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Wohnen

Den Teppich reinigen wie ein Profi

Den Teppich reinigen wie ein Profi Symbolbild
Den Teppich reinigen wie ein Profi Symbolbild

Teppiche machen unser Zuhause gemütlich. Allerdings müssen sie regelmäßig gereinigt werden – ansonsten entwickeln sie sich zu wahren Schmutzschleudern..Vor allem für Allergiker kann ein schmutziger, staubiger Teppich zum gesundheitlichen Problem werden.

 

Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, wie Sie Ihren Teppich trocken oder nass reinigen und in welchen Fällen Sie die Reinigung besser einem Profi überlassen sollten.

 

Vorsicht bei hochwertigen Teppichen

Falls Ihr Teppich aus Baumwolle oder Kunstfaser besteht, ist es normalerweise sehr einfach, den Teppich selbst zu reinigen. Ganz anders sieht dies aber bei hochwertiger, teurer Auslegeware aus.

 

Handelt es sich um einen Orient- oder Berberteppich aus Wolle, Seide oder Velour sollte man die Reinigung besser in die Hände eines Profis geben. Möchte man beispielsweise in Hamburg Teppiche professionell reinigen lassen, gibt es mittlerweile viele Firmen, die diese Dienstleistung anbieten.

 

Die professionelle Reinigung lohnt sich bei hochwertigen Teppichen allemal: Zu schnell macht kann man einen teuren Teppich aus Wolle oder Seide mit der falschen Reinigungsmethode ruinieren.

 

Die besten Tipps zur Teppichreinigung zu Hause

Vor der Teppichreinigung sollten Sie den Verschmutzungsgrad des Teppichs feststellen. Ist er nur verstaubt oder befinden sich auch Flecken auf dem Teppich?

 

Je nachdem sollten Sie sich für die Trockenreinigung, Nassreinigung oder eine Wäsche des Teppichs entscheiden. Wir stellen Ihnen im Folgenden die verschiedenen Möglichkeiten vor.

 

Die Trockenreinigung

Wenn der Teppich lediglich leichte bis mittlere Verschmutzungen aufweist – wie Flecken durch das Begehen des Teppichs oder vereinzelte Rückstände von Lebensmitteln – können Sie mit einer Trockenreinigung gute Erfolge erzielen.

 

Für die Trockenreinigung brauchen Sie:

 

  • Ein geeignetes Reinigungspulver
  • Eine Reinigungsbürste
  • Einen Staubsauger mit einer guten Saugleistung

 

So geht´s:

 

Streuen Sie das Pulver auf die besonders schmutzigen Stellen des Teppichs und bürsten Sie es mit der Reinigungsbürste vorsichtig in den Teppich. Je sorgfältiger sie das Pulver in den Teppich einmassieren, desto besser erreichen Sie auch die tieferen Schichten des Teppichs.

 

Bei hochflorigen Modellen ist das Procedere etwas aufwändiger, weil Sie mehr Pulver brauchen und das Einbürsten länger dauert.

 

Warten Sie nun eine halbe Stunde und lassen Sie das Pulver in dieser Zeit einwirken. Danach saugen Sie das Pulver mit dem Staubsauger ab.

 

Dabei sollten Sie darauf achten, den richtigen Bürstenaufsatz zu verwenden. Bei Kurzflorteppichen eignet sich ein Aufsatz mit langen Bürsten, bei langem Flor ein bürstenloser Aufsatz am besten. Danach sollte der Teppich wieder wie neu aussehen.

 

Die Nassreinigung

Mittelstarke oder starke Verschmutzungen, die sich mit der Methode der Trockenreinigung nicht mehr vom Teppich entfernen lassen, sollten mit einer Nassreinigung bekämpft werden.

 

Weist Ihr Teppich beispielsweise Flecken von Kaffee, Tinte, Blut oder Wein auf, sollten Sie die Nassreinigung der Trockenreinigung vorziehen. Auch bei üblen Gerüchen – wie Katzenurin oder verschütteter Milch – hilft kein Pulver mehr.

