Kühle Tipps für heiße Tage: Was bei Hitze in Duisburg zu beachten ist
Es wird heiß! Meteorologen sagen in den kommenden Tagen Temperaturen
jenseits der 30-Grad-Marke voraus. Die Stadt Duisburg informiert darüber,
wie man auch an hitzigen Tagen einen kühlen Kopf behält.
Was tun bei Hitze?
Auf der Homepage der Stadt Duisburg findet man zahlreiche Tipps und
Hinweise, wie man am besten mit Hitzetagen umgeht. Ob zu Hause oder am
Arbeitsplatz, es gibt viele gute Ideen, mit denen man leichter durch die heißen
Tage kommt. Unter https://www.duisburg.de/hitzetipps kann man sich über
die unterschiedlichen Themenfelder wie zum Beispiel
„Hitzeschutzmaßnahmen für Schwangere und Babys“ informieren und erfährt
auch, wo öffentliche Trinkwasserbrunnen stehen.
Waldbrandgefahr / Graslandfeuerindex
Das warme und vor allem trockene Sommerwetter erhöht auch die
Waldbrandgefahr. Für den sogenannten Graslandfeuerindex wird derzeit ab
Freitag, 19. Juni, mit der Stufe 4 gerechnet, was eine hohe Gefahr bedeutet.
Die Stadt Duisburg weist deshalb ausdrücklich auf das Rauchverbot im Wald
in der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober hin. Wer trotzdem in dieser Zeit im
Wald raucht und dabei erwischt wird, muss ein Bußgeld zahlen. Der aktuelle
Graslandfeuerindex ist auf der Homepage des Deutschen Wetterdienstes
unter https://www.dwd.de abrufbar.
Grillen
Ab einem Graslandfeuerindex der Stufe 4 ist auch das Grillen im öffentlichen
Raum verboten – also auch auf ausgewiesenen Grillflächen. Außerhalb
dieser Flächen ist Grillen ohnehin ganzjährig untersagt. Zuwiderhandlungen
können mit einem Bußgeld geahndet werden. Verstöße stellen eine
Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße von bis zu 1000 Euro,
verbotenes Grillen in Grünanlagen und im Wald sogar mit bis zu 5000 Euro
bestraft werden. Das maximal mögliche Bußgeld ist gesetzlich mit 25.000
Euro festgelegt.
Weitere Informationen rund um die Themen Grillen / Waldbrandgefahr im
Stadtgebiet sind online unter: https://www.duisburg.de/grillen zu finden.
Baden
Natürlich steigt auch der Wunsch nach Abkühlung – doch die Stadt Duisburg
warnt: Das Baden in allen öffentlich zugänglichen Seen, Baggerlöchern und
im Rhein ist verboten. Ausgenommen sind die offiziellen Freibäder. Wer sich
nicht an die Regelung hält, kann mit einer Geldbuße belegt werden.
Besonders der Rhein wird häufig unterschätzt. Ins Wasser ragende
Kiesflächen und der trügerische Eindruck eines niedrigen Wasserstandes
verleiten zum Waten oder Baden. Die Fließgeschwindigkeit ist vor allem in
der Flussmitte hoch. Sog und Strömungen machen das Wasser
unberechenbar und Rückwellen vorbeifahrender Schiffe können
insbesondere Kinder leicht mitreißen. Wer Personen in Not im Rhein sieht,
sollte nicht selbst ins Wasser springen, sondern sofort Rettungskräfte bzw.
die Feuerwehr alarmieren.
Infos zu den städtischen Bädern gibt es unter https://www.baederportal-
duisburg.de und bei der Hotline (0203/283-4444). Achtung: Wegen
Sanierungsarbeiten ist das Freibad Homberg derzeit geschlossen!
Für sicheres Baden stehen in Duisburg zudem drei Seen zur Verfügung: der
Kruppsee (https://www.sv-rheinhausen.de), der Wolfssee
(https://www.freibad-wolfssee.de) und der Großenbaumer See
(https:www.freibad-grossenbaum.de). Dort wird auch regelmäßig die
Wasserqualität untersucht. Die Ergebnisse sind auf der Internetseite des
Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima
(https://www.badegewaesser.nrw.de) nachzulesen.
