Verkauf von ThyssenKrupp Steel USA abgeschlossen
Der Verkauf des Walz- und Beschichtungswerks ThyssenKrupp Steel USA in Calvert/Alabama an ein Konsortium aus ArcelorMittal und Nippon Steel & Sumitomo Metal Corporation ist abgeschlossen. Mit dem Closing hat ThyssenKrupp einen Kaufpreis in Höhe von 1,55 Mrd US-Dollar vom Konsortium erhalten. Gleichzeitig wurde über einen werthaltigen langfristigen Brammenliefervertrag eine tragfähige Lösung für das Stahlwerk ThyssenKrupp CSA in Brasilien erreicht. Das Konsortium wird bis zum Jahr 2019 jährlich zwei Millionen Tonnen Brammen von ThyssenKrupp CSA abnehmen. Die geschlossene Vereinbarung sichert für das Werk verlässlich über mehrere Jahre eine Mindestauslastung von 40 Prozent. Darüber hinaus wird die stärkere Durchdringung der Brammenmärkte in Süd- und Nordamerika die Auslastung von ThyssenKrupp CSA weiter steigern.
- Aufrufe: 251
Die Vermögen in Deutschland sind weiterhin sehr ungleich verteilt. Eine Person, die zum reichsten Zehntel der erwachsenen Bevölkerung gehört, besitzt netto, also nach Abzug aller Schulden, mindestens 217.000 Euro. 28 Prozent der Bevölkerung haben dagegen netto nichts oder sind sogar im Minus. Der Gini-Koeffizient, das bekannteste statistische Maß für Ungleichheit, verharrt auf einem im europäischen Vergleich hohen Niveau: Zusammen mit Österreich weist Deutschland die höchste Vermögensungleichheit unter den Euro-Ländern auf. Auch mit Blick auf die Altersvorsorge ist das bedenklich. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie von Dr. Markus M. Grabka und Christian Westermeier, die heute auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wird.*