlinie konkrete Hilfestellungen für die ärztliche Praxis: Die
vorhandene Evidenz zur Entscheidung zwischen Pulverinhalatoren und
Dosieraerosolen wird zusammengefasst und der Aspekt des Klimaschutzes
durch Treibmittel explizit aufgegriffen.

Die Leitlinie informiert darüber, dass eine randomisierte Studie zu dem
Ergebnis kommt, dass die Umstellung auf die klimafreundlicheren
Pulverinhalatoren zu einer substanziellen Verringerung des
Treibhausgasausstoßes ohne Nachteile in Bezug auf die Asthmakontrolle
führt. Auch andere Studien kamen zu dem Ergebnis, dass es keine klinisch
relevanten Unterschiede zwischen den beiden Darreichungsformen gibt.

Neben Ärztinnen und Ärzten werden mit der Leitlinie auch alle anderen
Gesundheitsfachberufe (wie zum Beispiel Apothekerinnen und Apotheker)
angesprochen, die in der Beratung von Betroffenen tätig sind.

PRESSEKONTAKT

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V.
Dr. Philipp Leson
Natascha Hövener
Telefon: 030 – 20 966 98 16
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
ist eine wissenschaftliche Fachgesellschaft. Ihre zentrale Aufgabe ist es,
die Allgemeinmedizin als anerkannte wissenschaftliche Disziplin zu fördern
und sie als Rückgrat der Patientenversorgung weiterzuentwickeln. Die DEGAM
ist Ansprechpartnerin bei allen Fragen zur wissenschaftlichen Entwicklung
der Allgemeinmedizin an den Hochschulen, zur Fort- und Weiterbildung sowie
zum Qualitätsmanagement. Sie erarbeitet eigene wissenschaftlich fundierte
Leitlinien für die hausärztliche Praxis und beteiligt sich auch an
interdisziplinären Leitlinien anderer Fachgesellschaften. Die Aktivitäten
der Nachwuchsförderung sind in der Deutschen Stiftung für Allgemeinmedizin
und Familienmedizin (DESAM) zusammengefasst.

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Stellungnahme Expert:innenrat Pflegewissenschaft/Hebammenwissenschaft und Pandemie zu SARS-CoV-2-Welle im Herbst 2022

Der Expert:innenrat Pflegewissenschaft/Hebammenwissenschaft und Pandemie
hat in seiner ersten Stellungnahme vom 24. Juni 2022 das Thema
„Vorbereitung auf eine weitere SARS-CoV-2-Welle im Herbst 2022 in der
Pflege und im Hebammenwesen“ aufgegriffen.

Prof. Dr. Thomas Fischer, Professor für Pflegewissenschaft an der
Evangelischen Hochschule Dresden und Sprecher des Expert:innenrats sagt
dazu:
„Der Schutz von pflegebedürftigen und kranken Menschen vor COVID-19 liegt
wesentlich in den Händen von Pflegefachpersonen. Der Umgang mit einer
nächsten pandemischen Welle wird nur gelingen, wenn Wissen und Können von
Pflegewissenschaft und -praxis endlich in die Ausgestaltung der
Eindämmungsmaßnahmen eingebunden werden. Die Verbindung von
Infektionsschutz und Wahrung von Würde und Lebensqualität vulnerabler
Gruppen sind dabei für uns zentral.“

Genannt werden 10 Empfehlungen, die klare Steuerungsimpulse für das
weitere Pandemiegeschehen enthalten. Deutlich wird, dass die Sektoren der
Pflege und des Hebammenwesens erneut vor großen Herausforderungen stehen.
Erforderlich sind ein gemeinsames Handeln und eine zeitnahe Vorbereitung,
um eine neue pandemische Welle bewältigen zu können.