 

Für die Nassreinigung brauchen Sie:

 

  • Wasser
  • Ein geeignetes Reinigungsmittel
  • Einen Schwamm
  • Einen Nass-Trockensauger

 

So geht´s:

 

Tragen Sie das Reinigungsmittel auf den Schwamm. Tupfen Sie das Reinigungsmittel nun vorsichtig mit dem Schwamm auf den Teppich. Vermeiden Sie reibende Bewegungen, weil Sie den Schmutz sonst noch tiefer in den Teppich drücken.

 

Die besten Resultate werden Sie bei Kurzflorteppichen erreichen. Langflorteppiche, die sehr schmutzig sind, sollten entweder professionell oder mit einem speziellen Waschsauger behandelt werden.

 

Die Wäsche des Teppichs

Ist der Teppich sehr stark verschmutzt und weist hartnäckige Flecken auf, hilft die Wäsche am besten. Bei kleinen Teppichen aus Baumwolle fällt dies leicht: Diese Teppiche können Sie ganz einfach in der Waschmaschine waschen.

Achten Sie darauf, dass die Trommel groß genug ist und der Teppich sich während des Waschens frei bewegen kann. Stellen Sie das Programm auf „Feinwaschgang“ und schalten Sie den Schleudergang aus. Hängen Sie den Teppich tropfnass im Freien auf.

Bei größeren oder fest verlegten Teppichen sollten Sie sich einen sogenannten Waschsauger anschaffen. Mit diesen speziellen Geräten kann ein flüssiges Reinigungsmittel aufgesprüht, verteilt und wieder abgesaugt werden.

Leider sind Waschsauger nicht billig. Deshalb kann es in manchen Fällen mehr Sinn machen, den Teppich von einer professionellen Reinigungsfirma waschen zu lassen.

 

 

 

 

Quelle: https://pixabay.com/de/photos/sofa-innenarchitektur-1693689/

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Wie können wir mehrgeschossige Holz-Gebäude brandsicher bauen?

Nachwachsende Rohstoffe sind im Bauwesen ein großes Thema. Die Vorteile
des Baustoffs Holz liegen auf der Hand: Holz ist ressourceneffizient,
speichert CO2, wiegt weniger als Beton oder Stahl und kann umweltschonend
entsorgt werden. Doch wie brandsicher ist Holz? Sind Holzkonstruktionen
tatsächlich gefährlicher als klassische Massivbauweisen? Wie kann man das
Brandrisiko senken? Das untersuchen Wissenschaftler*innen am Institut für
Baustoffe, Massivbau und Brandschutz (iBMB) der Technischen Universität
Braunschweig und berichten darüber bei den Braunschweiger Brandschutz-
Tagen am 14. und 15. September 2022.

Der Brandschutz im Holzbau und die Auswirkungen der Digitalisierung auf
die Brandschutzplanung stehen bei den 36. Braunschweiger Brandschutz-Tagen
im Fokus. Professor Jochen Zehfuß, wissenschaftlicher Tagungsleiter und
Leiter des Fachgebiets Brandschutz im Institut für Baustoffe, Massivbau
und Brandschutz (iBMB): „Die Entwicklung brandsicherer Konstruktionen für
den Holzbau und neuartiger Hybridbauweisen sowie Baustoffe aus
nachwachsenden Rohstoffen ist schon seit einigen Jahren einer unserer
Forschungsschwerpunkte. Diese Konstruktionen sind wesentliche
Voraussetzung für eine sichere Gestaltung der Stadt der Zukunft.“

Jeder Brand hat eine Ursache

Die Tagung, die dieses Mal im MEC Millenium Event Center in Braunschweig
stattfindet, wird auch in diesem Jahr mit einem Key-Note-Vortrag
eingeleitet. "Brandursachen kennen heißt Schäden verhüten. Ein Blick
hinter die Kulissen der Brandermittler" – darüber referiert Dr. Hans-
Hermann Drews, Leiter des Instituts für Schadenverhütung und
Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. in Kiel.

Neben dem Holzbau stehen unter anderem digitale Themen wie BIM (Building
Information Modeling) für die Brandschutzplanung, Brände von
Energiespeichern oder geräteintegrierte Brandschutzmaßnahmen, aktuelle
Vorschriften sowie innovative Brandschutzkonzepte, beispielsweise für
große Arenen und Industriebauten, auf dem Programm.

