Die kühle Jahreszeit steht vor der Tür. Energiesparen beim Warmwasserverbrauch und beim Heizen ist das Gebot der Stunde angesichts exorbitant gestiegener Preise für Gas und Strom. Vor diesem Hintergrund warnt das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e.V. vor einem unüberlegten Wärmemanagement. Dies könne schlimmstenfalls zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Schimmelpilze und letztlich sogar zu Bauschäden führen.
„So ungewöhnlich es sich auch anhören mag, wenn man die zum Teil dramatischen Warnungen derzeit hört: Auch beim Energiesparen sollte man maßvoll vorgehen“,…
Das Deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V. ist ein Zusammenschluss über 800 Ingenieuren, Architekten und Technikern. Alle Mitglieder verbindet das gemeinsame Arbeitsgebiet der Beratungs- und Planungsleistungen zur effizienten Energienutzung und Einsatz von erneuerbaren Energien im Gebäudebestand, der Wohnungswirtschaft, Gewerbe und Industrie sowie für Kommunen. Ihre Beratung erbringen sie neutral und unabhängig.
Wenn es darum geht, das Bauen klimaverträglicher zu gestalten, wird Holz als Rohstoff künftig eine noch wichtigere Rolle spielen. Wie alle leichten Decken können Holzdecken aber durch den Nutzer zu Schwingungen gebracht werden. Genaue Vorgaben sorgen beim Hausbau dafür, dass sich diese Schwingungen in kaum spürbaren Messbereichen bewegen. Bei sehr weit gespannten Decken aber kommen genau diese Regelungen an ihre Grenzen. Professorin Patricia Hamm, die an der HBC im Bereich Holzbau lehrt, arbeitet deshalb gemeinsam mit zwei Studenten an der Entwicklung eines schwingungsoptimierten Deckensystems für große Spannweiten.
Belastbar, warm, langlebig: Holz war und ist als Baumaterial beliebt und bewährt. Der nachwachsende Rohstoff wird durch seine Eigenschaft, CO2 speichern zu können, künftig eine noch wichtigere Rolle einnehmen, wenn es darum geht, das Bauen klimaverträglicher zu gestalten. Holzdecken haben aber, wie alle leichten Decken, den etwas unangenehmen Nebeneffekt, dass sie durch den Nutzer zu Schwingungen gebracht werden können. Diese können sich sehr störend anfühlen und auch schonmal das Geschirr im Schrank zum Klirren bringen. Für den Hausbau gibt es deshalb Vorgaben, wie bei der Konstruktion entsprechender Decken Schwingungen auf ein Minimum reduziert werden können.
„Bei sehr weit gespannten Decken von über 8 Metern kommen diese Regeln aber an ihre Grenzen“, berichtet Professorin Patricia Hamm, die an der Fakultät Bauingenieurwesen und Projektmanagement der Hochschule Biberach (HBC) Holzbau lehrt. „Es gibt zwar keine Spannweitenbegrenzung, doch führen die nötigen Schwingungsnachweise dazu, dass die Bauteile sehr große Querschnitte haben müssen. Damit ist die Bauweise oft unwirtschaftlich.“ Gemeinsam mit den Masterstudenten Johannes Ruf und Valentin Knöpfle sowie dem Projektpartner, der Primin Jung Deutschland GmbH, forscht sie deshalb aktuell zur Entwicklung eines schwingungsoptimierten Deckensystems, das für große Spannweiten geeignet ist und die Nachweise im besten Fall sogar unnötig machen könnte. Dafür hat das Team einen einzigartigen Versuchsstand aufgebaut: In einer Lagerhalle der Max Wild GmbH in Berkheim ist ein Deckenfeld von fast 150 Quadratmetern Größe entstanden, an dem seit November fast 2.500 Messungen durchgeführt wurden.