Weitere Informationen zum Expert:innenrat Pflegewissenschaft/
Hebammenwissenschaft und Pandemie unter https://deutscher-
pflegerat.de/2022/06/24/erste-stellungnahme-des-expertinnenrats-
pflegewissenschaft-hebammenwissenschaft-und-pandemie-des-deutschen-
pflegerats-vorbereitung-auf-eine-weitere-sars-cov-2-welle-im-herbst-2022
-in-der-pflege-und/

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Drei Elektrotechnik-Studenten fördern die Mobilität mit einem autonomen Senioren-Rollstuhl-Roboter

Die Aufrüstung der Kommunikation in den Einrichtungen kommt den
Seniorinnen und Senioren zugute

Mit einem autonomen Senioren-Rollstuhl-Roboter eigenständig per
Sprachbefehl z.B. in den Garten fahren – diesen Ansatz verfolgen die drei
Studenten Dennis Altergott, Timo Wehner und Christian Eckerdt. Gemeinsam
mit Prof. Dr. Rainer Hirn aus der Fakultät Elektrotechnik an der
Hochschule Würzburg-Schweinfurt haben sie eine einfache Anwendung
entwickelt, mit der sich Seniorinnen und Senioren in der Einrichtung
bewegen können, z.B. ins eigene Zimmer, in den Speisesaal oder auf die
Terrasse. Bei Personalmangel können die Menschen nicht nur festgelegte
Ziele innerhalb der Einrichtung ansteuern, sie können darüber hinaus mit
der vorgesehenen Liegeposition eine kleine Schlafpause einlegen und laufen
aufgrund der Dekubitus-Polsterung gegen Druckgeschwüre nicht Gefahr,
wundzuliegen.

Elektrische Rollstühle gibt es bereits: Diese werden üblicherweise per
Joystick, in Ausnahmefällen per Smartphone über eine App gesteuert – über
letztere Option verfügen die meisten älteren Menschen jedoch nicht. Völlig
neu ist nun der Ansatz, den Stuhl mit geeigneter Sensorik so auszustatten,
dass er in der Lage ist, zunächst eine vollständige Karte der Umgebung zu
erstellen und mit Hilfe dieser Karte selbstständig (= autonom) von A nach
B zu navigieren. Gelänge dies – und die ersten Versuche waren äußerst
vielversprechend - würde es den Seniorinnen und Senioren ein völlig neues
Maß an Freiheit zurückgeben können.

Vorgesehen ist im Anschluss an die Fertigstellung des autonomen Rollstuhls
ein kleines Schulungsprogramm, über das Pflegende wie Bewohnerinnen und
Bewohner in Einrichtungen vermittelt bekommen, wie Sprachbefehle gestellt
werden können und welche Auswahlmöglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen.
Johannes Kuther, Leiter des Geschäftsbereiches stationäre Altenhilfe im
Diakonischen Werk Schweinfurt, erläuterte, dass die Senioreneinrichtungen
künftig über noch mehr Kommunikationsfunktionen verfügen werden, um die
Menschen bestmöglich versorgen zu können. Hierzu zählen neben der
Dokumentation der Maßnahmen oder der individuellen Wärmeeinstellungen über
Heizungen oder Markisen ganz zentral die individuelle Pflege der Menschen
und deren größtmögliche Beweglichkeit.

Noch nicht alle Funktionen lassen sich so ausführen und realisieren, wie
es die Hochschulangehörigen konzipiert hatten. Auf Basis zahlreicher
Probefahrten im Wilhelm-Löhe-Haus der Diakonie Schweinfurt und einem
begleitenden Protokoll haben die Studenten nun Punkte aufgeführt, die sie,
wenn sie zurück an der Hochschule sind, verbessern möchten wie z.B. die
Streckenführung des Rollstuhls. Bislang bewegt sich der Rollstuhl in einem
Gang immer in der Mitte der Wegstrecke, und der Rollstuhl würde
stehenbleiben, anstatt entsprechend auszuweichen, wenn eine weitere Person
im Flur entlangkommt. Da die Räume innerhalb der Senioreneinrichtung nun
vorab gescannt wurden, kann der Rollstuhl und seine Nutzung auch dank der
guten Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes
Schweinfurt weiter perfektioniert werden.

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