Fachausstellung

Aktuelle Entwicklungen bei Produkten für den baulichen,
anlagentechnischen, abwehrenden und organisatorischen Brandschutz zeigen
über 30 Aussteller*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum im Rahmen
einer Fachausstellung. Abgerundet wird das Programm durch das
internationale Symposium „Structural Fire Engineering“, bei dem sich
bereits am 13. September nationale und internationale Expert*innen auf dem
Gebiet der Brandsimulation austauschen. Beim Workshop „Feuerlöschanlagen“
am 14. September werden Spezialfragen der Löschanlagentechnik behandelt.
Ein weiterer Höhepunkt bildet die Verleihung des bundesweit einmaligen
Brandschutz-Nachwuchspreises an diesem Tag.

Über die Brandschutz-Tage

Die „Braunschweiger Brandschutz-Tage" zählen zu den bedeutendsten
Brandschutz-Fachtagungen im deutschsprachigen Raum. Rund 700 im
Brandschutz tätige Ingenieur*innen aus Bauaufsichtsbehörden, Feuerwehren,
Versicherungen, Ingenieurbüros, Industrie, Prüfanstalten und
Forschungseinrichtungen kommen seit 1987 auf Einladung des Instituts für
Baustoffe, Massivbau und Brandschutz der TU Braunschweig zum Informations-
und Gedankenaustausch zusammen.

Weitere Informationen:
www.brandschutztage.info

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ILS-Monitoring StadtRegionen: Wo sind die Mieten am meisten gestiegen?

Augsburg ist die StadtRegion mit der höchsten durchschnittlichen
Mietpreissteigerung seit 2012. Zu diesem Ergebnis kommen neue Auswertungen
im Rahmen des ILS-Monitoring StadtRegionen. Die Internetseite https://ils-
stadtregionen.de/bietet die Möglichkeit, Trends der Raumentwicklung mit
ausgewählten Indikatoren interaktiv zu erforschen. Mit dem neuesten Update
können Nutzer*innen erstmals auch Zeitreihen zur Entwicklung der Miet- und
Bodenpreisentwicklung abrufen.

„Augsburgs Spitzenposition ist nur auf den ersten Blick überraschend. Das
Einzugsgebiet der Kernstadt weist große Überschneidungen mit dem
prosperierenden Münchener Umland auf“, erläutert ILS-Wissenschaftler Dr.
Bastian Heider. Insgesamt lag der Anstieg der durchschnittlichen
Angebotsmieten in der StadtRegion Augsburg zwischen 2012 und 2021 bei fast
60%. Im Durchschnitt aller Stadtregionen waren es knapp 40%, im
großstadtfernen Rest Deutschlands rund 33%.

Auch in den StadtRegionen in Nordrhein-Westfalen stiegen die Mietpreise
deutlich, wenn auch moderater als beispielsweise im Süden Deutschlands.
Den höchsten Anstieg verzeichnete die StadtRegion Bonn mit rund 38%. Im
deutschlandweiten Vergleich liegt Bonn damit auf Rang 15 von insgesamt 33
StadtRegionen.

Noch drastischer als die Entwicklung der Mietpreise fiel die Entwicklung
der Bodenpreise aus. Zwischen 2005 und 2020 lag der Anstieg im
Durchschnitt aller StadtRegionen bei über 80%. Spitzenreiter war die
StadtRegion Berlin mit einer Bodenpreissteigerung von mehr als 230%. Auch
bei der Bodenpreisentwicklung belegen die NRW-StadtRegionen eher hintere
Plätze.

Mit dem Monitoring StadtRegionen stellt das ILS – Institut für Landes- und
Stadtentwicklungsforschung Daten aus dem institutseigenen Monitoring in
einem interaktiven WebGIS zur Verfügung.