„Wir können hier sowohl an einem Stahl- als auch einem Holzunterzug testen, die Deckenfläche variabel verkleinern oder vergrößern. Das ermöglicht es uns viele verschiedene Konstellationen und Szenarien auszuprobieren“, erläutert Johannes Ruf. Der Versuch selbst läuft dann immer nach einem bestimmten Muster ab, wie Valentin Knöpfle erklärt: „Wir beginnen mit dem sogenannten Heel Drop, also dem Wippen von den Zehenspitzen auf die Ferse. Dann folgt das Joggen auf der Stelle. Auf der Decke sind verschiedene Messpunkte angebracht, über die wir dann die ausgelösten Schwingungen auswerten können.“ Im Laufe der Testphase konnte mit den im Vorfeld angedachten und berechneten Konstellationen kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden. Kurzerhand entwickelte das Team zusätzliche Schwingsungsdämpfer und baute sie ein. „Damit konnten wir die Schwingungen der Decke deutlich reduzieren, wenn auch nicht ganz stoppen“, so Patricia Hamm. Der Prüfstand wird nun abgebaut und die detailierte Auswertung der Messergebnisse beginnt. Die erste Masterthesis zu dem Thema wird bereits in diesem Sommer veröffentlicht, der abschließende Projektbericht folgt im Juni 2023.
Eingebunden sind diese Forschungen im Institut für Holzbau der HBC, an dem interdisziplinär und praxisorientiert verschiedene Themenkomplexe bearbeitet werden. Die Hochschule lehrt und forscht schon seit vielen Jahren mit dem Rohstoff und hat gemeinsam mit dem Zimmerer- Ausbildungszentrum den einzigartigen Studiengang Holzbau-Projektmanagement entwickelt, der Theorie und praktische Ausbildung vereint.
Im Sommer wird es aufgrund hoher Temperaturen in der Wohnung, im Haus oder im Büro schnell sehr warm. Das ist nicht nur tagsüber unangenehm, sondern vor allem nachts lässt es keinen guten Schlaf zu. Mit einem passenden Klimagerät kann man sich schnell und einfach Abhilfe verschaffen. Wir erklären Ihnen im Folgenden, worauf Sie dabei achten sollten.
Warum sollte ich den Raum kühlen?
Ihnen steht eine große Auswahl an unterschiedlichen Klimageräten zur Verfügung. Sowohl für den privaten als auch den gewerblichen Gebrauch erhalten Sie die passenden Lösungen. Ein Klimagerät verhindert, dass sich die Räumlichkeiten zu stark aufheizen. Leben und Arbeiten werden um einiges angenehmer. Ganz gezielt können durch die Klimageräte einzelne Zimmer gekühlt werden oder das gesamte Gebäude. Konzentration und Schlaf werden nicht gestört, was insgesamt Ihre Leistungsfähigkeit erhöht.
Wie kühle ich die Wohnung im Sommer?
Der Schutz vor Hitze beginnt im Sommer bereits bei den Fenstern. Lüften hilft immer, um die aufgeheizten Räume zu kühlen. Stoßlüften am Abend oder in der Nacht sorgt dafür, dass die warme Luft wieder abgeführt wird. Tagsüber sollten die Fenster dagegen geschlossen bleiben, damit keine warme Luft ins Innere gelangt.
Zusätzlich helfen Rollladen, Rollos oder Fensterfolien, um die Räumlichkeiten vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Gleichzeitig kann ein Ventilator eingesetzt werden, um die Luft in der Wohnung umzuwälzen.
Mit einer Klimaanlage wird die Raumtemperatur anschließend effizient gesenkt.
Räume kühlen: Welches Klimagerät passt zu mir?
Welches Klimagerät zu den individuellen Ansprüchen passt, hängt immer vom Budget und dem Einsatzort ab. Ein einfacher Ventilator für die Abkühlung am Schreibtisch ist bereits für wenige Euro zu haben. Monoblock-Klimageräte kosten ein wenig mehr und eignen sich insbesondere für den mobilen Einsatz in kleinen Räumen. Bei fest verbauten Split-Klimaanlagen kommen zusätzlich zum Anschaffungspreis noch Kosten für die Installation hinzu. Bei der Wahl des passenden Geräts sollten Sie in jedem Fall auf die Energieeffizienz achten, um möglichst wenig Strom zu verbrauchen.
