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Duisburg, Erneute Meldekontrollen im Weißen Riesen

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Die Stadt Duisburg hat am heutigen Tag erneut eine melderechtliche
Kontrolle im Hochhaus Ottostraße 58 bis 64 in Duisburg-Hochheide
durchgeführt. Neben dem Bürger- und Ordnungsamt waren die
Ausländerbehörde und die Polizei im Rahmen der Amtshilfe beteiligt –
insgesamt rund 80 Einsatzkräfte.


„Nach der Großkontrolle im Oktober 2024 hatten wir zugesagt, die Immobilie
auch weiterhin verstärkt in den Blick zu nehmen. Deshalb hatten wir bereits
im vergangenen Jahr zwei weitere Kontrollen durchgeführt. Denn nur mit
regelmäßigen, strategischen Nachkontrollen gelingt es uns, das Quartier
dauerhaft zu stabilisieren. Unser Ziel ist eine fortlaufende Überprüfung der
Bewohnerstruktur, um melderechtliche Verstöße konsequent zu unterbinden
und gegen Sozialleistungsbetrug vorzugehen“, betont Ordnungsdezernent
Michael Rüscher.
Seit September 2025 sind 209 Personen in die Objekte zugezogen, die heute
Gegenstand der Überprüfung waren. Das betraf insgesamt – über alle vier
Häuser – 158 Wohnungen. Hierbei wurden vor Ort insgesamt 192
Bewohnende angetroffen.
Diese 192 Personen können wie folgt zugeordnet werden:
• 142 Personen sind offiziell gemeldet
• 50 Personen wohnen dort, sind jedoch nicht gemeldet
Alle Personalien der 50 angetroffenen und nicht angemeldeten Personen
werden an die Meldestelle zur weiteren Bearbeitung übermittelt. 130
Personen, welche seit September 2025 angemeldet wurden, konnten nicht
angetroffen werden. In diesen Fällen wird die Abmeldung von Amts wegen
geprüft. Außerdem erfolgen Mitteilungen an das Jobcenter und die
Familienkasse.
Im Rahmen des Einsatzes kontrollierten Einsatzkräfte der Polizei in
Wohnungen des Mehrfamilienhauses zwei Männer (23, 41), die dort nicht
gemeldet waren. Eine Überprüfung ihrer Personalien ergab, dass sie sich
mutmaßlich unrechtmäßig in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten. Die
Beamten nahmen beide vorläufig fest. Wegen des Verdachts des illegalen
Aufenthalts müssen sich der 23-Jährige und der 41-Jährige mit einem
Strafverfahren auseinandersetzen.
Darüber hinaus ging den Einsatzkräften ein Mann (32) ins Netz, der von drei
Staatsanwaltschaften wegen der Beteiligung an verschiedenen
Vermögensdelikten gesucht wird.