Hinweise zur Methodik: Der Definition als StadtRegion liegt die Annahme
zugrunde, dass Pendlerverflechtungen die Beziehungen zwischen Kernstadt
und dem dazugehörigen Umland maßgeblich prägen und sich je nach räumlicher
Zuordnung zu Zentren auch überlappen können (z. B. im Ruhrgebiet oder in
der Region Rhein-Neckar). Per Definition werden Städte mit einer
Bevölkerung von mindestens 200.000 Personen und 100.000
sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen sowie mittels des
Einzugsbereichs der Kernstadt in Fahrzeitminuten als StadtRegion
bezeichnet. Diese Großstädte haben eine besondere funktionale Rolle für
ihr Umland und eine übergeordnete zentralörtliche Bedeutung als
Wirtschaftsknoten und Beschäftigungszentrum.

Das ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung ist ein
außeruniversitäres Forschungsinstitut, das die aktuelle und künftige
Entwicklung von Städten interdisziplinär und international vergleichend
untersucht. Weitere Informationen auf www.ils-forschung.de.

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Sicherer Umgang mit Holzpellets: Tipps für Verbraucher

Viele Menschen möchten mit nachwachsenden Rohstoffen heizen, nicht nur
wegen steigender Gaspreise. Holzpellets sind da eine Möglichkeit. Sie
werden nicht nur im privaten, sondern auch im gewerblichen oder kommunalen
und auch im Kraftwerksbereich als nachwachsender Brennstoff zur
Wärmeerzeugung eingesetzt. Allerdings erfordern Holzpellets einen
sorgfältigen und sachgerechten Umgang bei Produktion, Transport und
Lagerung, da sie unter anderem das gesundheitsgefährdende Gas
Kohlenmonoxid emittieren können.

Erneuerbare Energien spielen bei der Wärmeversorgung von Gebäuden eine
immer wichtigere Rolle. Viele Verbraucher entscheiden sich für eine
Heizungsanlage, die mit Holzpellets beheizt wird, zum Beispiel einen
Pelletkessel oder einen Pelletkaminofen.
Damit setzen sie auf eine klimaschonende und zugleich komfortable wie auch
preisgünstige Wärmeerzeugung. Auch bei Kommunen und im gewerblichen
Bereich sind die kleinen Holzpresslinge mittlerweile bekannt.

VDI 3464 Blatt 1 E beschreibt Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung der
Emissionen und der daraus resultierenden Gefahren sowohl bei Anlieferung
als auch der verbraucherseitigen Lagerung. Die Richtlinie trägt so dazu
bei, den Umgang mit Holzpellets sicher zu machen. Es ist unter anderem auf
eine ausreichende Belüftung des Lagerraums zu achten, um hohe
Konzentrationen an Kohlenmonoxid im Lagerraum zu vermeiden. Eine wichtige
Voraussetzung für einen reibungslosen, umweltschonenden und sicheren
Heizungsbetrieb ist der Einsatz qualitativ hochwertiger Pellets. Es
sollten möglichst nur Holzpellets eingesetzt werden, die die Anforderungen
der Klasse A1 der DIN EN ISO 17225-2 erfüllen.

Die VDI 3464 Blatt 1 E richtet sich an Personen, die eine Pelletheizung
und somit in der Regel auch eine Pelletlagerstätte planen, errichten,
betreiben oder überwachen sowie bezüglich der Brandbekämpfung auch an die
Feuerwehr.

Herausgeber der VDI 3464 Blatt 1 „Emissionsminderung – Lagerung und
Umschlag von Holzpellets beim Verbraucher – Anforderungen unter Umwelt-,
Gesundheits- und Sicherheitsaspekten“ ist die VDI/DIN-Kommission
Reinhaltung der Luft (KRdL). Die Richtlinie ist im Juli 2022 als Entwurf
erschienen und kann für 115,90 EUR beim Beuth Verlag (Tel.: +49 30
2601-2260) bestellt werden. Onlinebestellungen sind unter
www.vdi.de/3464-1 oder www.beuth.de möglich. VDI-Mitglieder erhalten 10
Prozent Preisvorteil auf alle VDI-Richtlinien. Die Möglichkeit zur
Mitgestaltung der Richtlinie durch Stellungnahmen bestehen durch Nutzung
des elektronischen Einspruchsportals oder durch schriftliche Mitteilung an
die herausgebende Gesellschaft (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.). Die Einspruchsfrist endet am
31.10.2022. VDI-Richtlinien können in vielen öffentlichen Auslegestellen
kostenfrei eingesehen werden.

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