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Deutsche Bahn: GDL lässt vertrauliche Tarif-Gespräche kurz vor dem Durchbruch platzen

Deutsche BahnDie GDL-Spitze hat kurz vor Unterzeichnung einer Lösung für den Tarifkonflikt Gespräche mit der DB entgegen jeder Verabredung völlig überraschend platzen lassen. In den vergangenen Tagen hatten sich Vertreter der DB und der GDL-Spitze dreimal getroffen, um vertraulich einen tragfähigen Vorschlag zur Beilegung der Tarifauseinandersetzung zu erarbeiten. In insgesamt mehr als 10-stündigen Gesprächen wurde gemeinsam ein neues Verfahren entwickelt. Dadurch sollte die GDL einen eigenständigen Tarifvertrag für Zugbegleiter erhalten. Gleichzeitig sollte die Regelung die Kollision von zwei unterschiedlichen Tarifverträgen für eine Berufsgruppe vermeiden. Darüber bestand in den Gesprächen Einvernehmen. Auf Wunsch der GDL-Spitze wurde ihr Vorschlag aufgenommen, künftig wie im öffentlichen Dienst parallele Verhandlungen von EVG und GDL mit der DB zur selben Zeit am selben Ort zu führen.

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E.ON veräußert Beteiligung an finnischer Gasum Oy

e.onE.ON hat heute seine 20-prozentige Beteiligung am finnischen Gasunternehmen Gasum Oy an den finnischen Staat veräußert. Gasum Oy ist im Import, in der Verteilung und im Vertrieb von Gas in Finnland tätig. Der Kaufpreis für den E.ON-Anteil an Gasum beträgt 0,2 Milliarden Euro. Der Abschluss der Transaktion wird in Kürze erwartet. Mit der Veräußerung setzt E.ON die Optimierung des Beteiligungsportfolios fort. Bereits 2013 hat das Unternehmen seine 34-prozentige Beteiligung am Kernenergie-Projekt Fennovoima und die finnischen Energieunternehmen E.ON Kainuu Oy und Karhu Voima Oy veräußert.

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Denkfabrik Agora sieht Stromlücke nicht vor 2020

StromversorgungAnders als viele große Energieversorger sieht die einflussreiche Berliner Denkfabrik ''Agora Energiewende'' die Stromversorgungssicherheit in Deutschland nicht akut gefährdet. "Viele Kraftwerke verdienen derzeit am Strommarkt zu wenig Geld, deswegen geraten Kraftwerksbetreiber unter Druck. Das ist verständlich, aber aus Sicht der Versorgungssicherheit wäre eine Antwort erst zum Jahr 2020 fällig", sagte Agora-Direktor Patrick Graichen dem "Tagesspiegel".

(ots) / Bild: Günter Hommes / pixelio.de

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Goldpreis im freien Fall

GoldFür Anleger, die in Gold investiert sind, ist es fast schon ein schwarzer Freitag gewesen. Der Preis des Edelmetalls durchbrach zwei wichtige Unterstützungszonen nach unten und büßte zeitweise mehr als 3% ein - die Analysten der Commerzbank sprachen bereits davon, dass sich der Goldpreis im freien Fall befindet. Erst bei 1161 Dollar je Feinunze fing sich die Notierung wieder. Damit ist der Goldpreis vor dem Wochenende auf ein Vier-Jahres-Tief gefallen. Er hat damit auf die starke Ausweitung der Stützungsmaßnahmen durch die Bank of Japan reagiert sowie auf die Hinweise der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), die sich optimistisch zur US-Konjunktur und zum Arbeitsmarkt geäußert hat. Marktteilnehmer haben dies dahingehend interpretiert, dass die Fed die erste Anhebung des Leitzinses früher vornehmen könnte, als bisher gedacht.

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