In vielen Fällen kann es sich lohnen, Experten zurate zu ziehen. Auf Subzero-Kaelte.de finden Sie dazu mehr Informationen.
Im Folgenden stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Geräte vor:
Schnelle Kühlung: Monoblock-Klimageräte
Monoblock-Klimageräte können sofort genutzt werden und kühlen die Räume schnell ab. Dabei kommt man mit einem vergleichsweise kleinen Budget aus. Sie benötigen lediglich eine Steckdose und ein Fenster in Reichweite, damit die warme Luft über einen Schlauch nach außen transportiert werden kann.
Damit durch die Öffnung keine neue warme Luft nach innen dringt, sollten Sie die Öffnung mithilfe spezieller Abdichtungen für Klimageräte verschließen. Die Monoblock-Klimageräte sind mobil und können schnell auch in anderen Räumen eingesetzt werden.
Professionelle Investition: Split-Klimageräte
Die effizienteste und professionellste Lösung, um Räumlichkeiten abzukühlen, sind Split-Klimageräte. Sie klimatisieren Wohnungen oder Büros großflächig und arbeiten besonders effizient. Der Geräuschpegel ist sehr gering, dafür sind die Anschaffungskosten höher als bei Monoblock-Geräten.
Das Split-Klimagerät besteht aus zwei Einheiten, eines befindet sich im Innenraum und eines außen am Gebäude. Warme Luft kann nicht eindringen und die Räume werden schnell heruntergekühlt.
Was tun gegen Hitze?
Weiterhin gibt es noch einige weitere Tipps und Tricks, um die Wärme innerhalb des Gebäudes effektiv zu bekämpfen:
So können Sie etwa Stoffbahnen oder Vorhänge befeuchten und anschließend im Raum trocknen lassen. Durch diesen Prozess wird der Raumluft Wärme entzogen und vor allem bei trockener Hitze ist dieses Prinzip sehr angenehm. Wenn es dagegen schwül-warm ist, dann kann die Luft die verdunstenden Wassertropfen nicht aufnehmen und die Wirkung kehrt sich ins Gegenteil um.
Schaffen Sie zudem Freiflächen in der Wohnung und lagern Sie den Teppich im Sommer im Keller. Dieser speichert Wärme und je mehr Freiflächen vorhanden sind, desto besser kann sich die Wärme verteilen.
Mit scharfer Kritik begleitet das Deutsche Energieberater-Netzwerk Neuregelungen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). „Die Absenkung der Zuschüsse für Sanierungsmaßnahmen sendet das falsche Signal an Bauherren“, stellt die DEN-Vorständin Dipl.-Ing. Marita Klempnow fest. „Außerdem ist es kontraproduktiv, die Regelungen schon zum 28.07.2022 in Kraft treten zu lassen. Damit werden bereits begonnene Projekte abrupt gestoppt und das Vertrauen und die Wertschätzung in die Arbeit der Energieberater:innnen wird nachhaltig beschädigt. Wir fordern deshalb, Übergangsregelungen für Bestätigungen von KfW-Förderanträgen bis zum 14.8.2022 zu verlängern.“
Das Deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V. ist ein Zusammenschluss über 800 Ingenieuren, Architekten und Technikern. Alle Mitglieder verbindet das gemeinsame Arbeitsgebiet der Beratungs- und Planungsleistungen zur effizienten Energienutzung und Einsatz von erneuerbaren Energien im Gebäudebestand, der Wohnungswirtschaft, Gewerbe und Industrie sowie für Kommunen. Ihre Beratung erbringen sie neutral und unabhängig.