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Jobcenter betreuen Langzeitarbeitslose nur unzureichend

JobcenterIn vielen Jobcentern kümmern sich nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" weniger Arbeitsvermittler um die Langzeitarbeitslosen als nach den gesetzlichen Bestimmungen vorgegeben. Das Blatt beruft sich dazu auf eine aktuelle Datenübersicht der Bundesregierung, die die Linksfraktion in Auftrag gegeben hatte. Für eine optimale Wiedereingliederung der Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt sieht das Sozialgesetzbuch konkrete Betreuungsschlüssel vor. Demnach soll bei den unter 25-jährigen Betroffenen im Regelfall ein Vermittler auf höchstens 75 Erwerbslose kommen. Für Erwerbslose, die älter sind, ist ein Verhältnis von Eins zu maximal 150 vorgeschrieben.

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Ritter Sport verzichtet auf Schadensersatzklage gegen Stiftung Warentest

Der Schokostreit mit Ritter Sport wird für die Stiftung Warentest keine finanziellen Konsequenzen haben. Ritter Sport verzichtet auf eine Schadensersatzklage gegen die Verbraucherorganisation. "Wir werden nicht gegen die Stiftung Warentest klagen", sagte Unternehmenssprecher Thomas Seeger dem Tagesspiegel.

(ots)

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Bei RWE droht Dividenden-Senkung

WirtschaftBeim Energiekonzern RWE droht eine Kürzung der Dividende. In der mittelfristigen Finanzplanung ist von einer möglichen Dividenden-Senkung auf 80 Cent je Aktie die Rede, wie die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" aus Aufsichtsrats-Kreisen erfuhr. Für 2013 hatte der Konzern noch einen Euro pro Aktie gezahlt. "Kein Kommentar", sagte dazu RWE-Sprecherin Annett Urbaczka. Sie räumte aber ein, dass die Dividende für 2014 wegen des Gewinneinbruchs sinken könnte: "Wir halten an unserer Dividendenpolitik und Ausschüttungsquote fest. Wenn aber die Berechnungsgrundlage (das nachhaltige Nettoergebnis) sinkt, kann die Dividende rein rechnerisch sinken", sagte die RWE-Sprecherin.

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Braunkohleaustieg: DGB kritisiert Vattenfall scharf

DGBDer Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Reiner Hoffmann, hat in scharfer Form den aktuellen Ausstieg des schwedischen Staatskonzerns Vattenfall aus der Lausitzer Braunkohle kritisiert. Im Interview mit der Märkischen Oderzeitung sagte Hoffmann:  "Ich halte das Agieren des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall für nicht sozial verantwortlich. Es kann nicht sein, dass man über Jahrzehnte gute Geschäfte und gute Gewinne macht und sich aus dem Staub macht, wenn es etwas eng wird." Er halte es für unverantwortlich, wenn Vattenfall glaube, "die ostdeutschen Standorte filetieren und alles, was nicht mehr passt, verscheuern zu können zu Lasten der Beschäftigten".

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