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BDI-Chef fordert mehr Mindestlohn-Ausnahmen

MindestlohnUlrich Grillo, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), hat mehr Ausnahmen vom Mindestlohn für Praktikanten und junge Menschen gefordert. "Wir brauchen Ausnahmeregelungen, um mit dem Mindestlohn nicht zu viel Unheil anzurichten", sagte Grillo der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. "Die Praktika für junge Leute müssen für die Unternehmen bezahlbar bleiben, sonst erschweren wir dieser Generation den Einstieg in einen qualifizierten Beruf", sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

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Schuldenkrise: EZB-Entscheidung ist ''Alarmsignal'' für Regierungen

AufwachenDer Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, hat die Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) als ein "Alarmsignal" für die Regierungen der Euro-Staaten bezeichnet. "Die EZB-Entscheidung ist ein Alarmsignal an die Politik: Die Geldpolitik kann die Versäumnisse der Regierungen nicht auf Dauer ausgleichen", sagte Grillo der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. "Die Regierungen müssen Strukturreformen schneller umsetzen, damit die Länder wettbewerbsfähiger werden. Die Geldpolitik hat ihre Rolle erfüllt, jetzt ist die Wirtschafts- und Finanzpolitik in Europa am Zuge", betonte Grillo.

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Mindestlohn: Langzeitarbeitslose werden zum Spielball der Arbeitgeber - DGB und Linke warnen vor ''Drehtüreffekt''

AusgebeutetEhemalige Langzeitarbeitslose sind nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" bei einer Arbeitsaufnahme besonders häufig im Niedriglohnbereich beschäftigt. So seien 42 Prozent der 132.000 Langzeitarbeitslosen, die im letzten Jahr eine sozialversicherungspflichtige Anstellung angetreten hätten, in den Niedriglohnbranchen Handel, Gastgewerbe und wirtschaftliche Dienstleistungen untergekommen, schreibt das Blatt unter Berufung auf eine Datenübersicht der Bundesagentur für Arbeit. Bei den Erwerbslosen, die zuvor weniger als ein Jahr lang ohne Job waren, habe dies nur auf 33 Prozent zugetroffen.

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Euro-Rettung: Sparer und Lebensversicherungskunden bezahlen die Rechnung

EUROEuro-Krise? War die nicht so gut wie überstanden? Griechenland, Portugal und Italien sind doch auf dem richtigen Weg. Und die Milliarden, mit denen Deutschland für den Erhalt der Einheitswährung zu haften hatte, werden kaum angerührt. Und doch werden jetzt die Rechnungen für die Euro-Rettung verschickt, an Sparer und Lebensversicherungskunden. Wer heute Geld an die Seite legt, auf Konsum verzichtet, um auch im Alter abgesichert zu sein, ist der Gekniffene.

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